Spiel um Geld ist existenzvernichtend

Spiel um Geld ist existenzvernichtend

Während viele Menschen das Glücksspiel als Vergnügen ansehen und nebenher als Entertainment nutzen, gibt es zahlreiche Menschen, für die das Glücksspiel mehr ist, als nur eine Freizeitbeschäftigung.

Bei Spielsüchtigen wird das Leben oftmals von dem Glücksspiel bestimmt. Das schnelle Geld, hohe Jackpots und regelmäßige Gewinne sind anfangs der Antrieb dafür, dem Glücksspiel zu verfallen. Bei einem umfassenden Glücksspielangebot ist die Gefahr der Spielsucht sehr hoch. Für die betroffenen Spieler bedeutet die Spielsucht eine große Gefahr, die am Ende sogar existenzvernichtend sein kann.

Spielsucht in Nordrhein-Westphalen:

  • in NRW gibt es rund 50.000 Glücksspielsüchtige
  • die Dunkelziffer ist weit höher
  • 70 Prozent der Spielsüchtigen sind Männer
  • Hauptgruppe der Spielsüchtigen sind Männer um die 30, 40 Jahre alt, meistens berufstätig und leistungsorientiert
  • Sucht wird in erster Linie an Spielautomaten ausgelebt
  • Abhängigkeit beim Online Glücksspiel steigt weiter an

Geld als Symbol für Erfolg

Der Reiz des Glücksspiels ist sehr hoch, nicht allein wegen dem Spaßfaktor an den Spielgeräten, sondern vor allem auch aufgrund verlockender Gewinnangebote. Geld ist ein Statussymbol und viele Spieler verfallen der Sucht, weil sie die Hoffnung haben, mit Hilfe des Glücksspiels schnell sehr viel Geld zu machen.

In der Realität ist dies allerdings nur selten der Fall, denn der Erfolg ist beim Glücksspiel natürlich vom eigenen Glück abhängig. Statt zahlreicher Millionäre bringt das Glücksspiel vielmehr spielsüchtige Menschen hervor. Für die Betroffenen kann dies schwerwiegende Ausmaße annehmen. Neben finanziellen Verlusten verlieren die krankhaften Spieler den Kontakt zu Freunden und Familie und müssen wenn es hart auf hart kommt um die eigenen Existenzen bangen.

Hilfe erhalten die Spieler, wenn sie sich die Sucht selbst eingestehen, bei sogenannten Suchtberatungsstellen. Hier wird Informationsmaterial bereitgestellt und es gibt direkt vor Ort ausgebildete Mitarbeiter, die den Betroffenen bei ihrem Weg aus der Sucht helfen. Hierbei ist es von besonderem Nutzen, dass entsprechende Beratungsstellen meist in engem Kontakt zu Krankenhäusern, Ärzten, sozialen Einrichtungen, Schuldnerberatungsstellen, Spielerselbsthilfegruppen und überregionalen Fachkliniken stehen. Ist die Sucht bei den Betroffenen sehr weit vorangeschritten, ist ein Rauskommen aus der Spielsucht für die Zocker ohne ärztliche Hilfe fast gar nicht möglich.

Casinostreik in den USA

Casinostreik in den USA

Die Mitarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt und wollen diese auch am Montag noch nicht wieder aufnehmen. Für das Casino bedeutet dies einen hohen Verlust, denn vier Tage in Folge wurde vor Ort kein Glücksspiel angeboten.

Gründe gibt es für den Streik der Mitarbeiter mehrere. Folgende Gründe werden hierbei aufgezählt:

– höhere Zulagen zur Gesundheits- und Rentenversicherung

– höhere Löhne

– Kampf gegen "entsetzliche" Arbeitsbedingungen

Von Seiten der Mitarbeiter gibt es dementsprechend hohe Forderungen, gleichzeitig beschweren diese sich mit dem anhaltenden Streik über die Arbeitsbedingungen in dem Casino in Atlantic City. Das ehemals von Trump gebaute Casino Taj Mahal wird heute von dem Milliardär Carl Icahn geführt. Trump lobte den Milliardär bei seinem Wahlkampf und erwähnte hierbei vor allem die Geschäftstüchtigkeit von Icahn.

Folgen des Streiks?

Die Mitarbeiter erhoffen sich mit dem Streik etwas zu bewirken. Ob dies jedoch ausreicht, damit der Milliardär höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen einführt, ist fraglich. Es ist zu hoffen, dass der Streik der Mitarbeiter zumindest dazu führt, dass die Betreiber über eine Anpassung von Arbeitsbedingungen und Zulagen nachdenken.

Ein herausforderndes Geschäftsjahr 2015

Ein herausforderndes Geschäftsjahr 2015

Umso erfolgreicher ist das Unternehmen im Hinblick auf die Schwierigkeiten des vergangenen Jahres, denn es konnte trotz verschiedener Hürden ein Umsatzanstieg generiert werden.

Viele Casinos in der Schweiz und auch anderen Ländern kämpfen mit rechtlichen Bedingungen, wirtschaftlichen Situationen und der allgemeinen Einstellung zum Glücksspiel. Auch in Luzern gab es schwierige Bedingungen im vergangenen Jahr, zu denen folgende zählten:

– starke Franken

– Überregulierung

– Verlust von Marktanteilen an ausländische Mitbewerber

– Abwanderung von Schweizer Gästen ins grenznahe Ausland

– Konkurrenz durch illegale Glücksspielanbieter und Online Glücksspiel

– neue Konkurrenz durch das neue Casino in Zürich

Trotz verschiedener Hürden und Stolpersteine konnte das Grand Casino Luzern durchweg Erfolge verbuchen. Die Einnahmen sind leicht gestiegen und mit Hilfe von Innovationen konnten Stammgäste vor Ort gehalten werden. Die Leistung des Casinos wurde auch direkt zu Beginn des Jahres 2016 belohnt, denn das Casino wurde mit dem „Casino Award“ als bestes Casino der Schweiz ausgezeichnet. Die Auszeichnung betonte vor allem noch einmal die Freundlichkeit und Kompetenz der Angestellten und das vielfältige Gastro- und Unterhaltungsangebot.

Roulette: Mit Strategie zum Gewinn?

Roulette: Mit Strategie zum Gewinn?

Dennoch wenden verschiedene Roulettespieler unterschiedliche Strategien an, da sie überzeugt davon sind, dass man mit der perfekten Roulette-Strategie den großen Gewinn einfahren und das eigene Glück positiv beeinflussen kann.

Grundsätzlich ist klar, dass Roulette ein Glücksspiel ist und demnach Glück der Hauptfaktor ist, der zum Gewinn oder Verlust führt. Nichtsdestotrotz sollen im Folgenden einige Roulettestrategien näher beleuchtet werden, um so aufzuzeigen, dass Strategien durchaus dabei helfen können, die eigenen Chancen auf einen Gewinn zu erhöhen.

Je sicherer der Gewinn, desto geringer fällt dieser aus

Hundertprozentige Sicherheit kann Spielern am Roulettetisch weder mit noch ohne Strategie gegeben werden. Auch mit einer guten Strategie kann der Spieler am Roulettetisch seinen kompletten Einsatz verlieren, denn letztendlich entscheidet in manchen Fällen doch allein das Glück. Um dem eigenen Glück ein wenig auf die Sprünge zu helfen, sollte man sich jedoch einige Strategien genauer ansehen.

Funktionierende Strategien am Roulettetisch:

– Verdopplungsstrategie (Martingale System)

– 3 Mal in Folge Strategie

– Kombination beider Strategien

Wie funktionieren diese Strategien?

Verdopplungsstrategie: bei dieser Strategie, die auch unter dem Namen Martingale bekannt ist, folgt der Spieler ganz einfachen Regeln. Es muss generell eine Wette auf eine 50/50 Chance gesetzt werden, also zum Beispiel auf rot/schwarz oder gerade/ungerade. Im Falle eines Gewinns erhält der Spieler das Doppelte des ursprünglichen Einsatzes und spielt in der nächsten Runde wieder mit dem Startbetrag. Im Falle eines Verlusts muss der Spieler nach der Strategie den doppelten Einsatz auf die gleiche Wette setzen.

Zu beachten ist hier, dass der Spieler mit dieser Strategie mit kleinen Einsätzen starten sollte, denn schnell kann im Falle von mehreren Runden, bei denen verloren wird, das Tischlimit erreicht werden und dann geht die Strategie nicht auf. Mit kleinen Startbeträgen kann der Spieler, auch bei mehreren verlorenen Runden, länger im Spiel bleiben und dabei zusehen, wie effektiv die Strategie tatsächlich sein kann. Wichtig ist auch hier, dass der Spieler sich einen Zeitpunkt festlegen sollte, wann aufgehört wird.

3 Mal in Folge Strategie: bei dieser Strategie wird auf die Farbe gewettet. Hier geht es darum erst auf die Farbe Rot zu setzen, wenn dreimal hintereinander die Farbe Schwarz dran war. Diese Strategie kann natürlich in abgewandelten Formen angewendet werden. Die Kombination aus beiden Strategien wird von vielen Spielern als sehr erfolgreich bewertet.

Mit einem Gewinn beginnt die Sucht

Mit einem Gewinn beginnt die Sucht

Die Sucht fängt unscheinbar an und endet in vielen Fällen im Verlust von allem oder sogar im Tod. Bei der Glücksspielsucht ist die Selbstmordrate im Vergleich zu anderen Süchten am höchsten.

Meist beginnt die Spielsucht ganz unscheinbar. Ein Spieler wirft Geld in einen Spielautomaten und generiert so einen ansehnlichen Gewinn. Das Anfängerglück kann hier negative Auswirkungen auf die Spieler haben, denn in vielen Fällen führt der Gewinn am Anfang zu der langanhaltenden und gefährlichen Spielsucht.

Als gefährlichstes Glücksspiel ist der Spielautomat bekannt. Hier haben Forscher festgestellt, dass die Suchtgefahr besonders hoch ist, aus folgenden Gründen:

– geringe Hemmschwelle durch niedrige Einsätze

– leichter Zugang

– einfache Bedienung

– kaum Kontrollen

Forscher haben im Laufe der Zeit herausgefunden, welche Charakteristika spielsüchtige Personen aufweisen. Wer Merkmale dieser Art an sich selbst oder anderen beobachtet, der kann definitiv vorgewarnt sein. Spieler mit krankhaften Spielverhalten denken viel an das Glücksspiel. Versuche dieses aufzugeben oder einzuschränken führen bei den meisten Spielern zu einem gereizten und unruhigen Verhalten.

Spieler versuchen meist eigeninitiativ mit dem Spielen aufzuhören, doch aus eigenem Antrieb ist dies kaum möglich. Das Spielen wird bei krankhaften Spielern als Ablenkung von Problemen und negativen Gefühlen angesehen und im Falle von hohen Verlusten, spielen Süchtige mit großer Wahrscheinlichkeit erstrecht weiter, da diese den Verlust wieder einspielen wollen. In schlimmen Fällen von Spielsucht lügen die Spieler in ihrem Umfeld, um die Spielsucht zu vertuschen und gehen in manchen Fällen sogar so weit, illegale Handlungen durchzuführen, um zum Beispiel an Geld zum Spielen zu kommen.

Kein Schutz vor der Spielsucht

Die Spielsucht kann jeden einholen, unabhängig davon ob männlich oder weiblich. Dennoch haben Forscher herausgefunden, dass vor allem junge Männer Gefahr laufen, der Spielsucht zu verfallen. Auch junge Menschen sind besonders gefährdet. In vielen Fällen sind Spieler gefährdet, die private Probleme haben. Hoher Alkoholkonsum und Arbeitslosigkeit sind meist Gründe für die Spieler, sich zum Glücksspiel hingezogen zu fühlen. Auf diesem Weg geraten viele Spieler in die Spielsucht.

Prävention ist ein wichtiger Faktor, um gefährdeten Spielern ausreichend Schutz anzubieten. Auch gibt es Einrichtungen, die sich um Betroffene kümmern. Problematisch ist hierbei, dass nur wenige Spieler rechtzeitig erkennen, dass das eigene Spielverhalten krankhaft ist und sich freiwillig Hilfe suchen. Zudem konnte in der Vergangenheit beobachtet werden, dass viele Spielsüchtige die Therapie frühzeitig abbrechen.

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