Operiert "Zynga" bald auf dem Echtgeldmarkt?

Operiert "Zynga" bald auf dem Echtgeldmarkt?

Wenn man den Spekulationen Glauben schenkt, dann gibt es mit dem Casinoriesen "Wynn Resorts" bereits Verhandlungen. Hierbei steht eine potentielle Partnerschaft für eine virtuelle Spielstätte im Mittelpunkt. Diese sind selbstredend nur dann greifbar, wenn sich die juristische Situation in den Vereinigtem Staaten ändert.

Die Hoffnung wird größer und größer, dass das virtuelle Glücksspiel in den Vereinigten Staaten erlaubt sein wird. Das amerikanische Ministerium für Notizen veränderte seine Auslegung des "Wire Acts" Ende 2011, so kam diese Hoffnung zustande. Man sagte, dass dieses Gesetz nur für Sportwetten greift und daher die Erlaubnis weitere Glücksspielformen im Netz in den USA unproblematisch ist.

Dieser Aussage des Ministeriums zufolge legen sich viele Bundesstaten ins Zeug, um das virtuelle Glücksspiel Regulationen zu unterziehen und es zu gestatten. Momentan geht man davon aus, dass etwa 20 Bundesstaaten eine kontrollierte Art des Online Glücksspiels erlauben. Der Leiter von "Zynga" tat schon sein Vorhaben kund, was die Tatsache angeht, dass sein Unternehmen auf dem virtuellen Glücksspielmarkt Fuß fassen möchte.

Dann wäre es so, dass die Nutzer die Spiele nicht nur mit elektronischem Geld nutzen können, es steht dann auch der Markt mit echtem Geld zur Verfügung. Er ist überzeugt, dass eine Kontrolle des virtuellen Glücksspiels in den Vereinigten Staaten den Gang zu diesem Markt zwangsläufig nach sich zieht.

Andere Spekulationen besagen, dass nicht nur das Casinounternehmen möglicherweise mit dem erstgenannten Unternehmen Geschäfte machen kann. Man sieht sich nach anderen potentiellen Geschäftpartnern um, welche in unterschiedlichen Bundesstaaten Zulassungen haben.

Das Casinounternehmen verfügt lediglich über eine Zulassung für Las Vegas und das Unternehmen möchte einen breiteren Einfluss haben.

Macaos Glücksspielbranche boomt nach wie vor

Macaos Glücksspielbranche boomt nach wie vor

Die Geschäftszahlen sind zwar nicht mehr in der Weise hoch, wie sie es im Jahr 2011 waren, doch die Gewinne des ersten Vierteljahres von 2012 kletterten gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel.

Die Glücksspielbehörde von Macao gab neulich die aktuellen Geschäftszahlen preis und nur im März machten die Spielstätten einen Umsatz von mehr als 3 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von 24 Prozent entspricht. Ein wesentlicher Punkt der immer weiter nach oben kletternden Gewinne ist der chinesische Wirtschaftsaufschwung.

Im letzten Jahr waren rund 30 Millionen Touristen in der einstigen Kolonie Portugals und man geht davon aus, dass die Gästezahlen in den folgenden Jahren um Einiges höher sein werden. Rund 90 Prozent der Menschen kamen aus Taiwan, China oder Hongkong und im letzten Jahr machte man in den Casinos einen Umsatz von 33,5 Milliarden US-Dollar.

70 Prozent davon wurden durch die wohlhabenden Besucher eingenommen. Was die generellen Raten des Wachstums angeht, sind die Fachleute im Analysebereich etwas kritischer geworden. Für dieses Jahr geht man von einem Wachstum von 11 Prozent aus, im letzten Jahr lag diese Schätzung fast viermal so hoch, wobei das erste Vierteljahr ganz Anderes erzählt.

Denn hier ist ein Anstieg von 30 Prozent gegeben und in der Zwischenzeit werden in Macao fünfmal so viele Erträge in wie in Vegas eingefahren. Doch das Glücksspielparadies der USA hat keinen Grund sich zu sorgen, denn die beiden Unternehmen"Las Vegas Sands" und "Wynn Resorts" haben eine Menge Geld in Macao gesteckt.

Das erste Unternehmen stand 2009 noch am Abgrund und hat es binnen drei Jahren geschafft, einen Anstieg im zweistelligen Bereich zu verbuchen.

Glücksspielunternehmen Bwin.Party soll aufgekauft werden

Im März verschmolzen die Unternehmen Bwin und PartyPoker zum Konzern Bwin.Party Digital Entertainment und seitdem sieht es für das Unternehmen in Sachen Börse gar nicht mehr rosig aus.

Die Aktien gingen den Keller und der Kurs wurde stark reduziert. Vor Kurzem aber kursierten Spekulationen, die den Aktienwert wieder anhoben und diese Tendenz bleibt.

Das Unternehmen Wynn Resorts soll Interesse an einem Kauf haben. Bevor es in den USA den Schwarzen Freitag gab, führte das Unternehmen Gespräche mit dem Pokerriesen PokerStars und es hat den Anschein, als ob man andere Wege beschreiten will.

Die vorliegenden Vorlagen in Sachen Regulierung beinhalten die Tatsache, dass nur Unternehmen, die schon eine Konzession in Sachen Glücksspiel haben, am kommenden Markt Fuß fassen dürfen. Das ist auch der Grund, warum Betreiber und traditionelle Casinos Kooperationspartner suchen, um auf dieses Ereignis vorbereitet zu sein.

Der Besitzer von Wynn Resort, ein Milliardär, könnte natürlich das Geld auf den Tisch legen und Bwin.Party dann erwerben, eine einfache Lösung für den Konzern, denn das Unternehmen Party Poker gehört ebenfalls der World Poker Tour und bietet alles, was man in der Pokerbranche so braucht.

Doch der Konzern soll nicht der einzige Interessent sein. William Hill, ein britischer Buchmacher, soll ebenfalls Interesse an dem Unternehmen bekundet haben. Es ist aber festzuhalten, dass man auf Bwin vorher nicht gut zu sprechen war und potentielle Gespräche keinen raschen Erwerb ermöglichen werden.

Der virtuelle Glücksspielmarkt in den Vereinigten Staaten soll in Kürze reguliert werden und Volksvertreter sowie Interessengruppen wollen ihre Ziele rasch durchboxen. Im kommenden Jahr finden im Land die Präsidentschaftswahlen statt und wegen der wirtschaftlichen Misere rechnet man mit einer raschen Regulierung.

Man fragt sich aber nicht, ob dieser Markt schnell zum Ziel kommt, sondern wer im Land das Ziel mit seinem Gesetz als Sieger erreicht. Die "Californian Online Poker Association" machte schon Anzeigen öffentlich und verspricht satte Erträge, um die Kritiker zu beschwichtigen.

Der Sprecher der Behörde sagte, dass der Bundesstaat gleich eine Viertelmilliarde Dollar einnehmen wird und später dann noch mehr Milliarden kommen werden. Die Betreiber der Casinos der "Morongo and San Manuel bands of Indians" unterstützen die Behörde finanziell und diese hat im Juni ein Übereinkommen mit dem iPoker Netzwerk Sciplay abgeschlossen.

Ist das entsprechende Gesetz in Kraft, stünde dem Unternehmen nichts mehr im Weg. Was die interne Regelung der Bundesstaaten angeht, so hat Kalifornien den besten Entwurf zu bieten. Bundesweit gibt es zwei Konkurrenten.

Dies ist zum einen der "Online Poker Act of 2011" von Senator Barton, der schon präsentiert wurde und bereits mehr als 20 Anhänger im Senat hat. Die American Gaming Association ist der zweite Kandidat, sie möchte den von Senator Rockefeller erarbeiteten Entwurf vorstellen und damit punkten.

Die Institution investierte 2011 rund anderthalb Millionen Dollar in Lobbyarbeit. Damit soll den Volksvertretern das Online Poker schmackhaft gemacht werden. Infolge des Schwarzen Freitag sehen die Unternehmen in der Glücksspielbranche eine zweite Chance und jeder möchte sein Stück vom Kuchen abhaben.

Man wird sehen, welche Unternehmen kooperieren, welche Käufe stattfinden und welche juristischen Vorgaben den Online Glücksspielmarkt wieder zugänglich machen.