Britischen Politikern sind Spielautomaten ein Dorn im Auge

Im Vereinigten Königreich hat es den Anschein, als ob das Geschäft mit den Automaten ungeheuer erfolgreich ist.

Nach Informationen neuer Forschungen steigt die Ziffer der Spielgeräte im Land nach wie vor an. Inzwischen soll sich in rund 400 Regionen der Insel auf jedem Hektar mindestens ein Automat tummeln.

Diese Tendenz erscheint im ersten Moment positiv, doch es bereitet zahlreichen Volksvertretern im Land Kopfzerbrechen, da die Mehrheit der Geräte besonders in Vierteln zu finden ist, in dem mehrheitlich ältere Leute heimisch sind und wo die meisten Bewohner keine Arbeit haben.

Aus diesem Grund verlangen zahlreiche Volksvertreter, dass die entsprechenden gesetzlichen Vorgaben anders gemacht werden, damit die Welle der Spielautomaten gedrosselt und somit auch ein Schutz der Spieler erreicht werden kann.

So mancher Politiker denkt schon soweit, dass sie er den Betreibern zum Vorwurf macht, dass manche Spieler in die Arme der Armut gescheucht werden, besonders die Buchmacher im Land wollen diese Beschuldigung nicht auf sich sitzen lassen.

Zudem geben sie den Hinweis darauf, dass die britische Bevölkerung Unterhaltung haben will und hierbei in Wetten und Glücksspielen fündig wird. Dies wird auch dadurch bejaht, dass im Gebiet Altrincham die Dichte der Automaten besonders hoch anzusetzen ist. Dieses Gebiet ist nicht gerade arm, doch außer den bunten Geräten gibt es hier nicht viele andere Aktivitäten.

Die Volksvertreter sollten dies auch in Erwägung ziehen, als sofort eine Veränderung der entsprechenden Gesetze zu verlangen.

DFL wünscht sich Liberalisierung der Sportwetten

Vor einiger Zeit stand der kommende Glücksspielvertrag in der Kritik des DFL, der "Deutschen Fußballliga".

Der Präsident dieser Vereinigung hat sich dahingehend wieder geäußert und verlangt, dass die Kritik der Europäischen Kommission nicht beiseite geschoben werden soll. Zudem hält er es für angebracht, dass der Markt im Bereich der Sportwetten ausreichend liberalisiert wird.

Der Beweggrund dieser Wünsche ist zusätzliches Geld, sprich mindestens 100 Millionen Euro und maximal 300 Millionen Euro, die in diesem Falle aus den Sportwetten eingenommen würden. Die Länderchefs in Deutschland, mit Ausnahme des Nordlichts Schleswig-Holstein, möchten ihren Plan, lediglich sieben Zulassungen für Privatbetreiber in diesem Bereich einzuführen, nicht aufgeben.

Diese Anbieter haben noch strenge Kriterien zu erfüllen. Die Vereinigung hält es für richtig, dass sich die 15 Bundesländer an dem neuen Gesetz im Norden orientieren sollen.

Geschieht dies nicht, dann führt die Bundesliga ihr Vorhaben durch, die gewinnbringende Nutzung des Spielplans für diese Vereinigung im kommenden Jahr zu verbieten. Mindestens aber wird eine Extrazulassung in Bezug auf die Nutzung gefordert werden. Was den Glücksspielvertrag in der Bundesrepublik angeht, ist es weiterhin interessant.

Die Volksvertreter haben nicht mehr viel Zeit, denn der aktuelle Glücksspielvertrag wird Ende 2011 seine Gültigkeit verlieren. Die Vorlage der 15 Länderchefs, die im April dieses Jahres erarbeitet wurde, fand keine Gnade vor den Augen der Europäischen Kommission.

Beachtet man die Kritik dieser europäischen Institution nicht, dann kann man damit rechnen, dass das Gesetz beim EuGH in Luxemburg auf dem Tisch liegt, so beginnt man wieder bei Null.

Wie es in Zukunft im Hinblick auf den Glücksspielvertrag weitergeht, bleibt abzuwarten.

Frankreich in Sachen Online Glücksspiel auf dem richtigen Weg

In Sachen Glücksspielvertrag ist in der Bundesrepublik noch immer eine Entscheidung fällig.

In Frankreich hingegen sind erste Kriterien in Bezug auf die Rechtmäßigmachung der echten Casinos und möglicherweise auch auf die Online Casinos etabliert worden.

Diese werden als "Weißes Buch" bezeichnet und stammen von der Regierung des Landes. Dem gingen lange Auseinandersetzung zwischen Anbietern und den Volksvertretern voraus.

Man konnte eine gemeinschaftliche Grundlage erarbeiten, aber die Probleme ließen nicht lange auf sich warten. Die Abgaben, die vom Staat dahingehend vorgesehen waren, sahen die Anbieter als unangemessen hoch an.

Die Glücksspielbehörde des Landes möchte den Betreibern entgegenkommen und Veränderungen einleiten. Der obengenannte Bericht enthält änderungen im Hinblick auf das virtuelle Glücksspiel des Landes.

So sollen Spieler und Anbieter in den Genuss einer gerechten Grundlage kommen. Die Behörde ist der Meinung, dass so mancher Punkt beim Online Glücksspiel verbessert werden muss und stärkt so zahlreichen Geschäftsleuten den Rücken.

Hier sollen unter Anderem spezielle Restriktionen abgeschafft werden. Bisher ist es so, dass im Land nur bestimmte Formen des Glücksspiels wie Pot Limit und Texas Holdem Poker erlaubt sind. Bei den Casinospielen ist dieselbe Situation gegeben, diese sind nicht vollständig gestattet.

Auch die die hohen Kriterien in Sachen Abgaben machen es den Anbietern schwer, angemessene Erträge einzufahren. Diese Tatsache hat auch Folgen für die Spieler, welche mit diesen Steuern nun spielen müssen.

Zahlreiche Fachleute sind der Meinung, dass diese Abgaben negative Folgen für die Marktwirtschaft haben. Die Europäische Kommission dürfte sich ebenfalls für diesen Bericht interessieren, da auch sie die Abgaben des Landes als zu hoch einstuft.

Doch ungeachtet dessen hat es den Anschein, als ob sich einiges Gutes auf dem Glücksspielmarkt in Frankreich tut.

Glücksspielvertrag – Das Gegenteil von gut ist gut gemeint

Der Glücksspielvertrag für die Bundesrepublik Deutschland wurde vor drei Jahren gültig und der Europäische Gerichtshof in Luxemburg befand ihn im Jahr darauf für ungültig.

Dieser Entschluss hat Debatten über einen neuen Vertrag entfacht. Aktuell sind die Diskussionen in Bezug auf dieses Thema so gut wie beendet, da die Länderchefs in Bälde ihre Stimmen zu dem Vertrag abgeben.

Zudem sorgten neue Schlagzeilen für Aufruhr. Auf der beliebten Urlaubsinsel Sylt wurde vor Kurzem ein Treffen der Glücksspiellobby abgehalten. Hier fanden sich unter anderem Angehörige der CDU und FDP aus den nördlichen Bundesländern zusammen, die hier unbedingt dabei sein und eine kostenlose Nacht in einem exklusiven Hotel auf der Insel verbringen wollten.

Hier traf man den Fraktionsvorsitzenden der CDU des Landtags in der schleswig-holsteinischen Hauptstadt und seinen Amtskollegen von der FDP und andere namhafte Volksvertreter, Repräsentanten wichtiger Glücksspielbetreiber im privaten Sektor, Wirtschaftskonzerne und Sportvereinigungen an.

Hier stand eine Gesetzesvorlage seitens der beiden obengenannten Parteien in Bezug auf den kommenden Glücksspielvertrag im Mittelpunkt. Selbstredend war die SPD von dieser Zusammenkunft nicht besonders erbaut und bemängelte die geplante Intervention dieser Lobby im Hinblick auf diese Vorlage.

Welche Tendenz hier in der Bundesrepublik zukünftig angestrebt wird, steht noch in den Sternen.