Wirtschaftskrise für Lotto und Online Gaming?

Wirtschaftskrise für Lotto und Online Gaming?

Diese Schreckensmeldungen durchlaufen die Medien auf aller Welt, bisher jedoch ist auffällig selten ein Lotto- oder Online-Gaming Anbieter im Zusammenhang mit der Wirtschaftskrise erwähnt worden. Dies legt nun den Verdacht nah, dass sowohl Lottospielen als auch Online Gaming krisensicher zu sein scheinen.

Zum einen gibt es die traditionellen Casinos, die mehr und mehr von der Krise betroffen sind. In den letzten Jahren sind bei den traditionellen Casinos die Umsätze stark zurückgegangen, was auf die stetig sinkenden Besucherzahlen zurückzuführen ist. Manche der Spielbanken müssen bereits um das eigene Weiterbestehen kämpfen. Hier ist nicht nur die Wirtschaftskrise schuld an den Veränderungen, sondern vielmehr auch die stetig wachsende Konkurrenz im Internet.

Das Lotto ist von der stetig wachsenden Konkurrenz bisher scheinbar nicht so besonders betroffen. Lotto kann sich über eine gewisse Stabilität freuen, unabhängig von dem Tippverhalten der Spieler, die nun die Möglichkeit haben, sowohl in der Annahmestelle aber auch im Onlinebereich zu Tippen. Die Nachfrage an dem Online Angebot ist auch beim Lotto sehr hoch, aber in diesem Fall verlagert sich das Verhalten der Spieler nur, das Geld kommt aber am Ende doch in die gleiche Kasse.

Mit dem Online-Lotto-Angebot wird den Kunden der entsprechende Komfort geboten. Sowohl das Tippen ist von überall aus möglich, als auch das Abrufen der Gewinnzahlen. Das Spielen bekommt in der heutigen Zeit für viele Menschen immer mehr Wichtigkeit. In vielen Ländern ist es schwer, sich mit einem normalen Job den eigenen Lebensunterhalt zu sichern.

Aus diesem Grund kommt vermehrt die Hoffnung auf einen schönen Gewinn auf, um all die Kosten decken zu können. Diese Hoffnung treibt viele Menschen dazu an, sich im Glücksspiel auszuprobieren. In diesen Fällen steigt natürlich auch gleichzeitig die Gefahr der Spielsucht enorm an.

Gebremste Spielfreude auf den Kanaren

Gebremste Spielfreude auf den Kanaren

Bisher konnten die Bewohner der spanischen Inseln sich noch am Glücksspiel erfreuen und trotz der beginnenden Krise in 2008 sprachen die Zahlen eine eindeutige Sprache pro Glücksspiel. Nun, nach knapp fünf Jahren, hat die Krise allerdings auch auf den Kanaren dafür gesorgt, dass das Spielen den Bewohnern weniger Freude bereitet. Im vergangenen Jahr lagen die Umsätze im Bereich des Glücksspiels bei fast 20% weniger als Im Vorjahr.

Während nach einem Jahr, nach Beginn der Krise, auf den kanarischen Inseln immer noch Umsätze in Höhe von 1,6 Milliarden Euro erzielt werden konnten, so sieht es im vergangenen Jahr mit 953 Millionen Euro für die Glücksspielanbieter eher schlecht aus. Insgesamt 19% weniger Umsätze im Vergleich zum Jahr 2011 mussten in 2012 hingenommen werden, so zeigen es die aktuellen Bilanzen.

Die Bilanz des vergangenen Jahres zeigt deutlich auf, dass vorrangig die Spielhallen unter der Krise zu leiden haben. Insgesamt über 40 Prozent weniger Umsatz wurden in den Spielhallen verbucht. Dies lässt darauf schließen, dass immer weniger Menschen auf den kanarischen Inseln Geld in die Spielautomaten stecken. Auch im Bereich Bingo mussten Umsatzeinbußen hingenommen werden.

Obwohl Bingo auf den Inseln besonders beliebt ist, wurde hier ein Rückgang der Umsätze in Höhe von etwa 30 Prozent verbucht. Offensichtlich hat sich die Krise nun tatsächlich auch auf die Spiellust der Canarios ausgewirkt, denn diese waren bereits im vergangenen Jahr sehr zurückhaltend. Es bleibt für die Anbieter vor Ort zu hoffen, dass diese Zurückhaltung nicht weiterhin bestehen bleibt.

Positive Jahresbilanz für Macau

Positive Jahresbilanz für Macau

Für das Jahr 2012 konnte in Macau ein Anstieg auf 13,5 Prozent erarbeitet werden, was letztlich Umsätze in Höhe von 38 Milliarden Dollar bedeutet. Mit diesen rasant steigenden Umsätzen lief die Glücksspielinsel Macau der Glücksspielmetropole Las Vegas den Rang ab.

Mit den Zahlen von 2012 und den Erfolgen, die Macau verbuchen konnte, ist Macau nun zum größten Glücksspielmarkt der Welt geworden. Damit wurde demnach auch die eigene Marktposition weiterhin gefestigt. Insgesamt gibt es in Macau 35 Casinos, die stetig steigende Bruttoeinkünfte für die Region verbuchen können.

Erst im Dezember des letzten Jahres wurden Rekordumsätze vor Ort erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden allerdings insgesamt weniger Umsätze verbucht, doch das liegt nicht an dem Glücksspielmarkt in macau, sondern vielmehr an der wirtschaftlichen Lage der gesamten Welt, denn viele Spieler sind mit ihren Einsätzen seit der Wirtschaftskrise vorsichtiger geworden, so auch die Chinesen.

Vorrangig sind es chinesische Bürger, die den Weg nach Macau suchen, um vor Ort den verschiedenen Glücksspielangeboten nachzugeben. Die einfache Erreichbarkeit Macaus von China aus ist ein gutes Argument für die Chinesen den einen oder anderen Ausflug nach Macau zu unternehmen.

Für die Glücksspielinsel sind weitere Investitionen geplant, trotz Wirtschaftskriese. Große Anbieter sind bereits dabei weitere Bauprojekte zu planen oder zu realisieren. Zu diesen Anbietern zählen bekannte Namen wie Las Vegas Sands Corp. und Wynn Resorts Ltd.

Neues Glücksspielparadies auf der chinesischen Insel Matsu

Neues Glücksspielparadies auf der chinesischen Insel Matsu

Glücksspiel boomt eigentlich stetig und auch trotz harter Krisen konnte die Glücksspielbranche immer weiter bestehen und so sehen die Unternehmer dies auch für die Zukunft. Daher werden in dieser Branche weiterhin Investitionen getätigt und so plant Bill Weidner nun ein Glücksspielparadies auf der chinesischen Insel Matsu.

Der Mogul Bill Weidner plant eine Investition in Höhe von zwei Milliarden Dollar, um innerhalb der nächsten fünf Jahre das Glücksspielmekka in China zu errichten. Das kleine asiatische Las-Vegas soll laut den Plänen von Weidner pro Jahr drei Millionen chinesische Spieler anlocken.

Weidner musste doch vorerst einiges an überzeugungsarbeit leisten, denn gerade die Bewohner der Insel traten als Gegner gegen das geplante Projekt auf. Die Bewohner fürchteten ein unschönes Erscheinungsbild der Insel und eine überflutung durch Menschenmassen, die aufgrund des Glücksspielmekkas anreisen werden. Um die Bewohner der Insel überzeugen zu können wurde von Seiten des Initiators jedem Bewohner ein festes Einkommen in Höhe von 2666 Dollar pro Monat versprochen.

Durch diesen Anreiz konnte der Mogul viele Einwohner der chinesischen Insel Matsu überzeugen und insgesamt 3000 Menschen gaben ihr Okay zu dem geplanten Großprojekt. Die Befürchtungen, dass das Inselbild negativ beeinflusst werden könnte, herrschen allerdings immer noch vor, da davon ausgegangen wird, dass die natürliche Flora und Fauna dem Bauvorhaben weichen muss.

Auch die Angst vor der einkehrenden Kriminalität durch die Glücksspielangebote, macht den Bewohnern vor Ort zu schaffen. Bisher ist Matsu in der Welt des Tourismus noch ein unbekanntes Urlaubsziel, auch wenn es sehr schön ist. Es gibt sowohl Befürworter für das Casino-Projekt, welche sich erhoffen durch das chinesische Vegas mehr Touristen für die Insel begeistern zu können, allerdings haben die Gegner genau aus diesem Grund Bedenken.

Glücksspielvergnügungspark in Spanien

Glücksspielvergnügungspark in Spanien

Geplant sind Investitionen in Höhe von 17 Milliarden Euro, die in das Projekt Eurovegas investiert werden sollen. Mit der Erschaffung des Glücksspielvergnügungsparks sollen darüber hinaus insgesamt 260.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, die besetzt werden können. Das Projekt würde darüber hinaus hohe Steuereinnahmen in die Stadtkassen fließen lassen.

Bisher wurden die Verantwortlichen sich jedoch noch nicht einig, wo genau das Projekt realisiert werden soll. Die detaillierten Pläne der Las Vegas Sand-Gruppe sehen vor, dass sich der Glücksspielvergnügungspark aus insgesamt sechs Casinos, 35.000 Zimmern, die in Luxushotels vorhanden sein sollen, Shoppingmeilen, Konferenzzentren, Showbühnen und Golfplätzen zusammensetzen soll.

Als mögliche Orte, an denen das Projekt realisiert werden soll, stehen Madrid und Barcelona zur Auswahl. Beide Städte wollen das Projekt für sich gewinnen, denn besonders in diesen schweren Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise, wären Investitionen dieser Höhe und die Steuereinnahmen sehr verlockend für beide dieser Regionen. Die Las Vegas Sand-Gruppe hat genaue Vorstellungen für den Glücksspielvergnügungspark und diese beinhalten auch, dass die Casinos zu Raucherzonen erklärt werden sollen.

Da jedoch auch in Spanien das Rauchverbot in Einrichtungen dieser Art gesetzlich festgelegt ist, fordern die Unternehmer eine Ausnahmeregelung für dieses Gesetz. Offensichtlich scheint man in Spanien nun über eine Ausnahmeregelung für das Las Vegas Sand Projekt nachzudenken, denn das Projekt sei insgesamt zu wichtig für Spanien, als dass man dieses aufgrund des Rauchverbots einfach fallen lassen könnte.

Angetrieben wird das gesamte Projekt von dem Aktionär des Las Vegas Sand Konzerns, Sheldon Adelson. Dieser sorgte in der letzten Zeit für Schlagzeilen, denn in den Medien wurde bekannt, dass dieser beschuldigt wird, Geldwäsche zu betreiben. Weitere Beschuldigungen beziehen sich auf zwielichtige Geschäfte, in denen der Unternehmer verstrickt sein soll. Gegner des Eurovegas Projekts befürchten nun, dass die Unternehmer hoffen, das Projekt in einer rechtsfreien Zone betreiben zu können.

Dieser Schluss ist entstanden, da neben der Aufhebung des Rauchverbots von den Initiatoren weitere gesetzliche Sonderregelungen und Genehmigungen gefordert werden. Auch die Gefahr der Kriminalität wird von den Gegnern als Grund für eine Ablehnung des Projekts gesehen, denn durch die Anschuldigungen, die gegen Adelson erhoben wurden, wäre die Gefahr besonders groß, dass mit Eurovegas auch Geldwäsche und Prostitution Einzug in Spanien halten könnten.

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