Online Casino: Die Bank gewinnt immer

Online Casino: Die Bank gewinnt immer

Wie können Gewinne ausgeschüttet werden, ohne dass Casinos Verluste hinnehmen? Wie funktionieren die Casinos eigentlich wirklich?

Tipps und Tricks zum Erreichen von Gewinnen:

– je niedriger der Jackpot, desto realistischer die Auszahlung

– auf höchste Quoten und höchsten Aufzahlungsprozentsatz achten

– Festlegen einer finanzieller Obergrenze als Spieler sinnvoll

Auch wenn es eindeutig möglich ist, im Casino zu gewinnen, so gibt es Wahrscheinlichkeiten, die bei vielen Glücksspielen nicht sonderlich hoch liegen. Wer spielt, um dringend Geld einzufahren, der hat quasi schon verloren. Glücksspiel im Casino sollte als Freizeitbeschäftigung gesehen werden, wo Gewinne ein toller Nebeneffekt sind. Aus diesem Grund ist es wichtig, immer im Auge zu behalten, wie viel Geld an einem Abend gesetzt wird und die eigens festgelegte Grenze an Ausgaben nicht zu überschreiten, auch nicht bei einer Pechsträhne. Einen sicheren Gewinn können die Spieler bei keinem Glücksspiel erwirtschaften, denn wie der Name es schon sagt, kommt es bei den meisten Spielen in erster Linie auf Glück und nur zweitrangig auf Können an.

Glück oder Talent

Auch wenn das beliebte Roulettespiel als fairstes Glücksspiel angesehen wird, da hier fast alle Einnahmen wieder als Gewinne ausgeschüttet werden, so sind Gewinn und Verlust hier leider nicht steuerbar. Wer Roulette spielt muss sich ausschließlich auf sein Glück verlassen oder Tricks wie Kartenzählen anwenden, die in den Casinos nicht gerne gesehen sind und zum Rausschmiss führen können. Bessere Chancen haben Spieler bei Kartenspielen wie BlackJack. Hier können die Spieler ihr Glück durch Können beeinflussen. Noch mehr Geschick kann bei dem beliebten Kartenspiel Poker hilfreich sein, denn hier müssen die Karten nicht zwingend gut sein, um einen Gewinn einzufahren.

Droht die Schließung in Bad Steben?

Droht die Schließung in Bad Steben?

Seit der Eröffnung der Spielbank Bad Steben werden hier leider nur Verluste eingefahren. Personallabbau und Konzepte der Spielbank scheinen zu helfen, doch rote Zahlen werden hier immer noch geschrieben. Statt Einnahmen zu generieren muss der Freistaat Bayern für die Spielbank Bad Steben weiterhin draufzahlen. Wie lange ist diese Situation noch tragbar? Muss die Spielbank in Bad Steben geschlossen werden?

Der Direktor der Spielbank Bad Steben, Udo Braunersreuther, trägt immer noch ein wenig Hoffnung in sich. Vor ein paar Jahren wurde der Spielsaal der Spielbank Bad Steben verändert, hier sind nun Automatenspiel und klassische Tischspiele in einem Raum zu finden. Mit diesem Umbau sollte dafür gesorgt werden, dass die Spielbank belebter aussieht, auch wenn nicht sehr viele Gäste vor Ort sind. Während alle Spielbanken in Bayern in den vergangenen Jahren mit Umsatzrückgängen zu kämpfen haben, wurden in Bad Steben in den letzten Jahren mehr Umsätze generiert. Dies klingt durchaus erst einmal positiv und sorgt für einen Hoffnungsschimmer bei dem Direktor, allerdings befindet die Spielbank sich trotz mehr Besuchern und dadurch höheren Einnahmen weiterhin in den roten Zahlen. Vom Obersten Rechnungshof wird bereits seit Jahren die Schließung der Spielbank gefordert.

Kulturangebot als Spielbankwerbung

Wie in vielen anderen Regionen auch, mussten die Spielbanken in Bayern sich in den vergangenen Jahren neue Konzepte ausdenken, um Spieler an die Tische zu locken. Die Konkurrenz der Spielbanken, die durch Spielhallen und Online Casinos stetig wächst, sorgte in der Vergangenheit für enorme Besucherrückgänge. Auch das Rauchverbot in den Spielbanken tat diesbezüglich das übrige. Braunersreuther zeigt dennoch weiterhin Kampfeswillen. Man habe sich in den vergangenen Monaten einige Highlights für die Spielbank ausgedacht, um auf diesem Weg Kunden in die Spielbank zu locken.

Zu diesen besonderen Angeboten zählen Shows und Konzerte, die neben dem Spielbetrieb vor Ort ausgeführt werden. Auch stellen sich in Bad Steben zu bestimmten Terminen Unternehmen der Region im Hause vor. Auf diesem Weg wird Kultur in die Spielbank gebracht und neben dem Glücksspiel wird die Spielbank somit für neue Kunden immer attraktiver. Ob diese Angebote letztendlich ausreichen, um die Existenz der Spielbank Bad Steben zu retten, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

Hohe Verluste für Gauselmann in Italien

Hohe Verluste für Gauselmann in Italien

Hohe Verluste in manchen Ländern und Gewinne in anderen Orten führten jedoch langfristig dazu, dass das Geschäft für den Unternehmer sogar gut läuft. Im vergangenen Jahr war vor allem das Geschäft in Italien von Pech gekrönt, so der Unternehmer in einem Interview.

Glück und Pech liegen oftmals nah beieinander, auch für die Unternehmer, die sich die Glücksspielbranche als Unternehmensfeld ausgesucht haben. Paul Gauselmann ist mit dem Angebot des Glücksspiels generell sehr erfolgreich und erlangte so große Bekanntheit, nichtsdestotrotz muss der Unternehmer auch immer wieder Rückschläge hinnehmen. So bereut der Firmeninhaber seine Investition in Italien. Fast 100 Millionen Euro verlor der Geschäftsmann durch die Investition in Italien, mit der sich Gauselmann 72 Konzessionen gekauft hatte, die letztendlich aufgrund falscher Versprechungen jedoch nicht genutzt werden konnten. Für den Unternehmer bedeutet dies nun, dass in Zukunft keine Geschäfte mehr in Italien gemacht werden sollen.

Zukunftsaussichten für die Gauselmann Gruppe

Für Paul Gauselmann stellt ganz klar das Online Glücksspiel die Zukunft dar. Bisher bedauert der Unternehmer es noch, dass das Online Glücksspiel in Deutschland illegal ist. Er ist, so wie viele Experten auch, davon überzeugt, dass Deutschland gut damit beraten wäre, das Online Glücksspiel vor Ort zu legalisieren. Auf diesem Weg könnten Kontrollen durchgeführt und Steuereinnahmen generiert werden.

Unterdessen hat auch die Gauselmann Gruppe sich Konzessionen für Online Glücksspiel in Ländern wie Spanien, Dänemark, England und Italien gesichert. Hier liege die Zukunft und wenn das Online Glücksspiel in Deutschland nicht legalisiert werde, dann müsse auch die Gauselmann Gruppe das Angebot im Ausland erweitern, so der Unternehmensgründer.

Verluste bei Westspiel

Verluste bei Westspiel

Westspiel sah sich in diesem Jahr gezwungen fehlende Gelder durch den Verkauf von zwei Kunstbildern des Künstlers Andy Warhol einzutreiben. Trotzdem keine Besserung in Sicht ist, hat der Betreiber Westspiel große Pläne für die Zukunft. Unter anderem die Modernisierung einiger Spielbanken, wie beispielsweise die in Hohensyburg und Aachen. Hier sollen viele Gelder investiert werden, um die Spielbanken für die Besucher wieder attraktiver zu gestalten. Zudem soll eine neue Spielbank in Köln realisiert werden.

Die Spielbanken in NRW sind staatlich Betrieben. Die Verluste treffen somit auch das Bundesland. Hier stellt sich die Frage, wieso nun, nachdem die Geschäfte bereits schlecht laufen, weitere Millionenbeträge investiert werden sollen. Ist dieses Konzept tatsächlich hilfreich, um das Geschäft mit dem Glücksspiel in Nordrhein-Westphalen wieder aufleben zu lassen? An sich wird der staatliche Betrieb damit gerechtfertigt, dass auf diesem Weg das Angebot in den Etablissements entsprechend kontrolliert werden kann. Durch die Kontrolle ist es möglich, den Kunden Sicherheit zu bieten, den Spielerschutz zu gewährleisten und Suchtprävention in das Spielbankenkonzept zu integrieren. Man erhofft sich, dass die finanzielle Situation sich durch die neuen Pläne verbessern könnte. Aktuell ist die Finanzlage bei Westspiel deutlich angespannt.

Neue Konzepte zur Rettung des Glücksspielgeschäfts

Auch Westspiel und die Spielbanken des Betreibers haben mit der Konkurrenz aus dem Internet zu kämpfen. Bei den Spielern wird das Online Glücksspiel immer beliebter. Die Spieler nutzen die Flexibilität, die das Online Glücksspiel ihnen bietet, dafür bleiben die Besucher in den Spielbanken mehr und mehr aus. Westspiel erhofft sich durch eine attraktive Umgestaltung und ein neues Konzept wieder mehr Spieler für das traditionelle Glücksspiel und somit für den Besuch in der Spielbank begeistern zu können. Die neuen Pläne von Westspiel sind auf der anderen Seite jedoch auch Riskant. Die Eröffnung einer neuen Spielbank in Köln könnte gleichzeitig eine Schwächung der anderen Standorte bedeuten.

NRW-Spielbanken vor dem Aus?

NRW-Spielbanken vor dem Aus?

Während einige Spielbanken in Deutschland in diesem Jahr wieder Auftrieb erlebten, stecken die Spielbanken in NRW weiterhin tief in der Krise. Die Zahlen in diesem Jahr sehen auch nicht besser aus, die Spielbanken machen weiterhin Verluste, wie diese Verluste weiterhin abgefangen werden sollen, ist den Betreibern aktuell noch unklar.

In diesem Jahr rechnen die Betreiber der Spielbanken in Aachen, Dortmund, Duisburg und Bad Oeynhausen mit einem Fehlbetrag in Höhe von neun Millionen Euro. In der Vergangenheit konnte der Betreiber Westspiel die Beträge nur mit dem umstrittenen Verkauf von zwei Bildern des amerikanischen Künstlers Andy Warhol ausgleichen. Durch den Kunstverkauf kann das operative Ergebnis jedoch langfristig nicht beeinflusst werden, die Spielbanken laufen schlecht und wenn es so weitergeht steht den Spielbanken in NRW definitiv das Aus bevor.

Sanierungsplan zum Scheitern verurteilt

Sowohl die Besucherzahlen als auch der Bruttospielertrag der Spielbanken NRW ist um die Hälfte abgesunken, im Laufe der vergangenen Jahre. Der Kunstverkauf konnte die Krise ein wenig abschwächen, doch dies ist kein langfristiges Konzept zur Rettung der Spielbanken in NRW. Zu den Sanierungsplänen gehört weiterhin der Bau einer neuen Spielbank in Köln. Experten sehen diese Pläne kritisch, denn wenn es schon nicht möglich ist, die bereits existierenden Spielbanken aus der Krise zu holen, wie soll eine neue Spielbank die Verluste der anderen Spielbanken abfangen?

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