Harte Strafen für überteuerte Lottoangebote

Harte Strafen für überteuerte Lottoangebote

Eigentlich beträgt der Originalpreis der Lotterielose eine Summe in Höhe von 80 Baht. Auf den Straßen werden die Lottoscheine allerdings für Preise zwischen 100 und 120 Baht verkauft. Dies soll nun strenger kontrolliert werden und so wurden Strafen ausgesetzt, die den Verkäufern blühen, wenn sie die Lottoscheine teurer verkaufen. Die Strafen fangen bei Geldstrafen in Höhe von 10.000 Baht an und können bis zur einmonatigen Gefängnisstrafe gehen.

Der Grund für den überteuerten Verkauf von Lotterielosen ist der, dass die Lottoscheine erst einmal durch mehrere Hände gehen. Jede dieser Hände möchte an den Lottoscheinen mitverdienen, so kommt es zu dem überteuerten Angebot der Lottoscheine, denn nur so verdienen die Verkäufer auf den Straßen damit auch etwas. Nun soll jedoch in Bezug auf den Losverkauf härter durchgegriffen werden. Bisher drückte die Polizei an einigen Stellen gerne einmal ein Auge zu, doch dies soll in Zukunft auch nicht mehr vorkommen. Daher wurden die Soldaten angewiesen, auch die Verstöße der Polizisten genau zu beobachten und dagegen vorzugehen.

Neuer Fond für Prävention

Es wurde ein Fond gegründet, mit dem in Zukunft Suchtprävention gefördert und Studien über spielbezogene Probleme finanziert werden sollen. Auch Hilfsangebote sollen aus diesem Fond finanziert werden können. Ein Teil des Geldes, welches durch den Kartenverkauf und die über die Jahre anfallenden Zinsen eingespielt wird, soll in den Fond gesteckt werden. Somit entfallen 60 Prozent des Geldes auf den Preis der Lose, 20 Prozent sollen in die Staatskasse wandern, 17 Prozent werden in die Verwaltungs- und Vertriebskosten investiert und somit bleiben etwa 3 Prozent übrig, die in den Font fließen sollen.

Gerüchte um gescheiterte Verkaufsgespräche bei Bwin.Party

Gerüchte um gescheiterte Verkaufsgespräche bei Bwin.Party

Von Seiten des Unternehmens wird dieses Gerücht jedoch dementiert. Bereits seit November wird über den Verkauf von Bwin.Party gesprochen. Natürlich sind es vor allem Personen aus der Poker-Community, die über mögliche Käufer sprechen. In der Vergangenheit hieß es, dass Amaya und Playtech als mögliche Käufer in Frage kommen.

Die Gerüchte bleiben dennoch weiterhin bestehen. Es wird davon ausgegangen, dass die Verkaufsgespräche weniger erfolgreich waren als erwartet. Offensichtlich ist der Verkauf damit erst einmal vom Tisch, wodurch die Experten den Abfall der Aktien erklären. Ein Unternehmenssprecher von Bwin.Party machte jedoch deutlich, dass das Unternehmen dazu verpflichtet sei, Updates dieser Art bekannt zu geben und dass die Gerüchte daher nicht stimmen würden. Anders sei nach Angaben von Experten jedoch der Aktienwertabfall nicht zu erklären. Erst kurz vor dem Wochenende fiel die Aktie des Glücksspielanbieters drastisch ab und führte zu einem Tagesverlust in Höhe von 23,9 Prozent.

Schwere Zeiten für Bwin.Party

Der Glücksspielanbieter kann eigentlich auf ein umfassendes Portfolio zurückgreifen, zu welchem Sportwetten, Casinogames, Bingo und Poker gehören. Auch die Veranstaltung von Turnieren in Form von der World Poker Tour kann das Unternehmen als eigenen Erfolg verbuchen. Dennoch erwarten den Glücksspielanbieter schwere Zeiten. Dies liegt zum einen auch an verschiedenen Regelungen, die einige Glücksspielanbieter betreffen.

So kommt es zum Beispiel, dass Bwin.Party aufgrund der neuen Steuerregelung innerhalb der Europäischen Union Steuern in Deutschland abführen muss.

Verkauf von bwin.party

Verkauf von bwin.party

Der Anbieter Intertain hat bereits viel Erfahrung im Bereich des Online Casino Markts, allerdings wäre der Bereich Poker ein neues Gebiet für das Unternehmen. Bisher ist noch nicht klar, ob das gesamte Unternehmen bwin.party digital veräußert werden soll oder nur ein Teil der Firma.

Die Gerüchte um die möglichen Käufer sind in vollem Gange. Das Unternehmen bwin.party bestätigte bereits, dass man sich zur Zeit in Verhandlungen mit verschiedenen Interessenten befinde. Den Gerüchten zu Folge stehen die Unternehmen Playtech und Amaya bisher hoch im Kurs, aber offiziell bestätigt wurde dies noch nicht. Für beide Interessenten wäre die übernahme mit Sicherheit von großem Interesse.

Intertain als potentieller Käufer

Für Playtech ist das Geschäft im Bereich Business-to-Consumer (B2C) noch Neuland, jedoch könnte hiermit ein neues Geschäftsfeld erschlossen werden und man könnte anderen großen Unternehmen, wie beispielsweise 888 Poker, Konkurrenz machen. Für Amaya Gaming wäre die übernahme vor allem aufgrund des geplanten Einstiegs in das Sportwettengeschäft von besonderem Interesse.

Die neuen Gerüchte bezüglich Intertain als potentieller Käufer von bwin.party wurden von Seiten des Unternehmens bisher nicht bestätigt. Deutlich ist aber auch, dass das Unternehmen, so wie andere Glücksspielunternehmen auch, durchaus an der Erweiterung der eigenen Geschäftsfelder interessiert sein könnte. Interessant ist auch, dass Intertain im Besitz von Anteilen Amayas ist und auch Amaya als großer Anteilseigner bei Intertain bekannt ist.

Bis es nähere Details in Bezug auf die Übernahme bwin.partys gibt, wird es wohl noch eine Weile dauern. Unternehmen wie Intertain geben an, dass keine Informationen herausgegeben werden, so lange keiner Verträge geschlossen werden.

Losgutscheine der "Aktion Mensch" im Supermarkt

Losgutscheine der "Aktion Mensch" im Supermarkt

Das Vorhaben der "Aktion Mensch" Lotterie sehe vor, die Losgutscheine in dem Supermarkt Rewe und in der Drogerie dm zum Verkauf anzubieten. Mit diesem Angebot würde die Sozialloterie ein komplett neues Vertriebsmodell verfolgen.

Die Losgutscheine können somit von den Kunden der entsprechenden Märkte an den Kassen käuflich erworben werden. Im Anschluss haben die Käufer die Möglichkeit, den Losschein entweder per Telefon oder per Internet zu aktivieren. Bei nicht-Aktivierung würde der an der Kasse gezahlte Betrag jeweils einfach direkt gespendet werden.

Die zuständigen Behörden in Rheinland-Pfalz hatten diesen neuen Vertriebsweg erst für nicht rechtmäßig eingestuft, da der Verkauf über angegebene Märkte als gewerbliche Spielvermittlung eingestuft wurde. Für eine solche Vermittlung bedarf es einer entsprechenden Erlaubnis, über die Rewe sowie dm nicht verfügen. Allerdings hatte sowohl die Sozialloterie selber als auch das Gericht eine andere Meinung dazu und vor Gericht wurde somit in einem Urteil beschlossen, dass eine solche Erlaubnis für den Verkauf der Glückslose in Supermärkten und Drogeriemärkten nicht notwendig sei.

Der Verkauf der Lose an sich könnte nicht mit der Vermittlung von Glücksspiel gleichgesetzt werden, so das Gericht, da der bloße Kauf der Lose den Käufern keine Gewinnmöglichkeit biete. Erst nach der Aktivierung der Lose durch den Kunden, wäre eine Gewinnmöglichkeit vorhanden und da die Aktivierung der Lose nicht in den entsprechenden Märkten sondern beim Lotterieveranstalter erfolge, sei der Verkauf in den jeweiligen Märkten durchaus möglich und erlaubt.

Trotz des für die "Aktion Mensch" positiven Urteils des Gerichts, kann mit dem Vertrieb über besagte Märkte nicht direkt begonnen werden, denn das Gericht machte deutlich, dass der neue Vertriebsweg auch für die Sozialloterie genehmigungsbedürftig sei und dass die Behörden von Rheinland-Pfalz nun über die entsprechenden Genehmigungen entscheiden müssten.

Verluste bei den Casinos in Teneriffa

Verluste bei den Casinos in Teneriffa

Trotzdem das Playa de las Am?ricas im vergangenen Jahr mit einem Gewinn in Höhe von 17.000 Euro abschließen konnte, fällt eben dieser Gewinn im Vergleich zum Vorjahr sehr viel geringer aus. Der Gewinn ist um 116.000 Euro gesunken und somit ist das Defizit, welches in den vergangenen Jahren angestiegen ist, auf nunmehr 2,6 Millionen Euro angewachsen. Die Verluste des Casinos Puerto de la Cruz sind im Vergleich zum Jahr 2012 in 2013 um 0,4 Millionen Euro angestiegen. Im vergangenen Jahr schrieb die Spielbank Verluste in Höhe von 2,6 Millionen Euro. Das Gesamtdefizit des Casinos beläuft sich nun, mit Abschluss des letzten Jahres, auf eine Summe in Höhe von 6,3 Millionen Euro.

Bei dem dritten Casino Teneriffas, dem Casino Santa Cruz, wurde im vergangen Jahr ein Verlust in Höhe von 338.000 Euro generiert. Hier waren die Verluste im Vorjahr sogar noch höher und lagen bei einer Summe in Höhe von 705.000 Euro. Das Gesamtdefizit des Casinos liegt bei einem Betrag in Höhe von über drei Millionen Euro. Für die Spielbetriebe in Teneriffa, die alle drei der Inselregierung gehören, lagen strenge Sanierungspläne vor. An diese haben sich bisher nur die Verantwortlichen des Casinos Playa de las Am?ricas gehalten. Trotzdem das Casino als einziges einen leichten Gewinn verbuchen konnte, soll dieses von Seiten des Cabildos als erstes abgestoßen werden.

In den nächsten Wochen soll der Aktienverkauf vorgenommen werden, darauf folgend ist auch der Verkauf der anderen beiden Casinos geplant. Der Verkauf soll auch unter strengen Vorlagen von Statten gehen, somit müssten die jeweiligen Käufer sich dazu verpflichten, sich nach den entsprechenden Vorgaben zu richten. Für das Casino Playa de las Americas ist beispielsweise vorgesehen, dass der Käufer das Etablissement in ein touristisches Projekt umwandelt und den Spielbetrieb vor Ort entwickeln und ausbauen soll. Auch für die anderen beiden Etablissements sind touristische Projekte, beziehungsweise der Umzug und der Ausbau zum Hotel geplant.

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