Überlegungen zur Zukunft von WestSpiel

Überlegungen zur Zukunft von WestSpiel

Nachdem von Seiten des Wirtschaftsministers Garrelt Duin (SPD) Medienberichten zu Folge von einer Privatisierung WestSpiels gesprochen wurde, so macht der Finanzminister von Nordrhein-Westphalen deutlich, dass lediglich Überlegungen zur Zukunft von WestSpiel gemacht werden, nicht jedoch eine definitive Planung der Privatisierung der Unternehmensgruppe feststehen würde. Von Seiten Duins wurde eine ergebnisoffene Prüfung in Auftrag gegeben, um so mögliche Alternativen für die Zukunft der Unternehmensgruppe aufgezeigt zu bekommen.

Von Seiten des Finanzministers wird die Privatisierung der Spielbanken in Nordrhein-Westphalen sogar offiziell abgelehnt. Es sei nicht im Interesse der Politiker die Spielbanken in Nordrhein-Westphalen zu privatisieren, so die Aussage von Norbert Walter-Borjans (SPD). Demnach sei ein Verkauf der WestSpiel Gruppe nicht definitiv geplant, so der Finanzminister. Es sei lediglich eine Überprüfung der Möglichkeiten und Alternativen, um so eine Konsolidierung für WestSpiel zu ermöglichen.

Erfolgreicher Kampf gegen Spielsucht

Die Tatsache, dass nicht an eine Privatisierung der Spielbanken Nordrhein-Westphalens zu denken ist, unterstreicht Walter-Borjans mit dem Aufzeigen des Erfolgs im Kampf gegen die Spielsucht. Es liege seinen Angaben nach in staatlicher Hand, den Auftrag des Spielerschutzes zu erfüllen, allein aus diesem Grund sei nicht an eine Privatisierung der Spielbanken zu denken.

Bürgerentscheid in New York pro Glücksspiel

Bürgerentscheid in New York pro Glücksspiel

Die Mehrheit beantwortete diese Frage mit einem eindeutigen Ja. Wenn dieser Plan des Staates umgesetzt werden würde, dann könnten einige Finanzlöcher des Bundesstaates gestopft werden, so der Gouverneur Andrew Cuomo. New York ist der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat des Landes.

Glücksspiel fördert den Tourismus und natürlich fließen Gelder in die Kassen des Staates. Dies soll nun auch New York zu Gunsten kommen. Der Gouverneur macht deutlich, dass durch den Bau weiterer, eigener Casinos, weniger Abwanderung in Nachbarstaaten stattfinden wird. Bisher werden in New York neun Rennbahnen und mehrere Casinos betrieben. Der Betrieb der Glücksspieleinrichtungen fällt unter den Indian Gaming Regulatory Act. Die Hoffnung ist, nach der positiven Resonanz der Bürger, dass durch den Bau neuer Casinos im eigenen Bundesstaat, auch wieder mehrere hunderte Millionen Dollar in die Staatskassen fließen könnten.

Nach den neusten Angaben gibt es bereits einige Interessenten, die sich für entsprechende Lizenzen innerhalb New Yorks bewerben wollen. Vorgesehen wäre dann, dass die Lizenznehmer Exklusivrechte für sieben Jahre erhalten. In den USA tut sich gerade einiges in Bezug auf Glücksspiel. Auch das Online Glücksspiel wird in Amerika zum zunehmend wichtigen Thema, dann bis zum Ende des Jahres soll Beispielsweise in Texas das Online Glücksspiel legalisiert und reguliert werden. In anderen Bundesstaaten wurde dieser Schritt bereits getan.