Ehrgeizige Ziele für die Spielbank Salzburg

Ehrgeizige Ziele für die Spielbank Salzburg

Als Direktor des Casinos Salzburg hat Wolfgang Haubenwaller große Pläne für die Spielbank und nicht zuletzt vor allem noch Hoffnung. Zuletzt wurde die Spielbank für mehrere Millionen Euro saniert, nun steht ein Eigentümerwechsel ins Haus. Mit mehreren Veränderungen soll ein neues Bild des Casinos gezeichnet werden, mit dem Hauptziel langfristig wieder mehr Besucher in die luxuriös anmutenden Hallen zu locken.

Während in der Vergangenheit viele Staus an den Grenzübergängen und die Flüchtlingskriese für Besucherrückgang im Casino Salzburg sorgten, soll die gehobene Gastronomie dabei helfen wieder mehr Spieler in die Casinohallen zu locken. Natürlich hängt der erhoffte Besucheransturm auch noch von weiteren Faktoren ab. Wie für alle Spielbanken ist vor allem die illegale Konkurrenz in Form von Spielhallen und Automatencaf?s ein Problem. Diese Etablissements sind in der Vergangenheit wie Pilze aus dem Boden geschossen und viele Spieler nutzen dieses Angebot. Auch die Angebote im Internet stellen für viele Spieler einen großen Reiz dar, auch wenn die meisten Angebote illegal sind. Nichtsdestotrotz erhofft Haubenwaller sich, mit dem neuen Antlitz und einem neuen Konzept, in Zukunft wieder mehr Spieler in dem Casino Salzburg begrüßen zu dürfen.

Glücksspiel ohne Rotlichtmillieu

Noch heute kämpft man nach Angaben des Direktors mit den Vorurteilen der Bevölkerung. Auch als Spielbank wird man mit illegalen Anbietern und Glücksspiel in verrauchten Hinterzimmern in einen Topf geworfen. Doch Casinos haben nicht wie im Film etwas mit Mafia zu tun, sondern lediglich mit Vergnügen, so sieht es zumindest Wolfgang Haubenwaller. Man wolle auch in Zukunft dafür sorgen, dass die Spielbanken generell einen besseren Ruf bekommen und so auch mehr Gäste animiert sind, die Spielbank zu besuchen – ob sie dem Glücksspiel nachgehen oder nur einen netten Abend in außergewöhnlicher Atmosphäre erleben wollen.

Glücksspiel im Plagiatsfall von Annette Schavan

Glücksspiel im Plagiatsfall von Annette Schavan

Laut des Gutachters der Uni soll die Politikerin in der eigenen pädagogischen Dissertation getäuscht haben. Der aktuelle Plagiatsfall ist besonders aufwühlend für die Wissenschaft. Die Politikerin selber gibt an, dass sie sich zu Unrecht verdächtigt fühle. Ihr Amt hat sie durch den aktuellen Fall bereits verloren, doch nun geht es ihr offensichtlich um die eigene Ehre.

Plagiatsfälle dieser Art waren in der Vergangenheit immer ziemlich eindeutig. So haben die Gerichte meist den Unis das Recht zugesprochen. In diesem Fall gibt es jedoch einige Ungenauigkeiten, die die Frage aufkommen lassen, ob es sich um eine korrekte Begutachtung der Dissertation handle und das Verfahren hierzu korrekt abgelaufen sei. Der Fall nahm im April des Jahres 2012 seinen Anfang, denn hier wurde durch einen anonymen Plagiatsjäger angegeben, dass Schavan Textpassagen von anderen Autoren abgeschrieben hätte, ohne diese zu kennzeichnen.

Kurz nach dieser Anschuldigung schaltete sich der Promotionsausschuss der Philosophischen Fakultät der Uni Düsseldorf ein, um die Vorwürfe zu überprüfen und die Aberkennung des Doktorgrades in Erwägung zu ziehen. Die überprüfung wurde durch den Judaistik-Professor Stefan Rohrbacher vorgenommen, der als gründlich arbeitender Buchwissenschaftler bekannt ist, jedoch kein Fachmann im Bereich der Erziehungswissenschaften sei. Dies sei laut Uni jedoch nicht wichtig, da es um formale Vergleiche von Textpassagen gehe, nicht jedoch um inhaltliche Angaben. Während der Prüfung wurde von Seiten Rohrbachers auf 60 von 351 Seiten Plagiate gefunden, wodurch der Politikerin aufgrund dessen eine leitende Täuschungsabsicht unterstellt wurde.

Aufgrund enorm gravierender Plagiatsvorwürfe wurde dann der Fakultätsrat eingeschaltet. Eine Anhörung von Schavan selber oder ihres Doktorvaters wurde nicht vorgenommen und auch gab es an dieser Stelle kein zweites Gutachten von einem Fachwissenschaftler. Als es zur Entscheidung kam entschied Rohrbacher über sein eigenes Gutachten mit, doch das Verfahren wurde durch einen Rechtsprofessor im Auftrag der Uni bewertet und für korrekt befunden. Letztendlich wird die Entscheidung am Ende vor Gericht fallen.

Von Seiten der Wissenschaft bekam Schavan derzeit viel Zuspruch und teilweise wird das Gutachten kritisiert, da hier nicht die Zeit berücksichtig worden sei, in der die Arbeit geschrieben wurde und in welcher ganz andere Zitiervorgaben herrschten. Zitierfehler seien keine Plagiate, hier müsse eindeutig ein Unterschied gemacht werden, so einige Fachkollegen.

Grundsätzlich wurden während des Falls mehr und mehr Stimmen laut, die sich über die bestehenden Regelungen in solchen Fällen beschwerten. Die Unis hätten in solchen Fällen einen beliebigen Ermessungsspielraum und so würden sich die Vorgehensweisen der Universitäten auch enorm voneinander unterscheiden.

Gefordert wird eine einheitliche Regelung in solchen Fällen, um so die gleiche Basis zu haben und eine entsprechende Entscheidung einfacher treffen zu können. Wissenschaftler fordern ganz klar eine bundesweit einheitliche, verbindliche und transparente Regelung, wie Unis mit Plagiatsvorwürfen umgehen sollen.

Kurt Beck über den Glücksspielstaatsvertrag

Kurt Beck über den Glücksspielstaatsvertrag

Beck gibt an, dass in der Vergangenheit eindeutig bewiesen wurde, dass der Glücksspielstaatsvertrag als Gesetz notwendig sei, um die Kriminalität in Bezug auf das Glücksspiel und die Gefahr der Spielsucht einzudämmen. Dies machte die Meinung des Ministerpräsidenten sehr deutlich.

Die Spielsucht stellt eine hohe Gefahr für die betroffenen Personen und deren Familienangehörigen und Freunden dar. Nicht nur, dass die Spieler sich selbst hoch verschulden können und in den finanziellen Ruin getrieben werden, so leiden oft auch die sozialen Kontakte darunter und der betroffene Spielsüchtige wird oft dazu verleitet, sein Umfeld zu bestehlen sondern auch in die Kriminalität zu verleiten. Laut Beck soll der Glücksspielstaatsvertrag die Menschen vor allem vor der Spielsucht schützen und somit auch vor den weitreichenden Folgen, die daraus resultieren können.

Mit der Gesetzgebung des Glücksspielstaatsvertrages sollen die Spieler und ihre Familien davor geschützt werden, sich selbst und ihr komplettes Umfeld zu gefährden. Durch den Glücksspielstaatsvertrag ist es nur Unternehmen der Glücksspielbranche und vertrauenswürdigen privaten Anbietern gestattet das Angebot zu verbreiten, um auf diese Art und Weise auch die Spieler schützen zu können. Dies machte Beck in seiner Stellungnahme zu diesem Thema deutlich.

Beck gibt außerdem an, dass "Lotto am Mittwoch" ein gutes Beispiel dafür ist, wie gut das regulierte Glücksspiel in Deutschland funktionieren kann. In den 30 Jahren, in denen "Lotto am Mittwoch" nun existiert, wurden unzählige Gewinne an die Lottospieler ausgeschüttet.

Insgesamt ist die Rede von 50 Prozent Gewinnausschüttung an die Gewinner, weitere 38 Prozent der eingenommenen Summe wurden als Lottosteuer und Konzessionsabgaben an das Land gezahlt. Insgesamt wurden seit dem Jahr 1982 28,7Milliarden Euro durch "Lotto am Mittwoch" eingenommen. Die eingespielten Gelder kommen so auch dem Wohl der Bevölkerung zu Gute.