Abstoßung der Beteiligung an Casinos Austria

Abstoßung der Beteiligung an Casinos Austria

Der Drittanteil wurde von dem Gutachter auf 120 bis 140 Millionen Euro geschätzt. Dies würde bedeuten, dass die Casinos Austria einen Wert von einer halben Milliarde Euro unterschreiten.

Ausstieg nicht so einfach

Durch dieses Gutachten wird nun die Beteiligung an der CASAG von Seiten der Unternehmer in Frage gestellt. Der Ausstieg beziehungsweise die Abstoßung der Anteile ist bei einigen Unternehmen im Gespräch. Unter Anderem ist bei der OeNB eine Abstoßung der Anteile im Gespräch, allerdings hat der Gutachter hier bereits deutlich gemacht, dass ein Ausstieg nicht so einfach sei.

Es müsse ein marktkonformer Preis gezahlt werden, selbst wenn die Anteile lediglich von der OeNB zur neu aufgestellten öIAG verschoben werden sollten. Wenn kein marktkonformer Preis erzielt werden kann, dann müsste das Paket ausgeschrieben werden, so die Erklärung des Gutachters.

Neben dem Ausstieg der OeNB sind offensichtlich bereits weitere Unternehmen dabei die Abstoßung der Anteile in Betracht zu ziehen. Bei der Kirchenbank Schelhammer & Schattera (5,31 Prozent) und der MTB-Privatstiftung (16,79 Prozent) ist auch bereits der Ausstieg im Gespräch.

Rubbellose als Diebesgut

Rubbellose als Diebesgut

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurden die Scheiben des Schreibwarengeschäfts in der Martin-Luther-Straße in Grötzingen durch die Täter zerstört. Durch eben diese Scheibe stiegen der Dieb oder die Diebe in den Schreibwarenladen ein und entwendeten Diebesgut im Wert von mehreren hundert Euro.

Die Ermittler konnten bereits feststellen, dass es wahrscheinlich mehr als einen Täter gab, denn das Geschäft wurde durch die Eingangstür zwei Mal betreten und auch wieder verlassen. Entwendet wurden Zigaretten sowie Rubbellose. Offensichtlich haben die Täter eine Vorliebe für Glücksspiel, denn anstelle Warenwerte mitzunehmen, wurde offensichtlich bei dem Diebstahl gleichzeitig auf das eigene Glück gesetzt. Aufmerksam wurden Nachbarn in der Nacht, die um etwa 1.20 Uhr in der Nacht ein Klirren der Scheiben vernahmen.

Bisher konnten die Täter noch nicht ermittelt werden. Es wird von Seiten der Polizei jedoch davon ausgegangen, dass es sich um zwei bis drei Täter handelt. Für Hinweise an die Polizei ist diese sehr dankbar. Es wurde offensichtlich beobachtet, dass die Täter in Richtung Bahnhof flüchteten. Tipps und Hinweise, die bei der Ergreifung der Täter helfen könnten, können an die Polizei in Durlach weitergegeben werden, die sich sehr über die Mithilfe der Bewohner freut.

Griechische Regierung verkauft Anteile am Glücksspiel

Griechische Regierung verkauft Anteile am Glücksspiel

Die Regierung Griechenlands hat nun die ersten Anteile an dem Glücksspielunternehmen OPAP verkauft und strebt damit die Privatisierung des Glücksspiels in Griechenland an.

Mit dem Verkauf sichert der griechische Staat sich eine Summe in Höhe von mehr als 650 Millionen Euro. Eine Summe die groß erscheint und erst einmal helfen soll, jedoch laut Experten auch weit unter dem Wert der Anteile an dem Glücksspielunternehmen, welches stetig Gewinne verbuchen kann, liegt.

Mit dem Verkauf der OPAP Anteile ist der erste Schritt der Privatisierung des griechischen Glücksspielmarkts abgeschlossen, in Zukunft sollen weitere Schritte folgen. Die Privatisierung soll dem Staat zu Gute kommen und diesem damit aus der Schuldenfalle helfen. Der erste Teil, der Teil des Glücksspielunternehmens betrug 33 Prozent und brachte einen Betrag in Höhe von 652 Millionen Euro ein.

Als Käufer trat das tschechisch-griechische Konsortium Emma Delta in Erscheinung. Das Unternehmen war als einziges Unternehmen an den staatlichen Anteilen interessiert und hatte in der vergangenen Woche den Betrag für die Anteile noch einmal um mehrere Millionen Euro erhöht. Letztendlich konnte der Staat sich dann bei dem nun festgelegten Betrag für den Verkauf an das Unternehmen entscheiden.

Während ein Teil des staatlichen Monopols nun verkauft wurde hält der Staat weiterhin das Monopol auf Sportwetten und das Lotterie-Monopol. Die Anteile an OPAP wurden zu einem sehr günstigen Preis verkauft und dennoch zeigten sich die Verantwortlichen zufrieden. Dies macht wieder einmal mehr deutlich, wie wichtig die Einnahmen aus dem Verkauf für den Staat derzeit sind. Weitere Verkäufe von Staatseigentum werden nun angestrebt.

Bellagio in Vegas trifft Sicherheitsmaßnahmen

Das Casino Bellagio in Las Vegas, ließ verlauten, dass sämtliche Jetons im Wert von 25.000 Dollar aus dem Verkehr gezogen wurden, da das Casino im Dezember 2010 Überfallen wurde. Wenn man derartige Jetons hat, dann kann man sie bis Mitte April für Geld oder für neue Chips tauschen.

Diese Vorkehrungen fanden aufgrund des Raubüberfalls am 14.12.2010 statt, bei dem der Fahrer eines Motorrads sein Gefährt vor dem Eingang des Casinos abstellte und es betrat.

Er steuerte den Craps Tisch an und verlangte vom Dealer mit vorgehaltener Waffe, ihm die Jetons zu geben. Als er hatte was er wollte, floh aus dem Casino mit Chips in Höhe von 1,5 Millionen Dollar. Der Wert der einzelnen Chips betrugen 100 bis 25.000 Dollar, hiervon sollen 60 Jetons viel Geld wert sein.

Der Fahrer hatte den Helm während seiner Tat aufbehalten, deshalb konnten die überwachungskameras nichts zur Identifizierung des Räubers beitragen. Auch den Gesetzeshütern war es ungeachtet vieler Bemühungen noch nicht weitergekommen.

Das Hotel und Casino will mit dieser Maßnahme den Schaden gering halten, weil der Räuber seine Beute nicht wird einsetzen können. Ein Sprecher des MGM Resorts sagte, dass die Jetons im Bellagio bereits binnen 60 Minuten nach dem Überfall ersetzt wurden und dieser Tausch bekannt sei.

Im Bundesstaat Nevada ist es jederzeit möglich, diese Jetons zu tauschen, was aber gemeldet werden muss. Dann wird ein Vorhaben erlaubt, damit die Spieler die Chance bekommen, ihre Spielchips zu tauschen. Der Sprecher sagte außerdem, dass den Mitarbeitern des Casinos normalerweise die High Roller schon bekannt sind.

Nicht bekannte Personen, die diese Chips tauschen wollen, sind verpflichtet anzugeben, wie sie an diese Jetons gekommen sind.