Neues vom Casino-König

Neues vom Casino-König

Offensichtlich konzentrieren sich seine neusten Pläne nun jedoch nicht mehr auf das Glücksspiel, da er ja schon stolzer Besitzer einiger Casinos in Las Vegas und Macao ist, sondern nun scheint er sich mehr für die Politik zu interessieren. Dies wird anhand seines Verhaltens deutlich, welches er in Bezug auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Newt Gingrich an den Tag legt, welchen er bei seinem Wahlkampf unterstützt.

Die Medien berichten nicht oft von Adelson, der den Spitznamen Casino-König trägt. Doch wenn er in der öffentlichkeit auftaucht, dann sorgt er sowohl für Schlagzeilen als auch für Aufmerksamkeit. Zum Beispiel gab es großes Aufsehen um die Eröffnung des Casino-Ressorts "Palazzo" im Jahr 2008.

Dieser Event wurde zum Ereignis des Jahres gewählt und der Casino König hat seinen maßgeblichen Teil dazu beigetragen. Die Eröffnung wurde zudem zu einem Zeitpunkt gemacht, wo überall die Wirtschaftskriese eingeschlagen hatte und trotzdem ließ sich Adelson davon nicht beirren. Das Projekt war eine Investition von 1,9 Milliarden Dollar und wurde zusammen mit dem Nebengebäude "Venetian" zum größten Gebäude ganz Amerikas.

Neben dem "Palazzo", mit seinen 3.066 Zimmern und den 1.700 Spielgeräten, gehören Adelson noch einige andere imposante Glücksspieleinrichtungen. Unter Anderem ist er Teilhaber an der Casino-Gruppe Las Vegas Sands Corp. Auch in Macao besitzt der Casino-König einige wichtige Casinos, die sich über regen Besucherzulauf freuen.

Neben diesen ganzen Glücksspielgeschäften, mit denen er es schon so weit gebracht hat, scheint der 78-jährige nun auf einen anderen Bereich setzen zu wollen: die Politik. Mit der Unterstützung des Wahlkampfes von dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Newt Gingrich macht er deutlich, in welche Richtung er nun gehen will.

Der Republikaner scheint die Interessen von Adelson zu teilen und dies wiederum scheint dieser als ausreichenden Grund zu nehmen, um den Wahlkampf mit einem Geldbetrag in Höhe von rund 20 Millionen Dollar zu unterstützen. Wie erfolgreich dieses Unterfangen für ihn sein wird, bleibt noch abzuwarten.

Repräsentantenhaus befasst sich mit Gesetzesvorlage zum Online Poker

Im amerikanischen Haus der Repräsentanten soll in Bälde die Gesetzesvorlage namens " Online Poker Act of 2011" besprochen werden, dies soll nur im Unterausschuss im Bereich Energie und Handelsverkehr stattfinden, eine Option zur Absegnung wird es nicht geben.

Trotzdem geht dies in die Richtung eines kontrollierten Marktes im Bereich des virtuellen Pokers in den USA.

Hierbei sollen unter anderem Vertreter von " Fair Play USA", der "National Indian Gaming Asssociation", der " Pokers Players Alliance" sowie der " Chapman University" gehört werden. Diese wird nach europäischer Zeit am Nachmittag stattfinden und man geht davon aus, dass ein Livestream der entsprechenden Internetseite zum Zuge kommen wird.

Der Entwurf würde eine Liberalisierung des Online Poker Marktes beinhalten. Doch dies soll erst einmal lediglich für Unternehmen gelten, welche über eine Konzession für den amerikanischen Markt verfügen, so würden hier erst einmal die Casinos Fuß fassen. Deswegen kommt es aktuell zu zahlreichen Kooperationen bei Betreibern im Netz und Anbietern von Casinos, eine davon ist die Kooperation zwischen "888" und "Caesars Entertainment".

Herr Barton, ein Mitglied des Senats, legte die Vorlage vor und inzwischen hat er schon 30 Mitsenatoren gewonnen, die ebenfalls unterschrieben haben. Es gibt nicht nur die sogenannte "Barton Bill", es tummeln sich noch viele andere Vorlagen anderer Bundesstaaten wie Kalifornien und Nevada in den USA.

Infolge der hohen Verschuldung der Vereinigten Staaten mauserte sich das virtuelle Glücksspiel zu einer interessanten Thematik für den Wahlkampf der Präsidentschaftskandidaten. Freunde betonen, dass es durch das virtuelle Poker mehr steuerliche Abgaben, Jobs und mehr Sicherheit für die Spieler geben wird.

Die Gegner fürchten, dass die Moral und ihre Werte verloren gehen und bringen die Risiken, wie Spielsucht, aufs Tapet. Der Eklat in Bezug auf den Betreiber "Full Tilt Poker" gibt dem Feuer natürlich noch mehr Nahrung.

Doch die Casinos investieren eine Menge Geld für ihre Interessenarbeit und Institutionen wie beispielsweise die "American Gaming Association" drehen die Sache herum und für sie ist das Bergab von FullTilt ein Impuls, so Manches anders zu machen. Augenscheinlich ist es der Fall, dass nicht die Gegner die Schlacht gewinnen werden.

Wann es aber Online Poker geben soll und in welchem Grad er kontrolliert wird, steht noch in den Sternen.