Peinliche Lotto Panne beim ZDF

Peinliche Lotto Panne beim ZDF

So eine Panne ist wohl auch für die 50-jährige Moderatorin nicht einfach zu handeln, denn Gause las die falschen Zahlen vor, obwohl sie den Fehler bereits beim Vorlesen vermutete. Im Anschluss gab sie an, dass sie schon geahnt habe, dass ein Fehler passiert sein müsse. Sie verwies die Zuschauer auf das Internet, wo die richtigen Lottozahlen von Samstag abgebildet wurden. Nichtsdestotrotz wurden erst einmal die Zahlen von der eingeblendeten Grafik vorgelesen, welche die Ziehung von dem vergangenen Mittwoch aufzeigten.

Schlagfertige Rettung

Mit dieser Panne wird deutlich, dass auch das beliebte "heute journal" nicht vor Fehlern gefeit ist. Auch der Moderator Claus Kleber (59) reagierte humorvoll und beendete die Sendung mit einem schlagfertigen Kommentar. Er verdeutlichte am Ende der Sendung, dass in dieser Sendung vor allem das Wetter und die Lottozahlen ohne Gewähr gewesen seien. Bei der Sendung, die nachträglich in der ZDF-Mediathek zur Verfügung gestellt wurde, wurde die Panne herausgeschnitten. Die richtigen Zahlen des vergangenen Samstags lauteten 4, 7, 16, 20, 31, 36 und die Superzahl 4.

Darlehen für die ZDF Casino GmbH

Darlehen für die ZDF Casino GmbH

Zu den entscheidenden Einflussfaktoren zählten Personalabbau und dringend notwendige Brandschutzmaßnahmen in zwei Servicebereichen. Diese Maßnahmen verringerten das Gast- und Umsatzpotential. Die größten Umsatzausfälle in Höhe von rund 300.000 Euro entstanden der Gesellschaft im Jahr 2014.

Der Sender ZDF beschäftigt im In- und Ausland rund 3600 feste Mitarbeiter. Mit einem Geschäftsdarlehen griff der Sender ZDF der Tochterfirma im vergangenen Jahr unter die Arme. Doch nicht nur mit dem Darlehen wurde dem Tochterunternehmen geholfen, auch wurden im Jahr 2013 bereits Maßnahmen eingeleitet, die der Gesellschaft wirtschaftliche Stabilität bescheren sollten. Diese Maßnahmen wurden im Jahr 2013 verabschiedet und sollen der ZDF Casino GmbH langfristig nachhaltig verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen bringen.

Gute Prognosen für kommende Jahre

Auch wenn das Geschäftsdarlehen als Rückschlag angesehen werden kann, so wurde dieses dennoch innerhalb des Unternehmens vergeben. Der Geschäftsführer des Casino-Unternehmens, Hans-Jürgen Fiedler, gibt an, dass die Eigenregie des Unternehmens auch in Zukunft weiter gestärkt werden soll. Gleichzeitig dürfe nicht vergessen werden, dass auch kostendeckend gearbeitet werden muss. Mit dieser Einstellung und den entsprechenden Zukunftsplänen soll es bis zum Ende dieses Jahres weiterhin eine stabile Unternehmensentwicklung geben. Auch werde erwartet, dass die Gesamtumsätze der Casino GmbH dank der Hilfe innerhalb des Unternehmens noch in diesem Jahr steigen werden.

Abenteuer Forschung testet Passanten auf Risikobereitschaft

Abenteuer Forschung testet Passanten auf Risikobereitschaft

Beim Roulette bedeutet ein Gewinn nicht gleich das Ende des Spiels, auch ein hoher Verlust kann dazu führen, dass die Spieler trotzdem weiter Spielen, denn weiterhin winkt die Chance auf den großen Gewinn. Spieler hoffen darauf, dass die Pechsträhne irgendwann endet. Je mehr Verluste erspielt werden, desto gewagter werden oft die Einsätze.

Die Gewinnchancen lassen sich statistisch berechnen und dennoch scheint der Verstand beim Glücksspiel auszusetzen. Die Risikobereitschaft von ganz normalen Passanten ist zwiegespalten, so zeigte es der Test im Video in einem Einkaufszentrum. Hier wurden den Spielern 20 Euro geschenkt, mit denen die Spieler beim Roulette die Chance hatten zusätzlich 30 Euro zu gewinnen. Bei diesem Test jedoch entschieden die meisten Passanten die 20 Euro zu behalten und diese nicht aufs Spiel zu setzen.

Eine andere Variante des Tests ergab jedoch ein ganz anderes Ergebnis. Hier wurden den Passanten direkt die 50 Euro in die Hand gelegt, 30 wurden wieder weggenommen und diese 30 Euro wurden den Spielern in Aussicht gestellt, wenn sie beim Roulette gewinnen würden. In diesem Fall setzten so gut wie alle befragten Passanten. Dies liegt wohl daran, dass die Spieler in diesem Fall das ganze Geld bereits einmal in der Hand hatten und die Wegnahme der 30 Euro bereits ein Verlust bedeutete. Forscher untersuchten genau diesen Test, indem sie die Gehirnaktivität testeten. Auch hier handelte die Probandin genauso wie die Passanten im Einkaufszentrum.

Die Probanden spielten erst dann, wenn ihnen ein drohender Verlust aufgezeigt wurde. Dieses Verhalten untersuchten die Forscher näher und dabei stellte sich heraus, dass ein Gehirnareal dafür verantwortlich ist. Dieses Gehirnareal, der sogenannte Mandelkern, ist bei Risikoentscheidungen besonders aktiv. In diesem Mandelkern entstehen Gefühle, so zum Beispiel auch Lust und Angst.

Das rationale Denkens scheint in Risikosituationen ausgeblendet zu werden, was dazu führt, dass die Spieler beim Glücksspiel in eben solchen risikobehafteten Situationen eher gefühlsbetont entscheiden. Bei starken Emotionen bleibt der gesunde Menschenverstand daher oft ganz auf der Strecke.

Thema Spielsucht im ZDF

Thema Spielsucht im ZDF

Titel der Sendung war "Das Geschäft mit der Spielsucht" und sollte Meinungen aus beiden Bereichen, dem Bereich der Suchtexperten aber auch dem Bereich der Glücksspielbetreiber darstellen. Geleitet wurde der Talk durch Peter Hahne vom ZDF.

Als Gäste in der Sendung waren Paul Gauselmann, bekannter Glücksspielanbieter aus Deutschland und Jörg Mundle, der als Psychotherapeut, Psychiater und Leiter von drei Suchtkliniken bekannt ist. Mit diesen beiden Gästen waren quasi zwei sehr unterschiedliche Meinungen vor Ort und Hahne machte seinen Job gut, als neutraler Interviewpartner, der mit der eigenen Meinung hinterm Berg hielt. Die Unvoreingenommenheit des Moderators fiel bei dieser Sendung besonders gut auf und wurde auch im Nachhinein von Kritikern noch positiv gelobt.

Die Sendung sollte verschiedene Standorte deutlich machen. Vorab wurde der Mut des Branchenvertreters Gauselmann betont, da dieser trotz der Voreingenommenheit vieler Menschen, zum Interview erschienen war. Darüber hinaus wurden Einzelschicksale dargestellt und diskutiert sowie Passantenbefragungen zum Thema Spielsucht aufgezeigt. Das Bild welches hierbei vermittelt wurde, war ziemlich einseitig und doch konnte es innerhalb des Gesprächs mit Gauselmann wieder etwas relativiert werden.

Mit der letzten Fragestellung der Sendung kritisierte Hahne vor allem dem Staat, was deutlich machte, dass der Moderator sich schon vor der Sendung eingehend mit dem Thema Glücksspiel und Spielsucht befasst hatte und somit gut vorbereitet war. In der letzten Fragestellung ging es darum, dass der Staat auch beim Thema Glücksspiel gut in die eigene Tasche wirtschafte und das Leid der Menschen dazu nutze, vorrangig an der Branche zu verdienen. Als Vergleich brachte Hahne in diesem Moment die Sucht eines Rauchers ins Spiel, bei der von Seiten des Staates ähnlich gehandelt werde.

Lottoziehung nur noch online

Lottoziehung nur noch online

Die Lottozahlen sollen, trotzdem sie nicht mehr live gezogen werden sollen, in Zukunft immerhin einen festen Sendeplatz bekommen. So ist es vorgesehen, dass sie zum einen jeden Mittwoch um 18:54 Uhr bekannt gegeben werden sollen, sowie samstags um 19:57 Uhr. Damit wird die live Ziehung zwar aus dem Fernsehen verbannt, wer diese jedoch gerne gesehen und mit Interesse verfolgt hat, hat weiterhin die Chance die Ziehung zu beobachten.

Hierzu besteht für die Kunden die Möglichkeit, auf der Webseite des Lottoblocks zu bestimmten Uhrzeiten die Lottoziehung live zu verfolgen. Angedacht sind hier auch die festen Tage Mittwoch und Samstag jeweils um 18.10 Uhr mittwochs und um 19.10 Uhr an den Samstagen. Die Ziehung wird auf der Webseite lotto.de öffentlich zugänglich gemacht und wird sogar als moderierte Ziehung im Internet veröffentlicht.

Gründe für den Stopp der live übertragung gibt es laut Lotto einige, jedoch hat es nichts mit der kürzlich erfolgten Panne bei der Ziehung zu tun, so betonen es zumindest die Verantwortlichen. Als Begründung wird angegeben, dass die Zeiten der Lottoziehung im TV oft nicht eingehalten werden konnten und Kunden dadurch besonders verärgert waren. Dies machte sich in Form von Anrufen durch die Kunden bemerkbar, wenn die Lottoziehung verschoben wurde, weil beispielsweise eine Unterhaltungssendung länger dauerte als geplant.

Auch gab es viele Zuschauer, die keine Lottospieler waren und die fünf Minuten in denen die Ziehung stattfand, dazu nutzten, um ein anderes Programm einzuschalten. Dadurch verloren die Sender ARD und ZDF im laufenden Programm Zuschauer. Diese Gründe werden genannt, warum die Ziehung von nun an nur noch im Internet live übertragen werden soll.