Spielbanken in Bayern nicht von Privatisierung betroffen

Ein Abgeordneter der FDP macht momentan eine Reise durch das Bundesland Bayern, mit im Gepäck ist ein Schild mit der Aufschrift "Zu verkaufen".

Der Vizepräsident des Landtags von Bayern möchte die Spielbanken im Bundesland besuchen, die er in Privathand überführen will. In Kürze macht er auch Station in Garmisch-Partenkirchen, der Grund liegt hierbei in den Gewinnen der Spielstätten.

Von den neun Spielbanken im Land geht es sieben gar nicht gut, so der Sprecher der FDP in München. Dies ist auch der Grund, warum die Bürger des Bundeslandes im Vorjahr vier Millionen Euro an Steuern lassen mussten, damit es den entsprechenden Spielbanken wieder besser ging.

Die FDP vor Ort weist diese Thesen vehement von sich. Laut ihrer Ansicht ist es machbar, dass die aktuellen Verluste gesenkt werden oder auch in Erträge überführt werden können.

Dies ist aber nur dann möglich, wenn massive änderungen in der Führung der Spielbank stattfinden, so der Ortsvorsitzende. Der Plan des Vizepräsidenten stößt auch dem Vorsitzenden der "Staatlichen Lotterieverwaltung" auf.

Er fasst die Aktion als "Öffentlichkeits-Gag" auf und gibt mit Nachdruck an, dass eine überführung der Spielbanken in private Hand nicht geplant ist. Das Finanzministerium der Landeshauptstadt sieht dies genauso.

Der Staatssekretär, der der CDU angehört, sagt, dann man die Spielbanken und die dazugehörigen Angestellten unterstützt.