Aus einer Bank wird ein Casino

Aus einer Bank wird ein Casino

An dem Standort, wo bisher eine Bank täglich die Türen öffnete, öffnet hier jetzt täglich ein Casino seine Türen. Es bleibt zu hoffen, dass die Kunden hier nicht eintreten, um sicher Geld abzuheben, denn Sicherheit kann das Casino leider nicht bieten. Geboten werden den Kunden dafür Spannung, Abwechslung, Aufregung, eine einzigartige Atmosphäre, Glück, Pech, Gewinne und Verluste.

Villach darf nicht Las Vegas werden

Während der Betrieb in der ehemaligen Bankfiliale floriert gibt es auch viele Personen, vor allem die Regierung, die versuchen gegen das aus dem Boden Schießen der Spieletablissements vorzugehen. In Villach gibt es zahlreiche Spielhöllen, hierzu gibt es eigentlich auch Regelungen, die jedoch nicht eingehalten werden. Dementsprechend sind viele dieser Etablissements illegal. Der Betrieb in der ehemaligen Bank ist legal, hier wurde eine Genehmigung erteilt, trotzdem sorgen sich die Väter der Stadt. Glücksspiel wird oftmals auch heute noch mit Rotlicht in Verbindung gebracht, sowohl die Stadtväter als auch die Bewohner sorgen sich um ihre Stadt.

Forderung nach weniger Spielhallenbewilligungen

Der Landesrat wird dazu aufgefordert, die Bewilligungen zurückzunehmen. Es gäbe zu viele der gefährlichen Spielhöllen, dies dürfe nicht so weitergehen. Bisher ist eine Gesetzesänderung jedoch nicht geplant, so der Landesrat Christian Ragger. Er sehe das Problem nicht bei den gesetzlichen Genehmigungen und somit nicht bei den legalen Spielstätten, sondern vielmehr bei den illegalen Etablissements. Genau aus diesem Grund solle man sich seiner Meinung nach in Zukunft mehr auf die Bekämpfung des illegalen Glücksspiels konzentrieren.

Mehr und mehr Spielautomaten beschlagnahmt

Mehr und mehr Spielautomaten beschlagnahmt

Hier haben es sich die Behörden zur Aufgabe gemacht, durch Razzien gegen das illegale Glücksspielangebot vorzugehen. Spielhallen, die keine Lizenzen haben, werden dicht gemacht. Spielautomaten, die nicht lizensiert sind, werden mitgenommen. Müssen die Spieler nun Angst haben, dass bald keine Spielautomaten mehr zum Zocken zur Verfügung stehen?

In Kärnten allein gibt es Schätzungen zu Folge 700 illegale Glücksspielautomaten. Trotzdem es möglich ist, Glücksspielautomaten legal zur Verfügung zu stellen, nutzen die Betreiber jedes Schlupfloch, um mit dem Glücksspiel mehr Geld verdienen zu können. Hierzu gehört auch der Betrieb von illegalen Spielautomaten. Die Behörden in der Region haben dem illegalen Glücksspiel den Kampf angesagt. Mit einer Schwerpunktaktion in Villach am 14. Januar 2016 konnte die Polizei Erfolge verbuchen. Insgesamt konnten hier vorläufig 34 illegal aufgestellte Spielautomaten beschlagnahmt werden. Angst haben, dass vor Ort bald kein Glücksspielangebot existieren wird, muss hier aber keiner. Der Kampf konzentriert sich lediglich auf das illegal angebotene Glücksspiel.

Schlag gegen illegales Glücksspiel

Mit dem Erfolg in Villach soll es in der gesamten Region auch in Zukunft weitergehen. Razzien werden durchgeführt, um illegale Geldspielgeräte zu finden und zu beschlagnahmen. Neben der Beschlagnahmung müssen die Betreiber mit Strafen rechnen, die ihnen auferlegt werden. Im Fall von Villach wurden alle Betreiber angezeigt. Es ist damit zu rechnen, dass die Betreiber hohe Bußgeldstrafen zahlen müssen.