Casino VR – Die moderne Welt des Pokerns

Casino VR – Die moderne Welt des Pokerns

Mit dem Startup Casino VR plant der Gründer des Unternehmens, Marco Kobelt, zusammen mit seinen Mitstreitern ein virtuelles Casino zu erschaffen. Hier sollen zwei Welten des beliebten Kartenspiels zusammengeführt werden. Die traditionelle Pokerwelt, in der sich Spieler am Tisch mit einem Drink in der Hand gegenüber sitzen und die Mimiken der Gegner beobachten können und die Welt des Online Pokerns, bei der die Gegenspieler nicht zu sehen sind und das Spiel sich ausschließlich auf das eigene Glück bei den Karten beschränkt.

In dem Casino von Virtual Reality sollen die Spieler in der virtuellen Welt tatsächlich ihre Gegenspieler und deren Mimiken sehen können und zudem soll es den Spielern möglich sein, miteinander an der virtuellen Bar einen virtuellen Drink zu nehmen. Die Mimiken aller Spieler sollen sich in die virtuelle Welt übertragen lassen, sodass das Online Poker wieder mehr an das traditionelle Pokerspiel angelehnt werden würde.

Der Weg nach Las Vegas wird überflüssig

Mit dem virtuellen Casino wollen die Gründer den Spielern das echte Spielerlebnis nach Hause bringen. Ein Besuch im landbasierten Casino und somit auch in Las Vegas würde damit überflüssig werden. Das was erst mit dem Pokerspiel umgesetzt werden soll, soll langfristig auch mit den Spielen Roulette und BlackJack möglich gemacht werden. Um in dem neuen virtuellen Casino Spielen zu können benötigen die Spieler lediglich die Brille von Oculus Rift und einen Joystick von der Xbox 360.

Sobald die technischen Gadgets weiterentwickelt werden, soll es sogar möglich werden in dem virtuellen Casino die Augenbewegung der Gegner beobachten zu können Aktuell ist es den Spielern bereits möglich, durch den Raum zu laufen, die Bewegungen der Gegner zu beobachten und sich innerhalb der Spielhalle umzusehen und zu bewegen.

Erträge für virtuelles Pokerspiel in Italien gehen zurürck

Erträge für virtuelles Pokerspiel in Italien gehen zurürck

Besonders die gesetzlichen Regulierungen des Landesmarkts galten als Vorbild für andere Länder. Doch in den letzten Wochen gingen die Erträge im Bereich Internet massiv zurück. Fachleute im Analysebereich führen dies auf die wirtschaftliche Krise im Land, die immer angespannter wird, zurück.

Die Glücksspielbehörde des Landes ist für die statistischen Zahlen des virtuellen Glücksspiels zuständig. Die Ertragszahlen für diesen Februar waren alles andere als rosig, die Gesamtzahlen bei jedem Betreiber von virtuellem Pokerspiel belief sich auf rund 38 Millionen Euro.

Was den Januar 2011 angeht, entspricht dies einer Reduzierung von 6 Prozent bei den Wettkämpfen und mehr als das Doppelte an Rückgang für die Spiele um Geld. Doch der Rückgang ist etwas abgebremst. Die Bilanzen zeigen schon seit einem halben Jahr eine dauerhafte Tendenz nach unten.

Die Analyseexperten sehen den niedrigsten Punkt bereits näherkommen, danach kann man wieder von einem Anstieg ausgehen. Zu den betroffenen Unternehmen gehören "Ongame", "Playtech iPoker" und auch "Gioco Online Italia". Die bekannten Betreiber "PokerStars" und "Microgame" haben wesentlich kleinere Verlustzahlen zu verzeichnen.

Der letztgenannte Betreiber, der als Operator von "Peoples Poker Network" fungiert, ist, was die Spiele um Geld angeht, mit 28 Prozent auf dem italienischen Markt dominierend; "PokerStars" hingegen gehören hier 25 Prozent der Marktanteile.

Im südeuropäischen Land waren bis Mitte 2011 auf den Internetseiten, die vom Staat eine Zulassung hatten, die Spiele um Geld untersagt. Seitdem die Untersagung nicht mehr besteht, sank der Teil der sogenannten "MTT-Rakes" auf unterschiedlichen Websites um rund die Hälfte.

Die konstante Senkung der Ertragszahlen im Bereich des Online Pokers ist nach Meinung der Analyseexperten besonders der instabilen Wirtschaft geschuldet. Die Arbeitslosenquote im Land beträgt nun rund 10 Prozent.

Glücksspielvertrag gibt weiter zu Debatten Anlass

Sollten Glücksspiel in der Privatbranche gestattet sein, dann wäre es recht und billig, ein paar Münzen für ein paar Wetten auszugeben.

Man könnte wetten, dass die Gesetzesvorlage zum Glücksspielvertrag der 15 Länderchefs niemals zum Tragen kommen wird oder auch dass der schleswig-holsteinische Landesvater von der CDU doch noch einlenken wird.

Möglich wäre auch zu wetten, ob die EU die übereinkunft der Bundesländer die mit viel Arbeit entstanden ist, zunichte macht. Hierzu fehlen nur noch die Quoten. Dieser Punkt der eigentlich bereits mit der "Einigung beim Glücksspielvertrag" beendet ist, birgt noch eine Menge Unklarheiten, denn beendet ist noch nichts.

Bei dem Zusammentreffen der Länderchefs in Lübeck wurde ersichtlich, dass der sogenannte Föderalismus kein Spaziergang ist. Gerade die Bundesländer, die sich in der Hand der SPD befinden, freuen sich ganz und gar nicht über die öffnung des Glücksspielmarktes in der Bundesrepublik, obwohl diese noch ziemliche Einschränkungen aufweist.

Die Mitglieder der Partei mögen den Vorsprung im Norden gar nicht, dieses hatte, entgegen den föderalen Grundsätzen, ein individuelles Glücksspielgesetz abgesegnet, welches Betreibern von Sportwetten auf privater Basis und auch von virtuellem Poker und Casinos, sowie den entsprechenden Spielen im Netz viel Freiraum zu optimalen Voraussetzungen bietet.

Der Entwurf aus dem Norden, der auch der Gastgeber des Zusammentreffens war, lässt die anderen 15 Länder weit zurück und dies geschieht nicht in einer guten Situation, denn die EU beurteilte eine ziemlich einschränkende Vorlage in Bezug auf die öffnung des Glücksspielmarktes als nicht dem Wettbewerb zuträglich. Für die Landesväter, die eigentlich Bewegung in die Dinge bringen sollen, stehen vor einer Menge Arbeit.

Die 15 Bundesländer entschieden sich ohne das Nordlicht für einen weniger einschränkenden Entwurf, welche in ihren Vorgaben noch sehr viel strikter ist und mehr Steuern beinhaltet, als der Kollege in Schleswig-Holstein.

Man will nun auch 20 Zulassungen zur Vergabe freigeben. Diese Ziffer mutet nach Ansicht des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, der zudem der zuständige Leiter ist, festgelegt an, doch die Kriterien der Europäischen Union werden damit eingehalten.

Die Besteuerung der privaten Betreiber von Wetten will man bei fünf Prozent der Einsätze festsetzen. Poker und Casinospiele im Netz will man weiterhin untersagen oder hat es zumindest vor. Die Bundesländer Hessen und Niedersachsen gaben ihr OK für den Vertrag unter der Klausel, dass die Spielbanken im Land, welche wie alle anderen auch den Rückgang der Besucher zu spüren bekommen, ihren Service zukünftig auch im Internet bereitstellen können.

Diese Forderung soll aber dem Landeschef Hessens zufolge erneut gründlich geprüft werden. Zudem könnte man, um die ganze Sache noch schwerer zu machen, als sie ohnehin schon ist, noch behaupten, dass es die Freidemokraten der jeweiligen Bundesländer sind, welche ihre Landesväter zu diesem Statement bewegten.

Im Norden hingegen wies man immer wieder auf die Bedeutsamkeit dieser Möglichkeit hin. In der Hauptstadt Schleswig-Holstein waren es ebenfalls die freien Demokraten, welche die Öffnung des Glücksspielmarktes vehement verlangten. Man möchte, um es schöner zu sagen, erreichen, dass das Monopol der Wirklichkeit angeglichen wird.

Jeder, der einen PC sein Eigen nennt, kann im Netz jede Form von Wetten setzen, nur findet dieser Vorgang im Ausland statt. Hier gibt es keine Länderchefs und auch keine Gesetze, als Konsequenz fließt dann auch kein Geld in die Kassen der Länder. Dies ist bei dem ganzen Trubel für die Landesväter sehr wichtig.

Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, dass die Bundesländer noch in diesem Jahr mit dem alten Vertrag noch etwa 3,3 Milliarden Euro zu erwarten haben. Diese Gelder kommen dem Sport und der Allgemeinheit zugute, dies passiert aber mit einem nicht eindeutigen Staatsvertrag und ist laut dem EuGH auch nicht mit den juristischen Vorgaben konform.

Hier muss man also handeln und dabei ist nicht klar in welchem Maß die Öffnung gehandhabt werden soll. Man kann sich auch noch nicht so richtig vorstellen, wie die Konsequenzen für die unterschiedlichen Optionen für die Erlöse der Länder aussehen werden und wie es mit Verlusten, zusätzlichen Geldern und dem Fortbestand aussehen wird, was auch gut für eine Wette geeignet ist.

Wer davon einen Nutzen hat, ist davon bestimmt, ob der vorgesehene Glücksspielvertrag im Winter wirklich unterschrieben wird. Ebenso ist es wichtig, dass die Parlamente ihr Einverständnis geben und wie Brüssel und Kiel reagieren werden.

Der Landesvater im Norden sagte zum Ende der Zusammenkunft, dass man sehr einsichtig ist, ob dies so ist, wird sich zeigen.

Australien hat 2010 die größten Verluste je Spieler

Wenn man sich gerne mit Wetten befasst, Lottospiel oder Casinos nutzt, dem ist klar, dass das Glücksspiel hin und wieder Verluste bergen kann.

Das Unternehmen "H2 Gambling Capital", welches im Beratungsbereich tätig ist, hat sich mit diesem Thema in Bezug auf das letzte Jahr auseinandergesetzt. Dabei fertigte man eine Liste mit den zehn Ländern an, die die meisten Verluste pro Spieler beinhalteten.

In diesem Dokument findet man auch einige Besonderheiten, denn die die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich sind nicht unter den ersten Zehn zu finden, und das, obwohl sie zu den größten Spielerländern überhaupt zählen. Vielleicht ist eine bessere Spielweise der Grund für das Nichtvorhandensein bei den ersten zehn Plätzen.

Rang Zehn nimmt Spanien ein, seine Verluste pro Kopf belaufen sich auf 418 Dollar, Platz Neun geht nach Griechenland, hier belaufen sich die Verluste auf 420 Dollar je Spieler. Rang 8 und 7 gehen an Norwegen mit einer Summe von 448 Dollar und Hongkong mit einem Betrag von 503 Dollar. Italien erhält Platz 6 mit einem Betrag von 517 Dollar pro Nase.

Unter den Top Five befindet sich Finnland auf dem fünften Platz, das eine Summe von 553 Dollar pro Spieler vorweist und der vierte Platz geht an Kanada, es verzeichnet pro Spieler einen Verlust von 568 Dollar. Rang 3 und 2 gehen an Irland mit einer Summe vom 588 Dollar und Singapur mit 1.174 Dollar je Nase.

Den größten Verlust je Spieler muss aber Australien verzeichnen, dieser liegt bei 1.288 Dollar, deshalb geht der erste Platz an Down Under. Die letzten Fünf auf dieser Liste kommen nicht überraschend, denn die beiden Länder haben sich als "Glücksspielliebhaber" einen Namen gemacht.

Dass Kanada auf dem vierten Platz landet, ist etwas Neues, denn das Land ist nicht dafür bekannt, dem Glücksspiel besonders zu frönen, wie es von den südeuropäischen Staaten und Skandinavien bekannt ist.

Der Unterschied von Bronze zu Silber fällt hoch aus, der Verlust beträgt fast das Zweifache. Inländische Casinos sind in Singapur noch nicht allzu lange etabliert, doch man möchte dieses Defizit, was Bakkarat und Automaten angeht, so schnell wie nur möglich ausgleichen.

Der Gewinner ist Australien, es ist das Land mit den meisten Spielerverlusten pro Kopf. Auf jeden erwachsenen Nutzer kam im letzten Jahr ein Spielverlust von rund 1.300 Dollar, doch dies kommt nicht überraschend. Die Bewohner des Landes mögen bekannterweise Pferdewetten, Spiele im Casino, Poker und Lotto und sie gehen diesem Hobby auch zu Genüge nach.

Der Markt des Online Glücksspiels erfährt momentan Veränderungen. In Italien dürfen Seiten für Online Poker auch Geldspiele bereitstellen und Griechenland möchte mithilfe der Strukturierung von virtuellem Poker und Online Casinos mehr Steuergelder in die Kassen bekommen.

Man wird sehen, ob diese Entwicklungen die kommende Rangliste der 10 Länder mit den höchsten Verlusten pro Spieler beeinflussen werden.

Nördlichstes Bundesland behält seinen Glücksspielkurs bei

Die Regierung in der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt unter dem Ministerpräsidenten, der der CDU angehört, ging dem Vorhaben, den Glücksspielbereich zu liberalisieren, äußerst konsequent nach.

Ungeachtet der heftigen Kritik möchte sie in Kürze ein entsprechendes Gesetz absegnen. Dieses enthält zahlreiche Möglichkeiten für Privatbetreiber, die die übrigen Bundesländer gar nicht gutheißen. Betreiber in und außerhalb des Landes sehen hier die Möglichkeit auf vielversprechende Geschäftsmöglichkeiten, zu denen auch Lotto, Sportwetten, virtuelles Poker und die dazugehörige Reklame zählen.

Die Oppositionellen haben Angst, dass so ein Vegas im Norden Deutschlands entstehen könnte. Die regierenden Parteien hingegen versprechen sich hiervon, dass mehr Geld in die Kassen gespült wird. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU, der diesen Schritt mit dem Fraktionsvorsitzenden der FDP maßgeblich initiierte, sagte, dass man mit rund 40 neuen Unternehmen und 2.000 Jobs in Schleswig-Holstein rechnet.

Die übrigen Bundesländer haben ebenfalls einen Entwurf erarbeitet, doch dieser stellt das Nordlicht, was die öffnung des Glücksspielmarkts angeht, nicht zufrieden. Von EU kam bereits der Warnhinweis, dass dieser dem freien Verkehr von Dienstleistungen zuwiderlaufe. Dies liegt daran, dass die übrigen Länder nicht mehr als sieben Konzessionen zuteilen wollen.

In Sachen Wettbewerbsrecht hat die Gesetzesvorlage Schleswig-Holsteins von der Europäischen Union grünes Licht erhalten. Die Lotterien stehen weiterhin unter der Hand des Staates, doch das Angebot soll auch von Betreibern aus dem Privatbereich durchgeführt werden können. In Bezug auf die Sportwetten munkelt man, dass hier ebenfalls Zulassungen für Privatbetreiber zugänglich gemacht werden.

Man möchte auch Spiele für Online Poker und Online Casinos gestatten. Unternehmen die in der Bundesrepublik arbeiten und solche, die von außerhalb kommen, haben bereits ihr Interesse für Schleswig-Holstein angemeldet, so die Landesregierung. Das Bundesland hat eine Menge Verbindlichkeiten und die Befürworter des Glücksspiels sprechen hier von einem Goldregen von 60 Millionen Euro mehr pro Jahr.

Dies sind 50 Prozent des Betrages, den das Nordlicht jährlich zurücklegen muss, um in neun Jahren seine Schulden, was die Struktur angeht, eliminieren zu können. Dies ist ein Kriterium der Schuldenbegrenzung, die dann zum Zuge kommt.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU sagt, dass man mit diesem Vorgehen juristische Sicherheiten schaffe, von denen Nutzer und Betreiber gleichermaßen profitieren, denn der nun in Kraft befindliche Vertrag wird Ende 2011 ungültig. Ist bis dahin keine neue Struktur gefunden, dann kann eine rechtliche Grauzone entstehen.

Doch die Möglichkeit einer Übereinkunft mit den 15 Länderkollegen ist noch nicht ausgeschlossen. In Kiel will man das Gesetz schon in Kürze absegnen, doch Zulassungen, die darauf basieren, kommen erst im März des kommenden Jahres zum Zug.

Der FDP-Fraktionschef erklärte, dass bis zu diesem Zeitpunkt eine Einigung mit den restlichen 15 Bundesländern stattfinden kann. Diese möchten bis Ende des Jahres klären, wie man nun weiter verfahren soll. Bis dies geschieht, kann noch viel passieren, denn Ende Oktober dieses Jahres findet ein Treffen der Ministerpräsidenten statt, das in Schleswig-Holstein abgehalten wird.

Der Ministerpräsident des Nordlichts hat die Leitung dieses Treffens inne und wird das Thema "Glücksspiel" aufs Tapet bringen. Wenn er in dieser Position seine Einzelkämpferhaltung betont, dann macht das auf die restlichen Länder keinen guten Eindruck.

Doch es würde als Erfolg in der Politik gelten, wenn er noch einen Kompromiss in dieser Sache aushandeln könnte. Nach den Landtagswahlen im Mai nächsten Jahres wird er sein Amt aufgeben.

Angesichts dieser Tatsachen munkelt man in den Koalitionsbereichen der Landeshaupthauptstadt, dass man in Sachen Lotto doch noch eine Übereinkunft erzielen kann.

Idealerweise erwartet man im Bereich der Online Sportwetten, des Online Glücksspiels sowie dem Online Poker, dass sich erst einmal nicht mehr als fünf Bundesländer dem Vorhaben Schleswig-Holsteins anschließen werden.