Weltmeisterschaftsduell in Las Vegas

Weltmeisterschaftsduell in Las Vegas

Donald Trump hat es in der Vergangenheit geschafft, mit seinen Hasstiraden und Parolen Personen wie die beiden Boxer zu beleidigen. Diese haben daher entschieden, dass der Boxkampf nicht nur gegeneinander stattfinden soll, sondern letztendlich gemeinsam gegen Trump.

Die Trump-Stimmung sorgte in der Vergangenheit, nicht nur bei den Boxern, für Unbehagen. Er hatte sich negativ über Mexikaner und auch Muslims geäußert, demnach ist nachzuvollziehen, dass sich die Begeisterung über den Besuch Trumps bei dem Boxkampf in las Vegas in Grenzen hält. Die Boxer machen deutlich, dass sie nicht daran glaube, dass einen ähnlichen Kampf auch in Zukunft geben wird, sollte Trump die Präsidentschaftswahl in den USA gewinnen. Trumps Vorurteile gegenüber Minderheiten stoßen sowohl bei den Boxern als auch bei vielen amerikanischen Bürgern sauer auf.

Immobilienmogul macht Stimmung

Die Trump Kampagne in den USA machte in der Vergangenheit ordentlich Stimmung. Mit der Anti-Islam-Kampagne und seiner offensichtlich negativen Einstellung gegenüber weiteren Minderheiten polarisiert der 60-jährige Immobilienmogul. Nun wird er bei dem bevorstehenden Boxkampf erscheinen, der unter der Hand als "Anti-Trump-Event" ausgeschrieben wurde. Der Kampf wurde politisiert und auf diesem Weg erhoffen sich die Veranstalter eine Erhöhung der Einschaltquoten, was ein gelungener Nebeneffekt wäre.

Bildquelle: skysports.com

Kleines Glücksspiel bleibt bestehen

Kleines Glücksspiel bleibt bestehen

Nach den ausgegebenen drei Lizenzen ist es den Lizenznehmern nun gestattet in der Region insgesamt 236 Spielautomaten mit jeweils einem maximalen Einsatz von zehn Euro pro Spiel aufzustellen.

Einer der glücklichen Lizenznehmer ist, wie es zu erwarten war, das niederösterreichische Unternehmen Novomatic, welches aus dem Bereich des Glücksspiels in österreich mehr als bekannt ist. Die Tochterfirma des Unternehmens bekam den Zuschlag für den Automatensalon, in dem das kleine Glücksspiel angeboten werden darf.

Die anderen beiden Lizenzen beziehen sich auf Einzelaufstellungen, die den Unternehmen Excellent Entertainment AG sowie die PA Entertainment & Automaten AG nun gestattet sein werden. Dass das Unternehmen Novomatic auch hier eine Verbindung zu den Unternehmen aufgebaut hat, ist die Position am Markt für das Unternehmen weiter gewachsen.

Während also auf der einen Seite die Lizenzen vergeben wurden, bestehen in anderen Regionen des Landes allerdings weiterhin Verbote zum Thema kleines Glücksspiel. Zu den Regionen, in denen das kleine Glücksspiel generell verboten ist, zählen Vorarlberg, Tirol und Salzburg. Auch für Wien wurde nun ein generelles Verbot ausgesprochen, welches im Jahr 2015 seine Gültigkeit erlangen soll. Die SPö hatte jedoch eine bundeseinheitliche Linie angestrebt.

Diese zu erreichen ist jetzt nicht mehr Möglich, denn die ausgegebenen Lizenzen sind für die nächsten zehn bzw. 15 Jahre gültig. Die bereits vergebenen Lizenzen wieder zurückzuziehen ist kaum möglich, da damit ein Eingriff in die Eigentums- und Erwerbsfreiheit stattfinden würde.

Solch ein Eingriff sei jedoch nur gerechtfertigt, wenn dieser im Interesse der öffentlichkeit bestehe und wenn die Verhältnismäßigkeit gegeben ist. Während das öffentliche Interesse noch mit der Gefahr der Spielsucht gerechtfertigt werden könnte, gibt es jedoch keinen Grund, der die Verhältnismäßigkeit betrifft.

Diskussion um kleines Glücksspiel

Diskussion um kleines Glücksspiel

Während die SPö weiterhin gegen das kleine Glückspiel wettert und im Wahlkampf deutlich macht, dass dieses abgeschafft werden sollte, wurden im Burgenland drei Lizenzen für Anbieter des kleinen Glücksspiels vergeben. Dieser Widerspruch löst Landesweit natürlich erneut Diskussionen und Diskrepanzen aus.

Neben der Lizenzvergabe im Burgenland wurde gleichzeitig ein Landesgesetz für das Burgenland verabschiedet, welches den Jugendschutz in den Vordergrund stellt. Nach dem Gesetz. Welches im Januar dieses Jahres in Kraft getreten ist, müssen die Spieler ihren Lichtbildausweis vorzeigen, um Etablissements des Glücksspiels betreten zu dürfen.

Im Burgenland ist die Kontrolle des Ausweises nun Pflicht, um so den Minderjährigen den Zugang zum Glücksspiel zu verwehren und diese auf diese Art und Weise vor den Gefahren des Glücksspiels zu schützen. Neben der Ausweiskontrolle soll es zudem eine Spielerkarte geben, die die Spielzeit und die Möglichen Einsätze limitieren soll.

Während die SPÖ im Burgenland die neuen Gesetze umsetzt scheint die Bundes-SPö ganz andere Ziele zu verfolgen. Die Regelungen im Burgenland stehen im Widerspruch zu den Regelungen des Bundes, jedoch seien die Entscheidungen schon vorab getroffen worden, weshalb die Gesetze auch auf die geplante Art und Weise durchgeführt werden.

Die Legalisierung des kleinen Glücksspiels soll dieses in Zukunft auch kontrollieren. Mit der Konzessionsvergabe soll der Wildwuchs im Bereich des kleinen Glücksspiels gestoppt werden. Vor allem soll im Burgenland dadurch vermehrt der Jugendschutz in den Vordergrund gerückt werden.

Mit den drei vergebenen Lizenzen im Burgenland können in Zukunft insgesamt 236 Automaten aufgestellt werden. Es wurden bereits drei Anbieter ausgewählt, die ihre Betriebe seit August nun für die Bewohner des Burgenlandes präsentieren können. Natürlich haben die Anbieter sich an die gesetzlich vorgegebenen Regeln zu halten.

Verbot von Online Glücksspiel wichtiges Thema im Wahlkampf der Republikaner

Verbot von Online Glücksspiel wichtiges Thema im Wahlkampf der Republikaner

Wenn di Republikaner sich bei den Wahlen tatsächlich durchsetzen können, dann erwartet vor allem die Pokerfans eine grobe Veränderung. Die Republikaner machten während des Wahlkampfs deutlich, dass die pathologische Spielsucht in Amerika als große Gefahr angesehen wird und diese auch schwere Folgen mit sich bringen kann.

Genau aus diesem Grund will die Partei sich für das generelle Verbot von Internet Glücksspielen einsetzen. Darüber hinaus wird im Falle des Gewinns der Wahlen die Rücknahme der Entscheidung von dem Justice Department gefordert, die das Wettangebot im Internet möglich machen soll.

Die Entscheidung des Justice Department soll den Wire Act umgehen und wurde zum Ende des Jahres 2011 getroffen. Die Entscheidung enthielt die Erlaubnis für Lottoanbieter, eben diese Lottoscheine über das Internet für die eigenen Kunden anzubieten.

Die Entscheidung bewirkte in der Online Glücksspiel und auch Online Poker Branche, dass die Poker- und Glücksspielfans Hoffnung schöpften, dass auch die Gesetze in Bezug auf Online Casinos und Online Poker gelockert werden könnten. Seit der getroffenen Entscheidung wurde bereits von einigen Staaten eine Prüfung vorgenommen, die die Möglichkeiten beinhalten soll in Zukunft Online-Poker in Amerika anzubieten.

Erschreckend ist es vor allem für die Poker und Glücksspielwelt, dass die Republikaner in Bezug auf das Online-Gambling eine so generelle Stellung einnimmt. Experten sind vor allem der Meinung, dass nicht alle online Glücksspiele über einen Kamm geschert werden sollten. Während des Wahlkampfs machte die Partei bisher schon mehr als deutlich, dass das Online Glücksspiel für die Bevölkerung laut Meinung der Partei eine große Gefahr darstellt und zudem mit Kriminalität und Verbrechen gleichzusetzen ist.

Auch die Deklaration des Pokerspiels als Glücksspiel sorgte bei den Republikanern nicht für Freude. Denn auch im Falle eines Verbots des Online Glücksspiels, würde Poker in diesem Fall nicht darunter fallen. Demnach müssten dann grundsätzlich alle Spiele verboten werden.

Präsidentschaftswahlen und Online Glücksspiel

Präsidentschaftswahlen und Online Glücksspiel

Weltweit wird derzeit viel darüber diskutiert, wie mit dem Thema Online Glücksspiel umgegangen wird und ob und welche Gesetze geschaffen werden, um regulierte Märkte auf der Welt gewährleisten zu können. Hierbei verstricken sich die jeweiligen Regierungen immer wieder in neue Diskussionen, da verschiedene Meinung zu diesem Thema bestehen.

Bei der Entscheidung, wer als nächster US-Präsident das Sagen haben wird, werden die Wähler ein Wörtchen mitzureden haben. Im Moment sieht es danach aus, dass die Online-Glücksspiel-begeisterten Wähler sich in dieser Hinsicht in jedem Fall an den amtierenden Präsidenten Obama halten sollten.

Zwar hat dieser sich nicht positiv gegenüber einer Liberalisierung des Online Glücksspiels in Amerika ausgesprochen, jedoch nimmt Obama in dieser Hinsicht die neutralste Position ein. Diese neutrale Position trifft jedoch gleichzeitig keine Aussage darüber, ob der amtierende US-Präsident für oder gegen die Legalisierung des Online Glücksspiels in Amerika ist.

Auch wenn Obamas Position zum Online Glücksspiel derzeit sehr neutral ist, so sitzt dennoch dank ihm der Demokrat Harry Reid im Senat, welcher sich mit seinem Amt für die Legalisierung von Online Glücksspiel einsetzt. Für einen anderen Kandidaten auf den Platz des US-Präsidenten, Mitt Romney, der von den Republikanern als Kandidat vorgeschlagen wurde, ist die Legalisierung von Online Glücksspiel kein Thema.

Der Republikaner setzt die Gefahren der Spielsucht in den Vordergrund und spricht sich aus diesen Gründen negativ gegenüber dem Online Glücksspiel aus. Für die Wähler, die selber für die Legalisierung von Online Glücksspiel sind, wäre Romney demnach kein geeigneter Kandidat.

Auch die christliche Koalition hat sich in der Vergangenheit, ähnlich wie Romney, negativ gegenüber der Legalisierung ausgesprochen. Es ist jedoch dennoch nicht klar, ob Romney sich auch im Amt des Bundespräsidenten weiterhin gegen die Legalisierung stellen würde, auch wenn es derzeit den Anschein macht.

Die Entscheidung, wer der neue US-Präsident wird, wird im November fallen. Es wird davon ausgegangen, dass dann auch erst direkt im Anschluss entschieden wird, wie sich der Online Glücksspielmarkt Amerikas in Zukunft verändern wird.