Geht Las Vegas bald den Bach runter?

Las Vegas war lange Zeit ein Eldorado für Glücksritter und hatte die Bezeichnung "die Stadt der Sünde". Doch ihre ruhmreichen Zeiten sind vorbei, denn Vegas wurde von Asien abgelöst.

Las Vegas ist heute nicht mehr das, was es einmal war, viele Jahre lang galt es als Spielertraum und zog Glücksritter, Reicher und Gangster an. Doch nun ist alles anders und die Wirtschaftskrise verschonte die Stadt nicht.

Noch immer ist das Nachtleben dieser Stadt verlockend und magisch. Sie versucht, denn Ruhm vergangener Zeiten zu behalten, doch die wirtschaftliche Situation betrifft auch die Vergnügungsstätten. Die Stadt, die einmal vor Leben pulsierte, lockt weniger Touristen, sprich weniger Zocker an.

Sie kam zur Ruhe, dies hat weniger Gewinne für Vegas und seine Bewohner zur Folge. Herr Cashman, dessen Familie schon in dritter Generation Geschäftsleute in Vegas ist, sagte, dass dies die gravierendste wirtschaftliche Lage überhaupt sei.

Er prophezeite schon vor dem Losschlagen dieser Krise, das diese massive Konsequenzen haben wird. Seiner Meinung nach hat Las Vegas nun an diesen Fehlern zu knabbern.

Die Arbeitslosenrate hier liegt aktuell bei 15 Prozent und die Einnahmen der Hotels und Casinos haben sich stark reduziert. Immobilien waren urplötzlich nur noch die Hälfte wert, große Projekte wurden abgebrochen und zahlreiche Unternehmen standen der Pleite gegenüber.

Diese Situation hat auch Auswirkungen auf die Preise, damals bekam man eine übernachtung im Luxushotel Bellagio nicht unter 4.000 Dollar, nun gibt es im MGM Grand schon Zimmer für 60 Dollar die Nacht.

Nun wäre es der richtige Zeitpunkt, die Stadt zu besuchen, denn die niedrigen Preise sind für die Hotels wichtig, um Besucher anzulocken.