Gemeinsamer Poker-Spielerpool New Jersey und UK

Gemeinsamer Poker-Spielerpool New Jersey und UK

Ziel ist es mit den Betreibern, die sowohl in News Jersey als auch dem Vereinten Königreich tätig sind, Ideen zu sammeln, um einen gemeinsamen Spielerpool in Zukunft realisieren zu können. Klar ist, dass sowohl die DGE als auch der britische Counterpart einen gemeinsamen Spielerpool wünschen, was bereits eine gute Grundvoraussetzung ist. Bis es jedoch zur Umsetzung kommt, werden mit Sicherheit noch einige Ideensammlungen und Verhandlungen nötig werden.

Was könnte dem gemeinsamen Spielerpool im Weg stehen?

– unterschiedliche Rechtsprechungen

– technologische Probleme

– komplett geteilter Spielerpool schwer vorstellbar

Zuerst einmal müsste man dafür sorgen, dass der britische Spielerpool allein steht. Hierzu müsste der Spielerpool vom europäischen beziehungsweise weltweiten Spielerpool getrennt werden. Dies zu realisieren könnte Schwierigkeiten mit sich bringen, denn vor allem die Betreiber müssten hierdurch finanzielle Einbußen hinnehmen.

Es ist jedoch auch durchaus noch eine einfachere Lösung denkbar. New Jersey könnte abgegrenzt bleiben, britische Spieler dürften sich jedoch in New Jersey einen Spieleraccount zulegen und an den Pokertischen spielen.

Fragen zur Besteuerung von Geldspielgeräten

Fragen zur Besteuerung von Geldspielgeräten

Das Finanzgericht hatte zu diesem Thema einen Antrag auf mündliche Verhandlung gestellt, um hier näher über die angesprochenen Fragen zu diskutieren. Dieser Antrag wurde allerdings von Seiten des europäischen Gerichtshofs (EuGH) abgelehnt.

Offensichtlich besteht hier kein Interesse an mündlicher Verhandlung. Das Gericht sehe keine neuen Rechtsfragen aufgeworfen und die Fragen seien alle beantwortet. Der EuGH sei durch das Verfahren ausreichend informiert worden, weshalb an dieser Stelle keine Fragen mehr offen seien.

Der Standpunkt des EuGH sorgt bei Spielstättenbetreiber sowie bei den Anwälten für Verwunderung. Das FG Hamburg hatte Fragen gestellt, die bislang unbeantwortet bleiben und genau aus diesem Grund sei die Haltung des EuGH nicht nachvollziehbar. Für die Besteuerung der Geldspielgeräte seien jedoch eben die ausstehenden Antworten auf die Fragen bedeutungsvoll, denn hiernach könnte sich die entsprechende Richtung entscheiden.

Eine Entscheidung in dem Verfahren wurde bislang noch nicht getroffen und die Verkündung steht noch aus. Rechtsanwalt Bernd Hansen teilte auf seiner Internetseite mit, dass die Beantwortung der Fragen insbesondere für die weitere Besteuerung der Geldspielgeräte von besonderer Bedeutung sei. Ob sich in dieser Hinsicht noch etwas tun wird, bleibt wohl erst einmal weiterhin abzuwarten.