Erhöhung der Kontrollmöglichkeiten

Erhöhung der Kontrollmöglichkeiten

Das illegale Glücksspiel ist ein viel diskutiertes Thema. In unterschiedlichen Regionen wird per Gesetz unterschiedlich streng dagegen vorgegangen. Aktuell ist in Kärnten die Rede davon, dass das Glücksspielgesetz noch einmal verschärft wird. Hierzu sollen vor allem die Kontrollmöglichkeiten erhöht werden.

Inhalte des neuen Glücksspielgesetzes für Kärnten:

  • gestärkte Kontrollmöglichkeiten
  • zwei freiberufliche Mitarbeiter zur Kontrolle des legalen Glücksspiels auch für Wettbüros
  • Ermächtigung der Prüforgane auch Computer und Terminals zu beschlagnahmen
  • Verpflichtung der Ausweiskontrolle bei Jugendlichen in Wettbüros
  • Ausstellung einer Wettkarte ab 70 Euro Einsatz
  • Wettlokale werden verpflichtet ein elektronisches Wettbuch zu führen
  • Angebot eines Beratungsgesprächs für Spieler von Seiten der Wettlokale

Das illegale Glücksspiel verbreitet sich auch in Kärnten immer mehr. Bei Razzien werden oftmals illegale Spielautomaten beschlagnahmt, ebenso gibt es viele illegale Lokale oder verborgene, illegale Hinterzimmer. Während die freien Mitarbeiter früher nur Spielhallen kontrollierten, sollen diese nun auch die Wettbüros checken. Gerade hier gibt es oftmals illegale Spielgeräte in verborgenen Hinterzimmern. Die neue Gesetzgebung soll es möglich machen, dass der Kampf gegen das illegale Glücksspiel verstärkt aufgenommen werden kann. Bis die neue Gesetzgebung tatsächlich greifen wird gibt es eine Übergangsfrist von sechs Monaten.

Wettanbieter gegen Suchtberatungsstellen

Bisher wird davon ausgegangen, dass die Wettanbieter mit dem Inkrafttreten des neuen Gesetzes zu Jahresbeginn verstärkt gegen einzelne Regelungen vorgehen werden. Viele der Wettanbieter sind nicht zufrieden mit den neuen Regelungen. Neben den verschärften Kontrollen würde die Regulierung für die Anbieter zusätzliche Kosten bedeuten. Für Beratungsgespräche und weitere Präventionsmaßnahmen müssen die oftmals kleinen Wettbüros zusätzliches Personal einstellen. Kosten, die nicht für alle Anbieter tragbar sind.

Während die Wettanbieter nicht sonderlich begeistert sind von der neuen Gesetzgebung, spielt diese den Suchtberatungsstellen in die Karten. Die besseren Kontrollmöglichkeiten und die Aufmerksamkeit auf Themen wie Jugendschutz und Prävention kommen den Suchtberatern sehr entgegen. Dennoch schlagen diese vor, dass die Wettanbieter in das Glücksspielgesetz mit aufgenommen werden sollten, so wie es in Deutschland bereits der Fall ist.

Btty erhält das zweite Engagement in der Bundesligasaison

Btty erhält das zweite Engagement in der Bundesligasaison

Diese Bundesligasaison scheint genau das Richtige für den Wettanbieter btty zu sein, denn es konnte bereits das zweite Engagement innerhalb der Bundesligasaison an Land gezogen werden. Bei dem ersten Engagement handelt es sich um die Partnerschaft mit dem FC Erzgebirge Aue.

Als zweite Werbepartnerschaft wurde nun der VfL Bochum 1848 ins Boot geholt, passend zu dem Heimspiel zwischen dem VfL Bochum 1848 gegen den SV Sandhausen 1916. Der Vertrag, der zwischen dem VfL Bochum und dem Wettanbieter btty geschlossen wurde, soll erst einmal für die bereits laufende Spielzeit andauern.

Was das Werbepaket beinhaltet:

  • Präsenz auf zwei TV-relevanten Banden
  • Online- und Aktivierungsmaßnahmen

Die Partnerschaft sorgt für Begeisterung auf beiden Seiten. Auch der VfL Bochum ist ein Traditionsverein. Hier steht der Sport eindeutig im Vordergrund, ebenso wie bei dem Wettanbieter btty. Die Kombination aus der Liebe zum Sport und der Liebe zu der Mannschaft sowie die Begeisterung für Sportwetten und den Fußball selber machen die Partnerschaft zu etwas Besonderem.

Über btty

Der Sportwettenanbieter btty gehört zum Angebot der im Jahr 2012 in Österreich gegründeten RULEO Alpenland GmbH. In Österreich wurde das Angebot von der Landesregierung behördlich bewilligt und auch in Deutschland zählt RULEO zu den wenigen Anbietern, die eine Genehmigung für Online-Sportwetten in Schleswig-Holstein erhalten haben. RULEO gehört zu den bestbewerteten Unternehmen, wenn es die um die Veranstaltung von Sportwetten geht. Dies ergab das bundesweite Konzessionsverfahren.

Fortsetzung des Westlotto-Verfahrens

Fortsetzung des Westlotto-Verfahrens

Der nächste Termin wurde nun festgelegt und so geht das Verfahren am 25. Januar 2017 in die nächste Runde. Das Verfahren wurde am Anfang durch die SWS Service GmbH, einer Tochtergesellschaft der mybet Holding SE, gegen die Westdeutsche Lotterie GmbH & Co. Eingeleitet.

Grund für das Verfahren:

– mögliche Schadenersatzansprüche der SWS

– kartellrechtswidriges Verhaltens von Westlotto

Der Fall zieht sich bereits eine Weile. Ursprünglich hatte das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte der SWS im April 2014 Schadenersatz in Höhe von 11,5 Mio. Euro zuzüglich Zinsen zugesprochen. Danach landete die Revision im, Juli 2016 beim Kartellsenat des Bundesgerichtshofs. Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs wies das Verfahren zur Neuverhandlung an das OLG Düsseldorf zurück.

Dieser Verhandlungstermin wurde nun für den 25. Januar 2017 festgesetzt. Es bleibt spannend, welche Wendungen das Verfahren noch mit sich bringt. Zudem ist noch nicht klar, ob der neu festgelegte Verhandlungstermin vor dem OLG Düsseldorf der letzte sein wird. Der Verhandlungstermin steht nun fest und wird mit Beginn des nächsten Jahres ausgetragen, wie viele weitere Termine im Anschluss noch folgen werden, kann jedoch noch nicht vorhergesehen werden.

Hintergrundinformationen zum Kläger

Bei dem Kläger handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der mybet Holding SE. Das Unternehmen ist als lizensierter Anbieter von Sportwetten und Online-Casinospielen bekannt. Unternehmenssitz der mybet Gruppe wird in Kiel betrieben. Standorte des Unternehmens werden in Berlin, Hamburg, Köln und auf Malte geführt. Neben den Angeboten im Internet bietet mybet auch Angebote über ein Franchise-System in stationären mybet-Wettshops an. Weiterhin ist der Anbieter als B2B-Dienstleiter bekannt und beliefert regionale Wettanbieter in Europa und Afrika.

Beckenbauers Honorar Affäre

Beckenbauers Honorar Affäre

Die Vorwürfe im Überblick:

– Franz Beckenbauer habe im Rahmen seines ehrenamtlichen Jobs als Chef des Organisationskomitees bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 durch einen Sponsorenvertrag 5,5 Millionen Euro kassiert

– als Gegenleistung für bestimmte Tätigkeiten sei Beckenbauer im Vorfeld der WM für den DFB-Sponsor Oddset an den Erlösen eines Werbevertrages beteiligt worden

Der Wettanbieter Oddset gehört zu den 16 staatlichen Lotteriegesellschaften in Deutschland. Die Honorar Affäre um Beckenbauer ist nicht der erste Skandal, der rund um die Lotteriegesellschaften als negative Schlagzeile in der Presse landet. Bisher ist nicht klar, inwieweit Oddset bei diesem Skandal tatsächlich eine Rolle spielt, dennoch häufen sich die negativen Schlagzeilen rund um den Lotterieanbieter. Das staatliche Glücksspielgeschäft wird dadurch in ein schlechtes Licht gerückt, welches automatisch Auswirkungen auf Politik und Sport hat.

Beckenbauer als Testimonial

Nach Angaben von Oddset legte man bei dem Unternehmen Wert darauf, dass Beckenbauer aktiv in geplante Werbemaßnahmen eingebunden wurde. Für Oddset war Beckenbauer somit eine Art Testimonial. Von Seiten eines Freundes von Beckenbauer wurde bei den Verhandlungen mit Oddset ein Honorar für diesen gefordert. Offensichtlich sollen darauf 5,5 Millionen Euro geworden sein, die für Beckenbauer als Werbegesicht gezahlt worden sein sollen.

Konsequentes Vorgehen gegen Wettanbieter in Augsburg

Konsequentes Vorgehen gegen Wettanbieter in Augsburg

Von den Angeboten geht eine hohe Suchtgefahr für die Spieler aus. Genau aus diesem Grund soll nun gegen die Wettanbieter vorgegangen werden. Was hierfür von Seiten des Ordnungsreferats geplant ist:

– Vorgehen gegen Wettanbieter, sofern diese materiell illegale Wetten anbieten

– stringente Vorgehensweise der Ordnungsbehörde

– Unterbinden von der Ausbreitung von materiell illegalen Wetten

– Verfolgung des präventiven Auftrags der Gesundheitsvorsorge, mit Blick auf Abhängigkeiten und Süchte

Das Höchstgericht hat die Vorgehensweise der Stadt Augsburg nun bestätigt. Zu den nach Meinung der Stadt materiell unzulässigen Wettarten gehören Livewetten auf Ereignisse sowie den Zeitpunkt, die Anzahl und das Verhältnis der Ereignisse wie z.B. Livewetten auf das erste bzw. nächste Tor, Livewetten auf Halbzeitergebnisse, Livehandicapwetten, Livewetten auf die ersten zehn Minuten eines Spiels, usw.

Strenge Vorgehensweise zum Schutz der Spieler

Das Vorgehen gegen die Wettanbieter von Seiten der Stadt sorgt bei vielen mit Sicherheit für Aufruhr, weil die Vorgehensweise von außen betrachtet sehr streng wirkt. Allerdings sind Maßnahmen dieser Art in vielen Fällen, wie auch in diesem, notwendig, um präventiv und langfristig den Schutz der Spieler gewährleisten zu können. Auch wenn dies nicht überall für Freudenschreie sorgen wird, so geht es letztendlich um die Gesundheit der Bürger und daher wird es im Besten Fall das Richtige sein.