Kommendem Glücksspielvertrag liegen viele Steine im Weg

Die Debatten in Bezug auf den neuen Glücksspielvertrag der Bundesrepublik, der zu Beginn des nächsten Jahres gültig werden soll, fingen im Oktober 2010 an.

Grund dafür war, dass einen Monat zuvor der aktuelle Vertrag vom Europäischen Gerichtshof in Luxemburg für nicht rechtmäßig befunden wurde. Im April dieses Jahres fanden sich die Länderchefs zusammen und sprachen über die Rahmenbedingungen dieses Dokuments, doch damit sind die Diskussionen nicht beendet, im Gegenteil.

Erst kürzlich befand ein Rechtsfachmann der CDU in einer Zeitschrift den Vertrag als nicht verfassungskonform. Die Länderchefs wollten in diesem Vertrag strengere Kriterien in Bezug auf die Spielhallenbetreiber durchsetzen, doch Herr Kauder gab zu bedenken, dass das Bundesverfassungsgericht damit nicht einverstanden sein könnte.

Die Konsequenzen für die Bundesrepublik könnten durchaus unerfreulich sein. Es wäre möglich, dass sie Zahlungen zum Schadensersatz an diese Industrie leisten muss, diese könnten im zweistelligen Millionenbereich liegen.

Der juristische Fachmann hat einige kleine Verbesserungsverschläge für den Vertrag und laut ihm besteht das größte Manko darin, dass der Staat die Möglichkeit nicht ausschließt, dass die Betreiber von Glücksspiel nach fünfjähriger Zulassungsdauer diese wieder verlieren können.

Dies sieht er als Einmischung in fremden Besitz und somit als nicht verfassungskonform an. Nur Schleswig- Holstein seilt sich ab und hat ein individuelles Gesetz erarbeitet. Dieses erhielt vor kurzem grünes Licht von der Europäischen Kommission.

Das diese Rahmenbedingungen bereits vor dem Gültigwerden für schlechte Publicity sorgen, ist es wahrscheinlich, dass die Europäische Kommission diesen Entwurf nicht absegnen wird. So müssen diese Bedingungen nochmals überarbeitet werden.

Die Beckhams bekommen viertes Kind

Erst vor kurzem wurde öffentlich das David Beckham und seine Frau ihr viertes Kind bekommen und die Promi-Zeitschriften waren wieder einmal gut gefüllt. Doch nicht nur die Boulevardpresse findet diese Nachricht spannend, sondern auch die Branche im Bereich Wetten und Glücksspiel.

Ganz kurz nach dieser Nachricht konnten britische Wettende auf PaddyPower bereits auf den Namen des Kindes, egal ob Junge oder Mädchen wetten, denn das Geschlecht des Babys ist noch ein Geheimnis.

Bei den Mädchennamen liegt Sandra vorn, denn so heißt die Mutter des Fußballers, die Quote liegt hier bei 10/1. Victoria möchte dieses Mal eine Tochter bekommen, was die Einsätze der Wettenden auch beeinflusst.

Bei den Jungennamen zeichnet sich die Tendenz ab, dass David Beckham seinen Namen weitergibt. Die Quoten hierfür stehen 12/1.

Die Wettenden haben inzwischen die Qual der Wahl unter mehr als 40 Namen, darunter gewöhnliche wie "John" und ausgefallene wie "Galaxy". Bei den etwas unüblichen Namen bekommt der Spieler für seinen Einsatz das meiste Geld, wenn er Recht behält. Die Chancen liegen gut dafür, die drei Söhne des Paares tragen ebenfalls ausgefallene Namen.

Sie heißen Brooklyn, Romeo und Cruz.