Die Glücksspielmetropole Las Vegas und ihre Sehenswürdigkeiten

Die Glücksspielmetropole Las Vegas und ihre Sehenswürdigkeiten

Besonders in der Nacht sticht die belebte Stadt ins Auge, da sie sich mitten im Nirgendwo befindet und durch viele bunte und blinkende Lichter ein eigenes Strahlen besitzt und aus dem Nichts heraussticht. In Las Vegas sind die Unterhaltungsmöglichkeiten, die Geschäfte, Casinos und andere Highlights rund um die Uhr geöffnet und die blinkenden Lichter gehören als Wahrzeichen zu Las Vegas dazu.

Die Stadt Las Vegas ist vor allem als Glücksspielzentrum bekannt und jährlich pilgern unzählige Touristen aus aller Welt in die Metropole, um vor Ort ihr Glück zu versuchen. Das Herzstück von Las Vegas ist eine lange Straße, die unter dem Namen "The Strip" bekannt ist und wo die meisten Hotels, Casinos und weitere Unterhaltungsetablissements vorzufinden sind. Die ansässigen Hotelkomplexe vor Ort sind dafür berühmt, dass hier meist riesige Casinoflächen integriert sind.

Besonders beachtlich ist hier das umfassende Spielangebot. Neben unzähligen Spielautomaten, werden verschiedene Tischspiele und auch Sportwetten in den unterschiedlichen Casinos angeboten. Das Werbe- und Marketingsystem vor Ort ist relativ einfach, denn neben den blinkenden Lichtern und groß angeprangerten Angeboten finden die Spieler in den Casinos Getränke und ein umfassendes Essensangebot für wenig Geld. über einen langen Zeitraum waren auch die Unterkünfte vor Ort sehr günstig, allerdings haben die großen Hotelkomplexe die Zimmerpreise nun extrem angehoben.

Die Casinos in Las Vegas haben einiges zu bieten und sind meist so großflächig, dass die Spieler vor Ort auch schnell den überblick verlieren können. Doch genau dieses überangebot soll die Spieler vor Ort an die Automaten locken. Auch die blinkenden Lichter und die Geräuschkulisse der Automaten zählen zu den psychologischen Tricks vor Ort, die angewendet werden, um die Spieler zum vermehrten Spielen zu animieren.

Ein einzelner Hotelkomplex, der jeweils über eine eigene Thematik verfügt, ist wie eine in sich gestaltete Stadt angelegt und für die Besucher gibt es sehr viel zu entdecken. Zu den bekannten Hotels mit Motto zählen das Bellagio, The Venetian, das Excalibur, das New York New York und das Sahara. Neben den Hotelzimmern und den Casinoeinheiten bieten die Komplexe verschiedene Restaurants, eigene Einkaufsstraßen und verschiedene Unterhaltungsangebote.

Neben dem berühmten Strip in Las Vegas hat die Stadt jedoch nicht viel Sehenswertes zu bieten. In den umliegenden Straßen gibt es kaum noch etwas zu sehen. Die Wüstenstadt befindet sich in einer kargen Landschaft und das meiste geschehen ist vor Ort tatsächlich am Strip vorzufinden. Während europäische Touristen nach drei Tagen genug gesehen haben, scheinen die Amerikaner den Stil vor Ort zu lieben. Die Stadt ist vor allem an den Wochenenden total überfüllt und daher müssen die Hotelzimmer auch bereits rechtzeitig vorher von den Touristen gebucht werden.

Wer jedoch doch noch etwas in der Umgebung von Las Vegas sehen möchte, für den lohnt sich ein Besuch am Lake Mead und Hoover Dam. In 45 Autominuten sind diese Regionen zu erreichen und der Hoover Dam wurde in den Jahren 1931-1935 errichtet. Durch den Staudamm wird der Colorado River gestaut und dadurch entsteht der Lake Mead. Auch zu besuchen ist beispielsweise der Red Rock Canyon.

Die felsige Region mit den vielen Farben liegt in der Nähe der Stadtgrenze von Las Vegas im Westen der Stadt. Mit dem Auto können die Besucher den Canyon umrunden und die Natur der Umgebung genießen, aber auch für Kletterer und Sportler bietet der Canyon ein absolutes Highlight in dieser Region.

Neonreklame als Wahrzeichen von Las Vegas

Neonreklame als Wahrzeichen von Las Vegas

Das übrig gebliebene Schild kann noch heute im Neonmuseum von Las Vegas bewundert werden. Der Hotelkomplex wurde abgerissen, da an der gleichen Stelle der Entertainment-Komplex "Echolon". Erbaut werden sollte, womit bis heute allerdings noch nicht einmal begonnen wurde.

Das Neonmuseum soll die Geschichte von Las Vegas bewahren und dort werden viele übrig gebliebene Neonschilder, die als Wahrzeichen von Las Vegas gelten, auf einem Open Air Gelände präsentiert. Mit der berühmten Las Vegas Leuchtreklame, in allen Farben und Formen, soll die Geschichte des Glücksspielmekkas wieder gegeben werden.

Am Anfang des Rundgangs im Neonmuseum werden die übrig gebliebenen Schilder und Reklamen aus Downtown präsentiert, wo die Geschichte des Glücksspiels in Las Vegas seinen Anfang gefunden hat. Im Anschluss daran folgen überbleibsel von der Zeit danach, von kleinen Geschäften und Motels und als letztes warten die übrig gebliebenen Neonreklamen des Las Vegas Strip auf die Besucher des Neon Museums.

Während die Schilder in den Zeiten des Booms in den Nächten ihren Glanz versprühten und leuchteten, werden sie in dem Neonmuseum in ihrer tatsächlichen Form präsentiert, ohne Strom und ohne viel drum herum.

Den überbleibseln ist die Zeit anzusehen und in ihrer alten und verfallenen Form zeigen sie ihre ganz eigene Geschichte. Auf diese Art und Weise wollen die Initiatoren des Museums die Geschichte bewahren, gerade in der schnelllebigen Zeit und der immer wieder neuen Veränderung in dem Glücksspielmekka Las Vegas.

Die Neonreklame galt schon seit jeher als Wahrzeichen für Las Vegas. Denn nur durch die bunten und blinkenden Schilder, konnte man auf die angebotenen Highlights aufmerksam machen. In dem Neonmuseum finden sich historische Schilder, wie etwa das Schild von dem berühmten Moulin Rouge Casino. Viele Besucher lassen jedoch einfach nur beim Besuch im Museum ihre Erinnerung an die "alten Zeiten" wieder aufleben.

Eine ganz besondere Bedeutung hat das Schild des abgerissenen "Stardust" Casinos, da es wegen der verschiedenen Mafiageschichten Berühmtheit erlangte und auch als Vorlage für den Film "Casino" von Martin Scorsese genutzt wurde.

Das Schild des "Stardust" Casinos verbirgt nicht nur eine bedeutende Geschichte, sondern liefert auch stilistische Vorzüge. Die futuristischen Buchstaben, die von einer Wolke aus Neon Sternen umgeben werden, hoben die Architektur des Hauses hervor und waren ein besonderer Blickfang. Neben den verschiedenen Schildern gibt es außerdem den 60er-Jahre Bau, der einmal die Lobby des "La Concha" Hotels war. Diese wurde auf dem Gelände des Neonmuseums Stück für Stück wieder aufgebaut und dient heute als Besucherzentrum.

Die Initiatoren des Neonmuseums gehören einer gemeinnützigen Organisation an. Finanziert wird das gesamte Projekt über Spenden. Viele Schilder konnte das Neonmuseum nicht erhalten, da hierfür die nötigen Gelder fehlten. Neben den fehlenden Schildern, die die Beteiligten gerne gehabt hätten, gibt es jedoch auch Schilder die das Museum nicht ausstellen möchte. Die Entscheidung darüber wird von einem extra dafür benannten Komitee getroffen.

Die Art der Reklame in Las Vegas passt sich im Laufe der Jahre der Zeit an. Während früher bunt leuchtende Neonreklame an der Tagesordnung war, gibt es heute viele LCD-Screens, auf denen Werbung gezeigt und Filme abgespielt werden. Wenn nach und nach die Neonschilder immer mehr den modernen Werbemitteln weichen, werden die Initiatoren bald weitere Neonschilder zu ihrer Sammlung im Neonmuseum hinzufügen können.