Erneuter Erfolg: Kitesurf Cup Sylt 2017

Erneuter Erfolg: Kitesurf Cup Sylt 2017

Wenn es um Sport geht, dann ist das Glücksspiel meist nicht weit. Im Fall des Kitesurf Cup Sylt 2017 ging es jedoch weniger um Sportwetten, sondern mehr um das Sponsoring des Events durch die Spielbank Sylt. Diese hatte das Preisgeld in Höhe von insgesamt 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Nicht zuletzt diese Gewinnmöglichkeit sorgte für besondere Spannung bei den Wettkämpfen und auch auf den Zuschauertribünen. Während das Wetter an den ersten Tagen nicht mitspielte, herrschten zum Finale des Kitesurf Cups Sylt 2017 beste Wetterbedingungen.

Ergebnisse des Kitesurf Cup Sylt 2017:

  • Gesamtsieg erreichte das französische Team mit Aurélien Petreau und Hugo Guias: 5  000 Euro Preisgeld
  • zweiten Platz im Gesamtklassement belegen die beiden Titelverteidiger des letzten Jahres Marian Hund und Jannis Maus: 2.500 Euro Preisgeld
  • den dritten Gesamtrang belegten Hannah Whiteley aus Großbritannien und Nick Jacobsen aus Dänemark: 1.000 Euro Preisgeld pro Person

Schwerer Start und perfektes Finale

Bei dem Kitesurf Sport ist ein Erfolg oder Misserfolg oftmals auch vom Wetter abhängig. Anfangs drohte der Kitesurf Cup Sylt 2017 nicht so erfolgreich zu werden, denn das Wetter spielte nicht mit. An den letzten beiden Tagen dann, passend zum Finale, sorgten Windgeschwindigkeiten von durchweg 20 Knoten für einen krönenden Abschluss. Mehr als 100.000 Zuschauer besuchten den Kitesurf Cup Sylt 2017 und konnten sich vor allem an den letzten beiden Tagen über spannende Finalduelle auf dem Wasser freuen.

Ablauf des Kitesurf Cups Sylt 2017:

  • sechs Teams mit je zwei Fahrern traten in diesem Jahr in der Gesamtwertung gegeneinander an
  • pro Wertungslauf messen sich zwei Teams im direkten Duell (geschlechtsunabhängig)
  • zuerst fahren beide Teamfahrer in der Kategorie „Freestyle“ im 1-gegen-1 gegeneinander
  • danach fahren die Teampartnern in der Kategorie „Big Air“

Bereits im letzten Jahr war der Kitesurf Cup Sylt ein besonderer Erfolg, sowohl bei den Fahrern, als auch bei den Zuschauern und Medien. Auch in diesem Jahr, nach anfänglichen Startschwierigkeiten, wurde der Cup zu einem besonderen Highlight. Daher stehen nun bereits die Termine für den Kitesurf Cup Sylt 2018 fest: vom 26. Juni bis 1. Juli 2018 wird der Wettkampf in Westerland stattfinden.

Verschärfung beim illegalen Glücksspiel

Verschärfung beim illegalen Glücksspiel

In Vorarlberg scheint man sich einig zu sein: das illegale Glücksspiel soll stärker bekämpft werden. Was das bedeutet? Illegales Glücksspiel soll erschwert werden, um auf diesem Weg den Kampf dagegen zu erleichtern. Hierzu gab es Änderungen im Wettengesetz, die einstimmig abgesegnet wurden. Der Vorarlberger Landtagsausschuss scheint sich hier einig zu sein, der Kampf gegen das illegale Glücksspiel soll verschärft werden.

Wetten- und Baugesetz einstimmig beschlossen

Mit den Änderungen im Wetten- und Baugesetz soll der Kampf gegen das illegale Glücksspiel erleichtert werden. Die Änderungen finden Zustimmung bei der Landesregierung. Welche Änderungen werden demnach nun umgesetzt?

  • Erschwerung von Wetten
  • Erleichterung des Kampfes gegen das illegale Glücksspiel

Inhaltliche Diskussionen

Zu den Gesetzesänderungen gab es im Landtagsausschuss durchaus einige inhaltliche Diskussionen, dennoch waren sich alle Beteiligten bezüglich der Änderungen einig. Eine einstimmige Absegnung ist aktuell nicht oft der Fall. Bezüglich des SPÖ-Antrags zum Hypo-Untersuchungsausschuss im Landtag gab es keine sofortige Einigung. Allerdings gab es auch eine entspannte Zusammenkunft bei der Abstimmung über eine Vereinbarung zwischen Bund und Ländern über Umweltrichtlinien beim Hausbau.

Offensichtlich hängt es von Thema ab, ob die Parteien sich schnell einigen können oder erst einige Diskussionen stattfinden und Uneinigkeiten aus dem Weg geräumt werden müssen. In Bezug auf den Kampf gegen das illegale Glücksspiel gab es hier keine Unstimmigkeiten, so dass der Kampf nun in Angriff genommen werden kann.

Stärkung der Integrität des Fußballs

Stärkung der Integrität des Fußballs

Mit einem neuen Deal, welcher zwischen der Fifa und Sportradar geschlossen wurde, soll zukünftig die Integrität des Fußballs weiter gestärkt werden. Welche Gründe es dafür gibt? Verdächtiges Wettverhalten soll auf diesem Weg in zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben identifiziert und dem Weltverband zur Verfügung gestellt werden.

Auf diesem Weg soll das Ziel erreicht werden, langfristig effizient gegen Wettkriminalität vorzugehen. Der geschlossene Deal soll der Fifa bei der Erreichung dieses Ziels helfen, denn der neue Partner Sportradar Integrity Services gilt als führender Anbieter von Spielmanipulations-Erkennung und –Prävention.

Was durch die neue Partnerschaft umgesetzt werden soll:

  • Überwachungstätigkeiten bei Fifa-Turnieren wie der Weltmeisterschaft und den Qualifikationsspielen, dem Confederations Cup, Olympischen Fußballturnieren, verschieden Jugendwettbewerben sowie bei einer Vielzahl nationaler Ligen
  • Bereitstellung der Ergebnisse für die zuständigen Kontinental-Organisationen
  • Unterstützung von Disziplinarverfahren

Grund für stärkeres Vorgehen

Die Idee, stärker gegen Wettmanipulationen vorzugehen, ist nicht neu. Mit Sportradar Integrity Services wurde ein starker Partner für den Deal gefunden, der effiziente Ergebnisse bereitstellen wird. Die Wettmanipulation, Kriminalität bei Sportwetten und Geldwäsche sind weit verbreitet. Vor allem das organisierte Verbrechen gilt es hier zu bekämpfen. Durch entsprechende Vorfälle wurde die Integrität des Fußballs, genauer von WM-Turnieren mehrfach hinterfragt. Um die Integrität des Sports zu verstärken, soll in Zukunft effektiver gegen die organisierte Kriminalität in Verbindung mit Sportwetten vorgegangen werden.

Studien zu Folge hat die Kriminalität im Zusammenhang mit Sportwetten in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Von Seiten der Pariser Universität Panthéon-Sorbonne und des Internationalen Zentrum für Sportsicherheit ICSS aus Katar wurde in Bezug auf diese Thematik eine Studie durchgeführt. Hierbei kam heraus, dass mehr als 100 Milliarden Euro pro Jahr über Sportwetten gewaschen werden. Dies betrifft somit rund 80 Prozent der Wetten weltweit.

Dieser große Teil der Sportwetten wird somit als illegal bezeichnet. Mehr Legalität im Bereich der Sportwetten würde gleichzeitig mehr Sicherheit mit sich bringen und die Position des Fußballs als anerkannte Sportart stärken. Fußballwetten werden legal angeboten und mit der verstärkten Bekämpfung von Wettkriminalität soll der Fokus in Zukunft vorrangig auf dem legalen Wettangebot liegen.

Steigende Popularität des eSports

Steigende Popularität des eSports

Während die Sportwetten sich auch heute noch bei den Spielern großer Beliebtheit erfreuen, machen die Wetten auf eSports nun einen weiteren Teil aus. Hier geht es oftmals darum, kosmetische Gegenstände statt Geld einzusetzen, Punkte für gute Leistung zu erhalten oder Waffen für das eigene Spiel dazu zu gewinnen. eSports ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Hier wird vor allem in drei Bereiche unterschieden.

Die drei Bereiche bei Wetten im eSport:

  • Wetten um Skins, also kosmetische Gegenstände im Spiel
  • Wetten auf den Ausgang eines Spiels
  • Fantasy-eSport

Bei den Wetten um Skins geht es um kosmetische Gegenstände, die das Aussehen von Waffen verändern. Die Skins gelten bei den meisten Spielen als eigene Währung. So entsteht eine Art Tauschgeschäft. Auch gibt es einen Steam-Marktplatz, wo direkt Gegenstände verkauft und zu Geld gemacht oder getauscht werden können. Das Wetten auf den Ausgang des Spiels ist bereits von den Sportwetten bekannt. Auch bei eSports ist dies eine gängige Variante. Hier wird entgegen der erste Variante Geld gesetzt, anstelle von Skins. Der Fantasy-eSports macht den kleinsten Bereich aus. Hierbei werden Teams aus den Spielern zusammengestellt, die man selbst für am geeignetsten hält.

Zahlen zum eSport:

  • eSport Glücksspielindustrie kam 2016 auf Wetteinsätze in Höhe von über 6 Milliarden US-Dollar
  • die Einsätze auf den elektronischen Sport überholten sogar schon die Wetten auf Eishockey um zehn Prozent
  • Anstieg im Vergleich zum Vorjahr betrug ganze 127 Prozent

Die Zahlen zeigen deutlich auf, dass der eSport auf dem Vormarsch ist. Dies zeigt auch die Ankunft des eSports in Las Vegas. Ende des letzten Jahres wurde in der Glücksspielmetropole erstmals auf eSport gewettet. Dies soll auch in Zukunft weiterhin möglich sein.

Illegale Wetten auf Computerspiele

Illegale Wetten auf Computerspiele

Allerdings hat es sich in der Vergangenheit mehr und mehr zum Trend entwickelt, auch auf Spiele dieser Art Wetten abzuschließen oder mit Echtgeld zusätzliche Skills oder Waffen zu kaufen.

Auf diesem Weg nähern sich die Computerspiele doch auf gewisse Art dem Glücksspiel an. Bisher konnte Echtgeld eingesetzt werden, um auf diesem Weg seine Skills oder sein Waffenarsenal zu verbessern und auf diesem Weg in dem Spiel erfolgreicher zu sein. Nun ist es jedoch offensichtlich Trend, auf Computergames wie FIFA 16 Wetten über eine andere Plattform abzuschließen. Ein Fall dieser Art wurde erst vorkurzem in Groß Britannien aufgedeckt.

Illegales Wettangebot über Youtube

Die Youtube Nutzer Craig Douglas (alias Nepenthez) und Dylan Rigby haben über ihre Channels Werbung für das Wetten auf das Computerspiel Fifa 16 gemacht. Hierbei luden sie auch Kinder und Jugendliche zu Geldwetten ein. Durch diese Werbung verstießen sie gegen das Glücksspielgesetz in Groß Britannien.

Zum 14. Oktober 2016 wird der Fall vor Gericht verhandelt:

– der erste Fall dieser Art vor Gericht weltweit

– Klage wurde von der britischen Gambling Comission vor dem Magistrates-Gericht in Birmingham eingereicht

– die Youtuber aus Essex werden sich vor Gericht verantworten müssen

Schwarzmarkt rund um In-Game-Coins

Es gibt ein Wettangebot auf sogenannte In-Game-Coins. Dieses wird von unterschiedlichen Glücksspielseiten präsentiert. Bei FIFA 16 können dadurch virtuelle Fußballer für das "Ultimate Team" unter Vertrag genommen werden. Von Seiten des Herstellers des Spiels Electronic Arts werden die dazu nötigen Coins für Echtgeld verkauft. Dies ist jedoch eigentlich illegal. Trotz dessen gibt es einen florierenden Schwarzmarkt rund um den Handel mit In-Game-Coins. Mit Glücksspielwetten auf Computerspiele werden jährlich, trotz des Verbots, rund 4,7 Milliarden Euro auf der ganzen Welt umgesetzt.