Schach als eine Form der Lotterie

Schach als eine Form der Lotterie

Bei dem Schachspiel geht es um Können und nicht um Zufall und trotzdem kam es in der Vergangenheit schon häufiger vor, dass der Favorit in einem Turnier verlor und der Außenseiter den Sieg nach Hause holte. In der heutigen Zeit erinnert das Schachturnier an eine Lotterie, so die Meinung der Schachspielerin Yifan Hou, die aus dem WM-Zyklus der Frauen ausgestiegen ist.

Turnierformat beim Schach zwischen 1997 und 2004:

– gleiche Figuren und gleiche Regeln

– kurze K.O.-Runden

– Mini-Matches mit Ausscheiden bei Matchverlust

– Schnell- und Blitzpartien bei Gleichstand

– üppige Preisgelder

Die schnelllebigen Schachturniere wurden eingeführt, weil der Weltschachverband die langen Wettkämpfe nicht mehr für zeitgemäß hielt, sehr zum Ärger der Schachprofis. Diese empfanden das Turnierformat als Lotterie, was ziemlich unpassend sei, da Schach ja eigentlich kein Glücksspiel wäre. Im Jahr 2006 wurde dann entschieden, zu dem Wettkampfsystem bei der Weltmeisterschaft zurückzukehren.

Das K.O.-System gibt es nebenher weiterhin, läuft jedoch unter dem Titel World Cup. Nun wird aus der Weltmeisterschaft quasi ein Mix aus Wettkampfsystem und K.O. Runden gemacht. Weiterhin gibt es von Seiten der Profispieler Beschwerden über diese Art und Weise und daher ist es auch kein Wunder, dass eine Spielerin wie Yifan Hou aus dem aktuellen WM-Zyklus ausgetreten ist, da sie nach eigener Aussage keine Lust mehr auf dieses Hin und Her haben würde.

Der erste Schwede als neuer Poker-Weltmeister

Der erste Schwede als neuer Poker-Weltmeister

Das Startgeld bei der World Series of Poker 2014 lag bei 10.000 Dollar. Insgesamt 6700 Konkurrenten traten gegeneinander an. Am finalen Tisch setzte sich der Schwede Martin Jacobsen gegen die neun besten Texas Holdem Spieler am Pokertisch durch.

Insgesamt spielten die Gamer 16 Stunden lang das beliebte Kartenspiel Poker. Am Ende stellten beim großen Finale ein Niederländer, ein Norweger und ein Schwede am Pokertisch ihr Können unter Beweis. Der dritte Platz ging an den Niederländer, der Norweger belegte den zweiten und erstmals in der Geschichte gewann ein Schwede die Poker-Weltmeisterschaft.

Unglaublicher Sieg für den Schweden

Nach dem Sieg bei der WSOP 2014 machte Jacobsen seine Fassungslosigkeit deutlich. Er könne noch gar nicht glauben, dass er soeben den Sieg über die Poker-Weltmeisterschaft errungen habe, so der Schwede in einem Interview. Mit dem entscheidenden 10er-Paar auf der Hand siegte der Schwede über den Norweger Felix Stephensen, der als Zweitplatzierter einen Gewinn in Höhe von 5,1 Millionen Dollar mit nach Hause nahm.

Die Skandinavier lieferten sich in der letzten Runde ein spannendes Duell, welches für den Schweden Martin Jacobsen nicht nur mit dem Titel des Weltmeisters endete, sondern darüber hinaus mit dem Gewinn in Höhe von 10 Millionen Dollar.

Österreicher verfallen dem Glücksspiel

Österreicher verfallen dem Glücksspiel

Die Österreicher geben nach Auswertung von Statistiken immer mehr Geld für Glücksspiel aus. Hierzu wurde eine Analyse durchgeführt, die aufzeigt, dass im vergangenen Jahrzehnt insgesamt rund 84 Prozent mehr für das Spielen mit dem Glück ausgegeben wurde. Ein Teil des Anstiegs ist in jedem Fall der Fußball-Weltmeisterschaft zuzuschreiben, denn das Großereignis wurde weltweit vermehrt dazu genutzt, um Sportwetten auf die favorisierten Mannschaften abzugeben.

Neben dem Anstieg der Einnahmen bei den Buchmachern, die sich passend zur WM über einen großen Kundenzuwachs freuen konnten, gewinnen auch andere Glücksspiele in Österreich zunehmend an Beliebtheit. In Österreich werden jährlich pro Person im Durchschnitt 460 Euro in das Glücksspiel investiert. In Österreich ist eindeutig ein wachsender Wohlstand zu verbuchen, dies wirkt sich natürlich auf den Konsum der Menschen aus. Insgesamt wurden in der Vergangenheit 35 Prozent mehr Gelder in Konsumgüter investiert, dies Betrifft die Geldausgabe für Kleidung, Reisen, Bildung und Unterhaltung. Der Trend in Österreich ist weiterhin steigend.

Während den Menschen noch vor einigen Jahren zum Sparen geraten wurde, ist dies heute nicht mehr aktuell. In österreich wird das Geld lieber ausgegeben, gerne auch im Bereich des Glücksspiels, denn hier besteht für die Spieler noch die Möglichkeit, das eingesetzte Geld zu vervielfachen. Der Boom des Glücksspiels hat vor allem durch das Online Gaming Angebot noch einmal einen enormen Anstieg verzeichnet.

Durch das Internet ist der Zugang zum Glücksspiel sowohl einfacher als auch flexibler geworden. Der Besuch im traditionellen Casino geht hingegen mit einer Hemmschwelle einher, denn unerfahrene Gamer trauen sich nicht sofort, den Besuch im landbasierten Casino zu wagen, wo das Angebot im Internet viel leichter ist und genügend Zeit bietet, sich mit der Materie bekannt zu machen.

China im Kampf gegen illegales Glücksspiel

China im Kampf gegen illegales Glücksspiel

Natürlich boomt vor allem in Brasilien, dem Austragungsort der WM, das illegale Glücksspiel, aber auch in China zum Beispiel tauchen immer mehr illegale Angebote am Glücksspielmarkt auf. Die Regierung ist nun angehalten, stärker gegen das illegale Glücksspiel vorzugehen. Dies soll mit Hilfe von gesetzlichen Regelungen passieren, die sich auf die Strafen für illegale Wettangebote beziehen sollen.

Der Boom der illegalen Sportwetten breitet sich vor allem im Internet wie ein Lauffeuer aus. Während das Internet in vielen Bereichen als ein moderner Segen angesehen wird, ist es im Bereich des illegalen Glücksspiels durchaus auch als Fluch zu bezeichnen. Die Ausbreitung der illegalen Angebote im Internet erfolgt in kürzester Zeit und die Bekämpfung dieser illegalen Wettangebote verhält sich gerade im Onlinebereich sehr schwer.

Die neue Art des illegalen Glücksspiels, ist schwer zu verfolgen und so bietet sich auch für Minderjährige die Möglichkeit, ganz einfach Wett-Tipps anzugeben und auf das große Glück zu hoffen. Diese illegalen Angebote forcieren zudem die Spielsucht, die auf diese Weise nur schwer bekämpft werden kann. In China sollen nun Regelungen eingeführt werden, die die neue Art des illegalen Glücksspiels eindämmen könnten. Hierzu müssen die chinesischen Experten natürlich mit der Zeit gehen und sich entsprechende Regelungen ausdenken, mit denen das illegale Online Glücksspiel eingedämmt werden kann.

Bisher gibt es in China die Straftat Wetten, die durch die Behörden entsprechend aufgedeckt und bestraft werden kann. Für den Online Bereich greift der Begriff jedoch weniger gut, zum einen weil die illegalen Anbieter Tricks wissen, wie sie die Gesetzgebung umgehen können und zum Anderen weil im Internet große Anonymität vorherrscht, welche den Straftätern einen gewissen Schutz liefert. Aus diesem Grund ist das Ahnden der illegalen Wettangebote besonders schwierig. Die chinesische Regierung denkt nun darüber nach die Straftat "Online-Fußball-Glücksspiel" einzuführen, um so besser gegen illegale Online-Wetten vorgehen zu können.

Glücksspielunternehmen tut sich mit Basketballverband zusammen

Das Unternehmen Bwin.Party ist das neue Leittier in der Branche des Online Glücksspiels, es ging aus der Verschmelzung zweier Unternehmen hervor und möchte immer neue rentable Geschäftspartner im Bereich des Sports finden.

Nun tut es sich mit der FIBA zusammen. Hier wurde das Abkommen im Bereich Marketing und Medien aufgefrischt und für drei Jahre festgelegt.

Zu diesem Abkommen gehört auch, dass das Fusionsunternehmen eine der namhaftesten Veranstaltungen der FIBA sponsert, dazu zählen auch die folgenden zwei Eurobasketball-Turniere, die Weltmeisterschaft im Basketball und die Qualifikationswettkämpfe die Olympiade im kommenden Jahr betreffend.

Zudem sind alle Turniere dieses Verbands auf der Unternehmensseite in 30 Nationen zu sehen, und dies umsonst. Das Publikum hat Gelegenheit, auf der Seite Sportwetten in Echtzeit zu setzen, wenn sie diese Veranstaltungen mitverfolgen.

Das Unternehmen hält sehr viel davon den Sport finanziell zu unterstützen und der Chef von Bwin ist der Ansicht, dass dieser Prozess ein wichtiger Teil des Sportsektors seines Unternehmens ist.

Der Schwerpunkt liegt auf Fußball, Basketball und Motorradrennen. Der FIBA kommt diese Zusammenarbeit ebenfalls gelegen. Hier ist man der Ansicht, dass der Sport eine gute Gelegenheit für Investoren bietet. Besonders die Basketballbranche auf internationaler Ebene ist nicht sehr beständig und steigt stetig an.

Zudem möchte der Verband mithilfe des Unternehmens unrechtmäßige Wetten im Sportbereich und Betrugsversuche bekämpfen.