Waffen am Pokertisch – ein wahrgewordener Albtraum

Waffen am Pokertisch – ein wahrgewordener Albtraum

Das einzige Verbot für Waffen herrscht an Schulen vor, da es hier in der Vergangenheit Amokläufe gab, die für Aufsehen sorgten. Wie Waffen nun an den Pokertisch kommen und warum die Vorstellung so abstrus ist, beziehungsweise auch zum grö&;ten Albtraum führen kann, wollen wir hiermit erläutern.

Auf einem Campus in Oregon veranstaltete eine Gruppe von Liberalen ein Pokerturnier, bei dem es Waffen zu gewinnen gab. Eine unglaubliche Vorstellung hier in Deutschland, dass am Pokertisch Waffen in greifbarer Nähe liegen. Doch auch in Amerika ist dies eigentlich nicht üblich, vor allem nicht an Schulen, wo das Waffenverbot seit verschiedenen Amokläufen vorherrscht. Eben diesem Waffenverbot an Schulen wollten die Initiatoren mit dem Pokerturnier trotzen.

Dass dieser Trotz auch zur Gefahr für Spieler werden kann, wurde hierbei offensichtlich nicht berücksichtigt. Wer Pokerturniere verfolgt hat bisher, dem ist klar, dass es auch zu Aggressionen am Pokertisch kommen kann. Wer verliert wird wütend, dies zeigte sich bereits an vielen Pokertischen. Sind hier nun zusätzlich noch Waffen greifbar, dann kann sich das Pokerspiel auch sehr schnell zum Albtraum entwickeln, so die Experten.

Wenn Poker zur Gefahr wird

Schon zu Westernzeiten wurde deutlich, dass Glücksspiel in Verbindung mit Waffen nicht die beste Idee sein kann. Wer spielt und sich dann den eigenen Verlusten hingibt, dessen Laune kann sich ganz schnell wandeln. Wer dann eben die passende Waffe dabei hat, der kann seinen Gegner dann auch im realen Leben ausschalten. Es wird nicht umsonst eine Regelung sein, dass auch in Amerika das Mitführen einer Waffe im Casino verboten ist, um einfach Gefahren für andere Spieler auszuschlie&;en. Bisher blieben die Waffen als Pokerpreis eine einmalige Sache und es besteht Hoffnung, dass sich dies nicht zum gängigen Modell entwickeln wird – hier wären die Gefahren einfach zu gro&;.