Teamgeist beim Casino Wiesbaden

Teamgeist beim Casino Wiesbaden

Nicht nur die deutsche Nationalmannschaft konnte bei dieser WM durch Teamgeist überzeugen. Auch das Team rund um die Spielbank Wiesbaden, das einen Schock hinnehmen musste, als die Spielbank von einer Flutwelle überflutet wurde und der Betrieb aufgrund dessen vor Ort ausfallen musste, konnte durch Zusammenarbeit einen schnellen Wiederaufbau herbeiführen und die Spielbank kann nun wieder den Spielbetrieb aufnehmen.

Die Wiesbadener Innenstadt wurde kürzlich von einer großen Flutwelle überspült. Schlamm sammelte sich im Keller des Kurhauses und der Spielbetrieb musste vor Ort eingestellt werden, nicht zuletzt weil die Spielbank von Strom und Kommunikation abgetrennt wurde. Für den Wiederaufbau wurde eine lange Zeit vorhergesehen, die die Reparaturen in Anspruch nehmen sollten.

Offensichtlich jedoch waren die Mitarbeiter des Casinos motiviert vom Teamgeist der Fußball-Nationalmannschaft und nachdem es für das Casino schon "rien ne va plus! " hieß, konnten dank der Zusammenarbeit die Aufbauarbeiten in nur zwei Tagen durchgeführt werden und schon war die Spielbank wieder an Strom und Kommunikation angeschlossen und kann nun den Spielbetrieb wieder aufnehmen.

Das Fußball Sommermärchen hat sich somit auch auf die Spielbank in Wiesbaden übertragen. So haben die Betreiber und Gäste der Spielbank in Wiesbaden nun die Möglichkeit, nicht nur den vierten Stern auf den deutschen Fußball Trikots, sondern auch das schnelle Wiederangebot von Roulette, BlackJack und Poker zu feiern. Die Mitarbeiter haben in kürzester Zeit übermenschliches geleistet, haben als Team funktioniert und nun das Ergebnis des erneuten Spielbetriebs in kürzester Zeit hervorgebracht.

Poker-Gewinn ohne Steuern

Gerade erst wenige Tage zuvor machte der junge Deutsche Pius Heinz Schlagzeilen mit seinem Poker Weltmeistertitel. Doch nicht nur der Titel an sich sorgte für Schlagzeilen, sondern auch der ansehnliche Gewinn in Höhe von 8,7 Millionen Dollar.

Nun kommt der junge Mann wegen diesem Preisgeld erneut in die Schlagzeilen, da er auf dieses keine zusätzlichen Steuern zahlen muss. Damit kann der Poker Weltmeister den kompletten Gewinn für sich nutzen.

Zwischen Deutschland und den USA herrscht ein Steuerabkommen, welches beinhaltet, dass keine Steuern auf in Amerika gemachte Gewinne bezahlt werden müssen. Dies kam dem jungen Weltmeister in diesem Fall zu Gute. Er kann sich nun aufgrund dessen doppelt glücklich schätzen, da er den kompletten Gewinn für seine Zwecke nutzen kann. In Deutschland gibt es auch kein Gesetz, nach welchem man auf diese Gewinne Steuern zahlen müsste. Dies kommt gerade Pius Heinz in diesem Fall besonders zu Gute.

Der WSOP Gewinner des letzten Jahres, der Kanadier Jonathan Duhamel, hatte in dieser Hinsicht allerdings nicht so viel Glück. Am Ende war er fast die Hälfte seines Gewinns an Steuern los geworden, bevor er das Geld für sich nutzen und anlegen konnte. Zwischen den USA und Kanada besteht nämlich ein Steuerabkommen, welches anders als das zwischen Deutschland und Amerika bestehende, besagt dass die Gewinne, die in Amerika gemacht werden, besteuert werden müssen.

Der Kanadier musste aus diesem Grund 30 Prozent seines Gewinns an das Amerikanische Finanzamt bezahlen. Nachdem er diesen Teil also bezahlt hatte musste der ehemalige WSOP Gewinner in seiner Heimat angekommen einen weiteren Teil des Gewinns an sein Heimatland und im speziellen noch einen Teil an die Provinz Quebec bezahlen. Von seinem Gewinn hatte Duhamel dann am Ende nur etwas mehr als die Hälfte übrig.

An diesen beiden Beispielen ist deutlich ersichtlich, dass es für die Pokerspieler davon abhängt wo sie herkommen. Je nachdem aus welchem Land die Spieler sind müssen sie eventuell ihren Gewinn am Ende besteuern oder nicht. Hätte Heinz zum Beispiel in seinem Heimatland, also Deutschland, einen Gewinn dieser Art gemacht, wären für den Deutschen ordentlich Steuern angefallen, da hier Gewinne sehr hoch besteuert werden.