Soziale Wahrnehmung über das Glücksspiel in Spanien 2016

Soziale Wahrnehmung über das Glücksspiel in Spanien 2016

Diese Spieler machen zwei Prozent der Bevölkerung aus und sind im Alter zwischen 18 und 75 Jahren. Die Studie wurde gemeinschaftlich vom Institut für Politik und Staatsführung der Universität Carlos III. in Madrid und der Stiftung Codere erstellt.

Erkenntnisse der Studie:

– Anstieg der Sportwetten im vergangenen Jahr

– Sportwetten als größter Anteil der Internet-Glücksspiele

– Zuwächse bei den "Slot Machines"

– Rückgänge bei Bingo und Poker

Neben den Interessen, die sich bei den Spielern immer wieder verschieben, hat sich auch die Zielgruppe ein wenig gewandelt. Die Studie hat ergeben, dass der typische Online-Glücksspieler männlich ist, unter 35 Jahre alt und aus der Mittelschicht stammt. Die Spielsucht stellt eine Gefahr für alle Spieler dar, allerdings ergab die Studie außerdem, dass vor allem die Spieler unter 25 Jahren hier am gefährdetsten sind.

Mehr Geld gleich mehr Glücksspiel

Mehr Geld gleich mehr Glücksspiel

Neben den Zahlen, die sich bei einer Erhöhung um rund eine halbe Milliarde Euro pro Jahr durchaus sehen lassen können, wurde auch die Zielgruppe näher untersucht.

Während noch vor nicht allzu langer Zeit vorrangig junge Männer aus sozial schwachem Umfeld dem Glücksspiel in Spielhallen nachgingen, so ist es heute immerhin ein Viertel der Spieler, bei dem es sich um Frauen handelt. Offensichtlich haben die Frauen das Spielen in den Automatenhallen für sich entdeckt. Generell sind es immer mehr neue Kunden, die in den Spielhallen ihr Glück versuchen. Als Grund hierfür wird in erster Linie die viel modernere Aufmachung vieler Etablissement gesehen. Natürlich ist es zudem die umfassende und abwechslungsreiche Spielauswahl, die verschiedene Zielgruppen in die Spielhallen lockt.

Profit nicht für alle Spielhallen

Auch wenn dies eigentlich sehr gute Neuigkeiten für die Automatenindustrie sind, so profitieren nicht alle Betriebe von den steigenden Umsätzen. Gerade kleine Betriebe haben es schwer sich am Markt zu etablieren. Nicht zu vergessen sind die Kosten für einen Spielhallenbetrieb. Auch sind die gesetzlichen Regelungen in Deutschland immer strenger geworden, worunter einige der kleinen Etablissements leiden. Verwaltungsaufwand und Steuerkosten führten bereits in vielen Fällen dazu, dass Betreiber ihre Geschäfte aufgeben mussten.

TV Total Pokerstars.de-Nacht ein Flop am Freitagabend

TV Total Pokerstars.de-Nacht ein Flop am Freitagabend

Dieses Interesse scheint nun jedoch abgeflaut, denn bei der TV Total Pokerstars.de-Nacht am vergangenen Freitag konnten nur sehr weniger Zuschauer vor den TV-Bildschirm gelockt werden. Ein Flop für Stefan Raab, der bisher mit seinen besonderen Events bessere Einschaltquoten gewohnt war.

Ob man an dieser Stelle gleich schon sagen kann, dass Stefan Raab in Zukunft lieber die Finger vom Pokern lassen sollte ist unklar, fest steht allerdings, dass bei seinem Pokerabend dieses Mal lediglich 77.000 Zuschauer den Fernseher einschalteten. Der Marktanteil von Pro7 lag daher an diesem Abend bei lediglich 4,1 Prozent, was wohl weder den Sender noch den ehrgeizigen Moderator begeisterte. Die dreistündige Pokershow wurde am Freitag ausgestrahlt und dieses Mal schalteten nur 570.000 Zuschauer der Zielgruppe im Alter zwischen 14 und 49 Jahren das Programm ein.

Falsche Sendezeit?

Es ist unklar, wieso die TV Total Pokerstars.de-Nacht dieses Mal so wenig Erfolg verbuchen konnte, nachdem die Show in der Vergangenheit eigentlich bereits einige Fans für sich gewonnen hatte. Bisher hatte Stefan Raab es mit der Pokershow immer geschafft, die 10-Prozent Hürde zu knacken. Erst einmal lag die Sendung wenige Prozente darunter, allerdings lediglich bei 9,8 Prozent.

Ein Grund für die niedrigen Einschaltquoten könnte der Sendetag sein, denn bisher wurde die Pokernacht von Stefan Raab immer dienstagabends ausgestrahlt. Dieses Mal wurde die Show jedoch an einem Freitagabend präsentiert. Noch besteht also vielleicht die Hoffnung, dass es nicht an der Show selber, sondern an der Sendezeit lag, warum die Zuschauer dieses Mal nicht so zahlreich gespannt vor dem Fernseher saßen.

Burgenland sucht drei zukünftige Konzessionsinhaber

Burgenland sucht drei zukünftige Konzessionsinhaber

Sie begründet dies damit, dass sie die entsprechende Zielgruppe nicht anvisiert und sie außerdem einen gesonderten und Extraraum braucht, damit die Minderjährigen nicht dem Anreiz erliegen. Für die Wirtin ist die Sache klar. Auch für die Landesregierung des Burgenlands ist die Sache entschieden.

Das Bundesland hat die Glücksspielautomaten im vergangenen Jahr gestattet, dies erfolgte durch ein Gesetz. Die geschieht ungeachtet der Tatsache, dass Fachleute das kleine Glücksspiel als besonders riskant einstufen, was Minderjährige angeht. Jetzt teilt man die Zulassung bezüglich der Aufstellung dieser Automaten zu.

Via Bekanntmachung im Amtsblatt der Wiener Zeitung, welche erst kürzlich abgedruckt wurde, möchte man im Burgenland Bewerber für die Zuteilung von drei Lizenzen ausfindig machen. Eine Zulassung gilt für die Aufstellung in entsprechenden Salons und Nummer Zwei und Drei sind für den Betrieb der Automaten in einzelnen Einrichtungen gedacht.

Die Zulassung beschränkt sich auf 110 Automaten, wobei jede Spielstätte nicht mehr als 20 Geräte haben darf. Zudem gibt es zwei Lizenzen für je 63 Geräte, welche in einzelnen Betrieben stehen sollen. Dazu sind nur Einrichtungen berechtigt, welche eine Erlaubnis zum Gastgewerbe vorweisen können und wo Menschen, die nicht volljährig sind, keinen Zugang zu den Automaten haben dürfen.

Ein Abgeordneter der Grünen ist mit der Erlaubnis immer noch nicht einverstanden und erklärt, dass Niessl und Steindl im Boden versinken sollten, dass sie daran verdienen; dies sollen 1,5 Millionen an steuerlichen Einnahmen sein. Die Partei FPö hat gegen die Aufstellung der Automaten in Gastwirtschaften nichts einzuwenden, da ihrer Meinung nach sowieso nur die großen Unternehmen profitieren, so der Landesparteisekretär.

Wenn man an eine Zulassung haben will, dann muss man sich bis Anfang August bei der Landesregierung des Burgenlands bewerben.

Mehr Frauen in den Online Casinos

Mehr Frauen in den Online Casinos

Um in dieser Richtung besser agieren zu können hat ein britisches Unternehmen vor Kurzem eine Studie in Auftrag gegeben, über die herausgefunden werden sollte, welche Spieler welche Spiele besonders gerne mögen, um dann ihr Angebot besser auf die Zielgruppen ausrichten zu können.

Die in Auftrag gegebene Studie stammte von "Hitwise". Das Unternehmen hat jedoch nicht nur die eigenen Spieler analysieren lassen, sondern auch die Spieler der anderen Online Casinos. So konnte ein allgemein gültiges Ergebnis herausgefunden werden, welches den Betreibern helfen soll, die Spieler besser bedienen zu können. Die Studie wurde außerdem mit einer anderen Studie aus dem Jahr 2007 abgeglichen, um so einschätzen zu können, in welche Richtung die Spieler sich im Laufe der Jahre entwickelt haben.

Das wohl interessanteste Ergebnis der Studie ist, dass die Anzahl der spielenden Frauen sich in Groß Britannien im Laufe der letzten Jahre vervierfacht hat. In der heutigen Zeit gibt es damit fast ebenso viele Frauen, die in Online Casinos spielen, wie Männer. Der Auftraggeber der Studie gibt an, dass sich dieser Anstieg der spielenden Frauen ganz einfach erklären lässt.

Die Online Casinos aus der heutigen Zeit bieten den Spielern eine enorme Sicherheit, der Zugang wird den Spielern leicht gemacht und außerdem gibt es keine Konkurrenz, die die Spieler mit argwöhnischen Blicken einschüchtert. Hitwise sieht den Grund dafür, dass mehr Frauen spielen darin, dass diese ausreichend Privatsphäre in den Online Casinos bekommen, was für Frauen offensichtlich besonders wichtig ist.

Auch wenn es in der heutigen Zeit fast so viele Frauen wie Männer in den Online Casinos gibt, so unterscheiden sich dennoch die Spielweisen der verschiedenen Zielgruppen.

Die Studie hat ergeben, dass Frauen dazu neigen bei einem oder zwei Spielen so bleiben und nicht so risikofreudig sind wie Männer. Daher spielen die meisten Frauen in den Online Casinos Bingo oder probieren sich an den Slots. Die Männer hingegen sind eher interessiert an Spielen wie Poker und Roulette und auch die Sportwetten, werden hauptsächlich durch Männer abgegeben.

Die Studie aus Großbritannien kann sicher auch in gewisser Weise auf andere Länder, wie beispielsweise Deutschland übertragen werden. Die Betreiber der Online Casinos können die neu gewonnenen Informationen dazu nutzen, um ihre Angebote besser auf die Kunden anpassen zu können.

Aber auch die Entwickler der Online Spiele können von dieser Studie profitieren, denn so können die Spiele bereits in der Entwicklung direkt auf die entsprechenden Zielgruppen zugeschnitten werden.