Buchmacher "Betfred" geht mit der Zeit

Das Unternehmen "Betfred" konnte 1967 bei der Eröffnung seines Wettbüros nicht ahnen, dass es ein knappes Jahrhundert später etliche davon führen würde, auch ein Online Casino ist mittlerweile hinzugekommen.

Zu dieser Zeit war das World Wide Web noch kein Thema. Die Technologie ist seitdem immer weiter fortgeschritten, die Unternehmen können sich dem anschließen oder zumachen. Aber das obengenannte Unternehmen wagte den ersten Schritt und nahm Neues an.

Dies ist auch der Grund warum in diesem Online Casino Spiele und Wetten bereitgestellt werden und es gibt noch Vieles mehr. In dieser virtuellen Spielstätte sind eine Menge Spiele zuhause und dazu gehören unter anderem Spielautomaten und Roulette.

Hier dürfen Bingo, Lottospiele und Rubbellose nicht fehlen. Das virtuelle Spiel ist keine Neuheit mehr und der globale Blick liegt auf den Geräten für Unterwegs.

Hier besteht die Möglichkeit, Sportwetten im Bereich Fußball und Pferderennen zu tätigen und man findet auch reine Unterhaltungsspiele, bei denen kein Account vonnöten ist.

Selbstredend gibt es noch unterschiedliche Aktionen, die den Besucherstrom erhöhen und die Gäste zum Bleiben einladen sollen. Jeder neu angemeldete Spieler bekommt einen Begrüßungsbonus und Stammkunden kommen in den Genuss von Bonusaktionen.

Registrierte Spieler haben einen automatischen Zugriff zum VIP-Club, der abhängig vom Level weitere Belohnungen bereithält. Immer dann, wenn ein Spieleinsatz vorgenommen wird, bekommt der Spieler Punkte.

Diese erhöhen den Level im VIP-Bereich oder es besteht die Möglichkeit, diese in Bares umzuwandeln. Es finden jede Woche Turniere statt, die ein paar Gründe mehr bieten, bei "Betfred" zu bleiben.

Nur so kann sich ein kleiner Buchmacher zu einem stattlichen Unternehmen mausern.

Online-Glücksspiel in Ontario

Im Laufe der Jahre gab es verschiedene kanadische Provinzen die Teil des Online-Glücksspiel Marktes wurden. Hierzu zählen zum Beispiel British Columbia und Quebec, die eigene Online-Glücksspiel-Seiten anbieten. Angekündigt ist die Glücksspielseite im Internet von Ontario noch für dieses Jahr.

Die Beweggründe für eine eigene Internetpräsenz dieser Art von Seiten der Provinz Ontario sind offiziell noch unklar. Es ist auch fraglich, ob Ontario Ausschüsse plant, die die Untersuchung des Spielverhaltens und die Wirksamkeit des Spiels auf User vorsehen.

Der kanadische Bundesstaat Quebec hat laut eigener Auskunft solche Ausschüsse vorgesehen und versucht die Planung künftig in die Tat umzusetzen. Die Provinz Ontario könnte Quebec als Vorbild sehen und nach deren Prinzip in Zukunft vorgehen.

Die Provinz selbst, gibt vor, dass das Interesse daran, eine eigene Internetpräsenz mit einem Online-Glücksspiel-Angebot zu realisieren, hauptsächlich im Interesse von Ontarios Anwohnern erfolgt. Mit dem verwirklichen der Internetpräsenz, könne die Provinz Ontario die rechtmäßige Regulierung selber übernehmen und rechtlich gesehen in jeglicher Hinsicht im Interesse der User handeln.

Zudem würde die Provinz an einem etablierten Markt teilhaben und somit die Gewinnmaximierung für die gesamte Provinz anstreben. Durch das rege Interesse der Bewohner von Ontario am Online-Glücksspiel, fühle sich die Provinz verantwortlich für die Bewohner und versucht aus diesem Grund die Website noch in diesem Jahr zu realisieren.

Kritische Stimmen haben bisher verlauten lassen, dass die Provinz sich deshalb an dem Markt beteiligen möchte, um die Gewinne zum Stopfen der Kassen zu nutzen. Bisher erwirtschaftete Defizite aus anderen Bereichen, sollen mit den Gewinngeldern wieder ausgeglichen werden und dazu solle in Zukunft die Spielsucht der Anwohner von Ontario genutzt werden. Welche Interessen tatsächlich hinter der zukünftigen Onlinepräsenz von Ontario stecken, wird die Zeit zeigen.

Nach der Uni ins Internet – Studenten in Amerika

Aktuelle Forschungen zeigen, dass in den Vereinigten Staaten die Anzahl der Spieler unter 21, sprich den Studenten an Colleges und Universitäten, welche ihre freie Zeit mit dem Online Glücksspiel füllen, wächst.

In den letzten Jahren hatten die Anbieter dieser Casinos eine Menge Ideen, um die junge und vom Internet gefesselte Zielgruppe anzulocken. Aktuelle Studien zeigen, dass die Glücksspielbetreiber den richtigen Riecher hatten.

Einer Studie der "National Annenberg Survey of Youth" zufolge kletterte die Anzahl der männlichen Glücksspieler im Internet unter 21 zwischen 2008 und 2010 um 12 Prozent. Die Zahl der weiblichen Spieler im gleichen Alter stieg nur um ein halben Prozent an.

Die Resultate sagen zudem aus, dass das Verbot des Glücksspiels in den Vereinigten Staaten auf die Spielweisen der jungen Leute kaum Einfluss nahm. Auch wenn es das Gesetz schon vier Jahre gibt, klettert die Zahl der Spieler unter 21 erst in den folgenden zwei Jahren nach dem Ausspruch der Untersagung deutlich nach oben.

Nach dem Direktor des Instituts für jugendliche Kommunikation sei dieses Mysterium mit dem leichten finanziellen Umgang des Glücksspiels zu begründen. Für junge Menschen seien die Bezahlungsmethoden auf den Websites für Glücksspiel kein Hindernis mehr.

Jeder der über eine Kreditkarte verfüge, könne beim Online Glücksspiel mitmachen. Obwohl immer mehr dieser Personen ihr Glück in diesen Casinos auf der Spur sind, konnte kein Wachstum der Spielsuchtkranken ausgemacht werden.

Momentan steht die wachsende Anzahl der Spieler unter 21 noch nicht im Zusammenhang zum steigenden Problem der Spielsucht.

Endemol will hoch hinaus

Der namhafte Fernsehproduzent von Sendungen wie "Deal or no Deal" und "Big Brother" hat nun auch vor, mit neuartigen Casinospielen auf dem Online Glücksspielmarkt zu punkten.

Das Unternehmen will eine komplett neue Art von Spielen, die nach den Informationen des Unternehmens diese Industrie neu beleben sollen, auf den Markt bringen.

Man will hier neue Ideen mit Popkultur verbinden. Der Chef für die frisch eingerichtete Abteilung im Bereich Online Glückspiel ist fest davon überzeugt, dass die neuen Spiele auf dem Markt gut ankommen werden. Die erfolgreichen und bekannten Sendungen will man im World Wide Web übertragen.

Hier setzt man besonders auf die Popularität der schon vorhandenen Sendungen. Sie sollen auch die Internet- Community zu Fans machen. Das Unternehmen will aber nicht nur die hauseigenen Sendungen online stellen sondern parallel dazu Spiele dritter Anbieter mit ins Programm einbinden.

Es hat den Anschein, dass Endemol mit einer gut strukturierten Methode auf dem Glücksspielmarkt Fuß fassen möchte. Mit dieser Vorgehensweise haben auch die großen Markenkonzerne viel Erfolg in dieser Industrie.

Der erste Kontakt mit der Branche Online Glücksspiel fand im Mai 2010 statt. Endemol machte während der Zusammenarbeit mit dem Online Casino 888 manche Erfahrung in dieser Industrie in Italien.

Endemol stellt dem Online Casino seine Spiele "Deal or No Deal" sowie "Big Brother" bereit. Dies hat für die beiden Unternehmen noch mehr Bekanntheit und einen exzellente Stellung auf dem europäischen Glücksspielmarkt zur Folge.

Juristische Härte in Südafrika

Alle Unternehmen und ihre zuständigen Angestellten müssen nach dem Gauteng Gambling Bord bis zu einer Million Euro und mehr als 10 Jahren Haft rechnen, wenn sie in Südafrika virtuelles Glücksspiel anbieten und Werbung dafür machen. Neben den Spielbanken und deren Kunden behält diese Einrichtung gerade Internetanbieter, Banken und Unternehmen im Medienbereich im Auge.

Medien ist es nicht gestattet eindeutige Reklame zu machen und Banken dürfen keine Einsätze oder Gewinne weitergeben. Die ISP darf auch den Datenverkehr der Kunden einsehen und wenn es nötig ist, eindämmen, so will es die Einrichtung.

Das Gambling Bord hat in Gauteng, die die kleinste Gegend in Südafrika ist, aber dafür umso mehr Einwohner hat, die Kontrolle von Glücksspiel und Sportwetten unter sich und hat dem Online Glücksspiel den Kampf angesagt.

Die Rechtmäßigkeit des virtuellen Glücksspiels ist im Land nicht eindeutig, weil das Gesetz im Bereich Glücksspiel aus dem Jahre 2004 keinen gesetzlichen Standpunkt aufweist. Viele Gesetzesentwürfe im Hinblick auf die klare Gesetzlichmachung des Online Glücksspiels sind nie gültig geworden.

Den Anbieter Casino Enterprises aus dem Ausland hatte die Behörde die Reklame in der Provinz verboten. Die Firma, die in Swasiland sitzt, ging deshalb den juristischen Weg. In Swasiland, wo sich auch die Server des Unternehmens befinden, ist das Online Glücksspiel erlaubt.

Doch der High Court in Gauteng urteilte zum Vorteil der Provinzeinrichtung. Dem Urteil zufolge wird das Glücksspiel am PC des Kunden abgehalten. Wenn sich dieser in Südafrika befinde, dann sei virtuelles Glücksspiel und die Reklame dafür nicht rechtens, da das Gesetz das Glücksspiel nur an einem körperlichen Ort erlaube.

Auch wenn das swasiländische Unternehmen diese Entscheidung noch anfechten kann, bewertet dies die Provinzbehörde als Festlegung, dass Glücksspiel in Südafrika illegal sei. Die Anbieter in Südafrika zeigen sich in Bezug auf die Sanktionsandrohungen empört und bewerten sie als der Verfassung zuwiderlaufend, denn man dürfte den Datenverkehr der Kunden überhaupt nicht einsehen.

Investitionen in Millionenhöhe, die für Einrichtungen zum Abhören getätigt würden, würden fällig werden, dies würde kleinere Anbieter vom Markt verdrängen und in Folge höhere Preise für sämtliche Kunden nach sich ziehen.

Die Regierung Südafrika arbeitet zwar wieder an einem Gesetzesentwurf in Bezug zur gesetzlichen Regelung dieses Bereichs, aber auch wenn er Gültigkeit erlangen sollte, erhielten nur 10 Anbieter in Südafrika eine Zulassung. Alle nicht-südafrikanischen Glücksspielbereitstellungen würden dann weiter ungesetzmäßig bleiben.

Die Schwierigkeit der Anbieter und die Erfordernis zur Kontrolle des Datenverkehrs wären weiterhin da. In der Europäischen Union herrschen in jedem Land andere Bedingungen. Zum Teil gibt es Staatsmonopole in Bezug auf alle oder nur spezielle Spiele.

Diese Ländergrenzen gehen nicht konform mit dem World Wide Web, der Europäische Gerichtshof musste bereits öfters im Bereich Online Glücksspiel Entschlüsse fällen.

Im Hinblick auf die weiter existierende juristischen Unsicherheit hat das Europäische Zentrum für E-Commerce und Internetrecht einen Entwurf auf die Beine gestellt, der einen kohärenten juristischen Rahmen mit passenden Standards etablieren soll.

Demzufolge behält jedes Mitgliedsland in Bezug auf die Erlaubnis rechtmäßiger Online Spielbanken seine Zuständigkeit. Einwohnern müssten sich bei Anbietern anmelden, die im Land eine Lizenz vorweisen könnten.

Eine Glücksspielagentur aus Europa würde ein Siegel für Glücksspiel an gesetzmäßige Internetseiten zuteilen. Auch Vorgaben in Bezug auf den Spielerschutz und der Kampf gegen Geldwäsche sind mit eingeplant. Die Studie, auf dem das Ganze basiert soll in Kürze in Wien präsentiert werden.