Fahndungserfolg beim Überfall Bad Reichenhall

Fahndungserfolg beim Überfall Bad Reichenhall

Offensichtlich wurde die Fahndung nun von Erfolg gekrönt, denn ein Tatverdächtiger wurde im italienischen Brescia festgenommen. Der 45 jährige Mann aus dem Landkreis Rosenheim gerat schnell nach der Tat ins Visier der Ermittler und konnte durch die internationale Zusammenarbeit bei den Fahndungsmaßnahmen zwischen der Kriminalpolizei Traunstein und der Zielfahnder des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) am Donnerstag, den 17. März in Brescia festgenommen werden.

Dem tatverdächtigen Mann wird nun vorgeworfen, die Spielbank in Bad Reichenhall überfallen zu haben. Hierbei soll der Täter einer der letzten Gäste gewesen sein und in der Nacht um circa 1.50 Uhr eine Schusswaffe gezogen haben, mit der er die Angestellten bedrohte. Auf diesem Weg konnte der Täter eine hohe Geldsumme erbeuten und war seitdem auf der Flucht. Noch in der Nacht der Tat begannen die Ermittlungen vor Ort und eine Großfahndung wurde eingeleitet. In der Region rund um die Spielbank, in Traunstein und Rosenheim, wurden zahlreiche Überprüfengen durchgeführt, unter anderem auch die Wohnadresse des Tatverdächtigen. Erfolg wurde in den ersten Tagen jedoch nicht verbucht und der Mann konnte auf der Flucht in den ersten Tagen nicht gestellt werden.

Internationaler Haftbefehl zum Erfolg

Bei den Ermittlungen wurde schnell klar, dass der nun gefasste Mann dringend tatverdächtig sei. Die Ermittler fanden heraus, dass der tatverdächtige in Rosenheim seinen Wohnsitz hat als auch soziale Bindungen. Hier wurde deutlich, dass der nun gefasste Tatverdächtige in finanziellen Problemen steckte. Nachdem die Ermittler herausgefunden hatten, dass der 45-jährige sich ins Ausland abgesetzt hat, wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen und auf diesem Weg kam es dann zur Festnahme. Der Tatverdächtige soll in den nächsten Tagen nach Deutschland ausgeliefert werden, um hier weitere Ermittlungen und Verhöre durchführen zu können.

Werbung des Online Casinos 888 sorgte für Aufregung

Die Internetseite des Online Casinos 888 wird momentan wegen einer Werbung, die auf Facebook zu sehen ist, von ASA ins Visier genommen.

Diese kommt von Online Media Solutions und hatte den Zweck, Spieler mit dem Versprechen, wöchentlich sieben Runden umsonst für ein ganzes Jahr nutzen zu können, zum Besuch der Seite zu bewegen.

Das Unternehmen warb mit einem Spielautomaten und dem Spruch "Süchtig nach Spielautomaten?" Die ASA beschuldigt nun die Internetseite, die Spielsucht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Man sagte, die Reklame biete den Spielern einen Grund zum Spielen, der nicht zu tolerieren sei. Die Mutterfirma von 888, Cassava Enterprises gab bekannt, dass die Reklame ohne Kenntnis der Tochterfirma entwickelt und veröffentlich worden sei.

Der Betreiber wurde erst infolge des Beschwerdebriefes der Behörde darüber informiert. Die Mutterfirma war mit den Beschwerden zwar nicht einverstanden, aber sie verlangte, dass die Reklame auf Facebook nicht mehr zu sehen sein sollte.

Auch den Entwicklern der anstößigen Werbung wurde nahegelegt, zukünftig sämtliche Inhalte der Werbung mit den eingebundenen Unternehmen abzusprechen. Dies soll geschehen, bevor diese öffentlich gemacht werden.