Ver.di Kritik an Videoüberwachung und fehlendem Tarifvertrag

Ver.di Kritik an Videoüberwachung und fehlendem Tarifvertrag

überwacht werden sollen die Casinos Duisburg, Aachen, Bad Oeynhausen, Dortmund, Bremen, Berlin und Erfurt, doch die Verletzung der Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter stößt bei ver.di übel auf.

Von Seiten ver.dis wurde ein Gutachten in den Spielbanken Nordrhein-Westphalens durchgeführt, welches besagt, dass die Videoüberwachung vor Ort unverhältnismäßig sei und die Mitarbeiter durch die Installation der überwachungstechnik in den Casinos unter einem ständigen Druck arbeiten müssten. Dies sei nicht gerechtfertigt, so ver.di.

Die Reaktion auf diese Kritik blieb natürlich nicht aus und so erklärte Westspiel, dass sich die überwachung ausschließlich auf die mittelbaren und unmittelbaren Spielbereich beziehe und die Geldfluss vor Ort überwache. Aufgrund dessen würden die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter vor Ort laut Westspiel nicht verletzt werden.

Das Gutachten von ver.di besagt allerdings genau das Gegenteil und darüber hinaus wird hier angegeben, dass die Mitarbeiter gegen die Betriebserlaubnis klagen könnten und darüber hinaus eventuell sogar einen Anspruch auf Schadensersatz geltend machen könnten. Das Gutachten sei laut ver.di auch bereits bei der Landesregierung vorgelegt worden.

Von Seiten des NRW Innenministeriums wurden die Vorwürfe jedoch dementiert. Die überwachung sei gesetzlich geregelt und das Ziel dieser überwachung sei es, dass Strafdaten verhindert, gesichert und aufgedeckt werden sollen. Die Videoüberwachung der Spielbereiche sei daher sogar notwendig, auch wenn hierbei eine überwachung von Toilettenräumen und Gastronomiebereichen nicht eingeschlossen sei.

Neben der Kritik liefert das Gutachten ver.dis außerdem noch einen Vorschlag einer anderen Art der Kontrolle. So sollte laut ver.di das Aufsichtspersonal vermehrt werden. Die Gewerkschafter kritisieren gleichzeitig jedoch nicht nur die überwachung des Personals, auch das Fehlen des Tarifvertrags im Casino Duisburg unterliegt der Kritik von ver.di.