Rapper im Palms Casino in Vegas erschossen

Rapper im Palms Casino in Vegas erschossen

Medien zu Folge handelte es sich bei dem Vorfall tatsächlich um einen Unfall. Der Verdächtige Jim Johnson gab nach dem Vorfall an, dass sich der Schuss versehentlich gelöst habe. Der mutmaßliche Täter wurde durch die Polizei direkt festgenommen. In dem Verhör gab der Verdächtige an, dass die Waffe vor Ort auf den Boden gefallen sei und sich dabei der tödliche Schuss gelöst habe.

Den Ermittlungen zu Folge gibt es mehrere Fotos von diesem Abend, bei dem sich mehr als 50 Personen zur Tatzeit in der Luxus Suite des Palms Hotels befanden. Hierbei soll auch eine Aufnahme des Verdächtigen entstanden sein, bei der Johnson mit einer großen Menge an Marihuana und drei Handfeuerwaffel zu sehen sein soll, so berichteten die Zeitungen in Las Vegas. Der derzeitige Ermittlungsstand habe die Tat noch nicht aufgelöst.

Während der Verdächtige eine vorsätzliche Tat abstreite, gebe es einige Zeugen, die sich an diesem Abend auch in der Suite befanden, die angegeben haben, dass der Verdächtige und einige andere Personen vor Ort mit dem gestorbenen Rapper einen Streit hatten. Wie genau es jedoch zu den Schüssen gekommen sei, dazu konnte bisher noch keiner der Zeugen eine eindeutige Aussage geben. Die Ermittlungen werden derweil vorangetrieben, um den Fall auflösen und somit abschließen zu können.

Bellagio in Vegas trifft Sicherheitsmaßnahmen

Das Casino Bellagio in Las Vegas, ließ verlauten, dass sämtliche Jetons im Wert von 25.000 Dollar aus dem Verkehr gezogen wurden, da das Casino im Dezember 2010 Überfallen wurde. Wenn man derartige Jetons hat, dann kann man sie bis Mitte April für Geld oder für neue Chips tauschen.

Diese Vorkehrungen fanden aufgrund des Raubüberfalls am 14.12.2010 statt, bei dem der Fahrer eines Motorrads sein Gefährt vor dem Eingang des Casinos abstellte und es betrat.

Er steuerte den Craps Tisch an und verlangte vom Dealer mit vorgehaltener Waffe, ihm die Jetons zu geben. Als er hatte was er wollte, floh aus dem Casino mit Chips in Höhe von 1,5 Millionen Dollar. Der Wert der einzelnen Chips betrugen 100 bis 25.000 Dollar, hiervon sollen 60 Jetons viel Geld wert sein.

Der Fahrer hatte den Helm während seiner Tat aufbehalten, deshalb konnten die überwachungskameras nichts zur Identifizierung des Räubers beitragen. Auch den Gesetzeshütern war es ungeachtet vieler Bemühungen noch nicht weitergekommen.

Das Hotel und Casino will mit dieser Maßnahme den Schaden gering halten, weil der Räuber seine Beute nicht wird einsetzen können. Ein Sprecher des MGM Resorts sagte, dass die Jetons im Bellagio bereits binnen 60 Minuten nach dem Überfall ersetzt wurden und dieser Tausch bekannt sei.

Im Bundesstaat Nevada ist es jederzeit möglich, diese Jetons zu tauschen, was aber gemeldet werden muss. Dann wird ein Vorhaben erlaubt, damit die Spieler die Chance bekommen, ihre Spielchips zu tauschen. Der Sprecher sagte außerdem, dass den Mitarbeitern des Casinos normalerweise die High Roller schon bekannt sind.

Nicht bekannte Personen, die diese Chips tauschen wollen, sind verpflichtet anzugeben, wie sie an diese Jetons gekommen sind.

Kurzer Raubüberfall in Las Vegas

Die Videokameras zur Überwachung zeigen den Verbrecher, wie dieser kurz vor vier Uhr früh des 20. Dezember sein Motorrad in der Nähe des bekannten Bellagio Casinos abstellte und den überfall beging.

Er ging in das Casino, steuerte ohne Umwege auf den Craps-Tisch zu, ließ dabei seinen Motorradhelm an und zückte eine Waffe. Er forderte mit der Waffe alle Chips von diesem Tisch und damit war der überfall zu Ende.

Er verließ auf direktem Wege das Casino. Da er einen Helm aufhatte, konnte man sein Gesicht nicht erkennen und das ist der Grund weshalb der Räuber trotz Videokameras noch nicht geschnappt werden konnte. Der überfall dauerte nicht einmal 5 Minuten.

Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art in einem Casino von Vegas im Dezember. Die örtlichen Gesetzeshüter vermuten, dass es der gleiche Räuber war, der auch das Suncoast Casino überfallen hatte und über 20.000 Dollar mitgehen ließ.

Der Sprecher des MGM erklärte dem Besitzer des Bellagio, dass das Stehlen von Casino Jetons nicht mit dem Stehlen von Geld gleichzusetzen sei, denn die Jetons müssten erst einmal ausgelöst werden.

Jedes Casino verwende individuelle Jetons, so könnten sie auch nur in dem jeweiligen Casino genutzt werden. Der Vorfall lief im Großen und Ganzen glimpflich ab. Auch wenn eine Pistole im Spiel war, wurde nicht geschossen und keiner von den Gästen trug einen Schaden davon.

Die beiden überfallenen Casinos denken über andere Methoden zur Sicherheit nach. Diese sollen andere potentielle Täter daran hindern, aus dem Casino nach ihrer Tat so rasch flüchten zu können.