Der Novomatic AG droht eine Anzeige

Der Novomatic AG droht eine Anzeige

In diesem Fall besteht der Kläger aus einer Gruppe von 140 Spielern, die sich durch die Klage hoffen, ein Teil ihres Geldes zurückzuerhalten. Der Angeklagte ist der Glücksspielkonzern Novomatic AG und sein Gründer und Mehrheitseigentümer Johann Graf.

Angeleiert wurde die Klage gegen den Glücksspielkonzern durch den Initiator Thomas Sochowsky. Dieser hat sie Spieler, die ebenfalls ihr Geld an den Spielgeräten von Novomatic verloren, dazu angehalten, sich an der Strafanzeige zu beteiligen, die nun gegen das Unternehmen und den Mehrheitseigentümer gestellt wurde. Insgesamt haben die Spieler 33 Mio. Euro verloren und fordern ihre Gelder in Form einer Entschädigung nun vor Gericht von Seiten Novomatics zurück.

Novomatic betreibt vorrangig kleines Glücksspiel in österreich. Dem kleinen Glücksspiel liegen besondere Regelungen und Gesetze zugrunde, die einen maximalen Einsatz umfassen, der nach dem Gesetz nicht überschritten werden darf. Dieser Einsatz liegt bei den Geldspielgeräten bei maximal 50 Cent und der maximale Gewinn wurde hier auf 20 Euro festgesetzt. Novomatic wird nun vor Gericht von Seiten der Spieler vorgeworfen, dass die Spielautomaten des Konzerns diesen maximalen Einsatz und Gewinn um ein Vielfaches überschreiten.

In einer Stellungnahme von Seiten des Unternehmens, wird dieser Vorwurf, der die Spieler ihr Geld zurückbekommen lassen soll, vehement zurückgewiesen und bestritten. Ob die Spieler mit dieser Klage Glück haben und einen Teil ihrer Gelder zurückverlangen können, bleibt derzeit noch abzuwarten.

Full Tilt kommt nicht aus den Negativschlagzeilen heraus

Full Tilt kommt nicht aus den Negativschlagzeilen heraus

Nachdem nun bereits ein Jahr vergangen ist und das Unternehmen Full Tilt viele negative Schlagzeilen hinnehmen musste, so ist es immer noch nicht raus aus den Negativmeldungen, da bisher die Gelder an die Kunden immer noch nicht ausgezahlt wurden und bisher auch nicht klar ist, ob und wann dies in naher Zukunft passieren könnte.

Erst vor kurzer Zeit wurde der Gründer von Full Tilt Poker, Ray Biter, nach einem Flug von Irland in die USA auf dem dortigen Flughafen festgenommen. Es gibt einige offene Anklagen, die auf den Gründer des Unternehmens zukommen. Sollte dieser in Bezug auf jede Anklage schuldig gesprochen werden, so würden Bitar insgesamt 145 Jahre Gefängnis erwarten. Der Gründer konnte sich jedoch bereits gegen eine Kaution freikaufen, da er auf nicht schuldig plädierte.

Seit dem Black Friday ist etwa ein Jahr vergangen und seitdem sind immer mehr Informationen über das Unternehmen Full Tilt ans Licht gekommen, die das Unternehmen als sehr betrügerisch darstellen. Der größte Betrug wurde Anklagen zufolge an den Spielern vorgenommen, da das Unternehmen diese insgesamt um eine Summe von etwa 350 Millionen Dollar betrogen haben soll.

Der Betrug um das Geld soll in Form eines Schneeballsystems stattgefunden haben, welches bereits im April des letzten Jahres beginnen haben soll. Hierzu wird unterstellt, dass sowohl Bitar als auch weitere Personen beteiligt gewesen sein sollen und diese insgesamt 11 Personen wurden in Bezug auf diesen Vorwurf bei der Beschlagnahmung des Online Pokers in den USA angeklagt. Das Vermögen des Unternehmens wurde bereits zu diesem Zeitpunkt eingefroren und beschlagnahmt, wodurch keine Auszahlungen an die Spieler vorgenommen werden konnten.

Dass Vermögen des Unternehmens beläuft sich aus diesen Gründen nur auf 70 Millionen Dollar. Mit diesem minimalen Vermögen können keine Auszahlungen an die Kunden vorgenommen werden. Full Tilt Poker galt zum damaligen Poker als einer der besten Pokerräume und Bitar hatte seinen Kunden als Gründer des Unternehmens Sicherheiten geboten, die nun offensichtlich nicht erfüllt werden können.