Rene Schnitzler manipulierte Fußballspiele – wie kam es dazu?

Der seit Jahren Spielsüchtige Fußballprofi Rene Schnitzler vom Fußballclub St. Pauli geriet durch ungünstige Umstände in den Sog der Wettmafia. Um seine eigenen Spielschulden zu begleichen stieg er ein, in das Geschäft der Manipulation von Fußballspielen. Schon nach dem ersten Mitwirken an der Manipulation, war Rene Schnitzler hineingeraten.

Der Betrugsskandal in den Rene Schnitzler verwickelt ist sorgte für Aufruhr und wird derzeit verhandelt. Der Fußballprofi bereut seine Tat und entschuldigt sich für sein Verhalten. Er hat eine Straftat begangen und damit sein eigenes Leben zerstört, so er selbst. Der Betrugsskandal umfasst insgesamt 200 Manipulationen, die durch die Wettmafia organisiert wurden und in die zahlreiche Spieler, Schiedsrichter und Trainer verwickelt waren. All die Verdächtigen wurden im vergangenen Jahr festgenommen.

Schnitzler selbst erklärt sein unangemessenes Verhalten mit seiner eigenen Spielsucht. Seitz seinem 18 Lebensjahr ist er der Spielsucht verfallen und ist fast jeden Tag zum Spielen ins Casino gegangen. Wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören, so der Fußballspieler. Durch die Spielsucht habe er sich selbst hoch verschuldet und hat das Angebot der Wettmafia als Chance gesehen, seine Schulden zu begleichen.

Eine Spielmanipulation hat Rene Schnitzler zugegeben, verdächtigt wird er allerdings zusätzlich wegen 4 weiteren. Der 25jährige Fußballstar hat nun Angst vor der gerichtlich festgelegten Strafe. Egal ob Gefängnis oder Geldstrafe, Schnitzler hat Angst vor dem Urteil.

Seine erste Maßnahme, um seine Entschuldigung für den gesamten Vorfall zu entschuldigen, ist die Therapie, die er nun begonnen hat, um gegen die Spielsucht anzukämpfen. Das ist der erste Schritt zur Besserung und ein guter Schritt, um sein Leben wieder in die richtige Bahn zu lenken.