Rückblick und Zukunftsaussichten bei Tipwin

Rückblick und Zukunftsaussichten bei Tipwin

Im Zentrum der Veranstaltung standen die Reden von den Experten, zu verschiedenen aktuellen Themen rund um die Themen Glücksspiel und Sportwetten. Veranstaltet wurde die Hauptversammlung am 24.November 2015 im Stadion des Bundeligisten Hannover 96.

Redner und Themen auf der Hauptversammlung:

1. Ivica Batinic (geschäftsführender Gesellschafter): Rückblick auf die vergangenen Jahre und Ziele 2016

2. Felix von Löbbecke (Senior Director Sportfive Team Hannover 96): Sportsponsoring und die Zusammenarbeit zwischen Tipwin und Hannover 96

3. Dr. Damir Böhm (Leiter der Rechtsabteilung von Tipwin): Ablauf des Konzessionsverfahrens aus Sicht von Tipwin

4. Dr. Norman Albers (Geschäftsführer der Albers Wettannahmen GmbH): Zusammenarbeit mit Tipwin aus Sicht eines Wettvermittlers

5. Patrick Waldeck (Vertriebsleiter der Merlato GmbH); Erarbeitung von Sozialkonzepten und entsprechenden Schulungen

6. Renatus Zilles (Vorsitzender des Deutschen Verbandes für Telekommunikation und Medien): die Arbeit des DVTM, dessen politische Kontakte sowie die aktuelle WIK-Studie

Zu den zentralen Themen gehörte das rasante Wachstum des Unternehmens Tipwin und die dabei stattfindende Einhaltung aller rechtlichen Grundlagen. Die Rechtskonformität sei bei dem Unternehmen ein wichtiger Faktor und dies sei es auch, was Partner des Unternehmens besonders zu schätzen wissen. Als Ziele für das nächste Jahr wurde vor allem Wert auf die Steigerung der Wahrnehmbarkeit und Glaubwürdigkeit des Unternehmens und des Produkts Wert gelegt.

Auch die Rechtssicherheit solle in Zukunft weiterhin im Vordergrund stehen, da diese im engen Zusammenhang mit dem Spieler- und Jugendschutz stehe, dem eine besondere Wichtigkeit von vielen Seiten zugesprochen wird. Auch in den Pausen zwischen den Reden fanden die Anwesenden vor Ort zahlreiche Themen, über die bei der Hauptversammlung diskutiert wurde. Neben einem gemeinsamen Abendessen wurden die Gäste vor Ort mit einem spannenden Unterhaltungsprogramm durch den Abend geführt.

Wie soll es mit dem landbasierten Glücksspiel in der Schweiz weitergehen?

Wie soll es mit dem landbasierten Glücksspiel in der Schweiz weitergehen?

Beim Vergleich der Einnahmen wurde nun festgestellt, dass die Bilanzen des Jahres 2013 für die Schweizer Spielbanken erneut nicht sonderlich gut ausgefallen sind. Der Bruttospielertrag ist im vergangenen Jahr um 11,3 Millionen gesunken, was einen weit niedrigeren Bruttospielertrag mit sich brachte.

Der Jahresbericht wurde vergangene Woche von Seiten der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) veröffentlicht. Die ESBK sieht verschiedene Gründe für den Rückgang der Umsätze. Zum einen seien es die Anbieter aus dem Umland, die für die Schweizer Spielbanken eine große Konkurrenz darstellen. Auf der anderen Seite verbreitet sich das Online Glücksspiel immer noch sehr rasant. Das umfassende Glücksspielangebot im Internet macht es den landbasierten Glücksspielanbietern generell schwer, dies betreffe laut ESBK natürlich auch die Schweizer Casinos.

Die Bilanz des Vorjahres wäre nach Angaben der verantwortlichen noch viel schlechter ausgefallen, wären im vergangenen Jahr nicht die beiden neuen Casinos in Neuenburg und in Zürich eröffnet worden. Auch wenn in den neuen Casinos die Umsätze hinter den Erwartungen zurückblieben, so sorgten diese dennoch dafür, dass der Rückgang noch in einem akzeptablen Rahmen ist. Wären die Spielbanken in Neuenburg und Zürich nicht mit einberechnet worden, dann wäre der Rückgang der Umsätze in der Schweiz für alle Beteiligten viel stärker spürbar gewesen.

Auch die Spielbanken in der Schweiz haben sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten. Diese Beinhalten in erster Linie den Spielerschutz und den Schutz vor Geldwäsche. Hierzu müssen die Betreiber der Spielbanken besondere Auflagen erfüllen. Hinsichtlich dieser Auflagen werden dann regelmäßig Kontrollen durchgeführt, die die Casinos dazu bewegen, diese strengen Auflagen exakt einzuhalten.

Zukunftsaussichten der Gamingbranche und Resümee zur ICE

Zukunftsaussichten der Gamingbranche und Resümee zur ICE

Die Gaming Messe ist jedes Jahr ein absolutes Muss für alle Unternehmen, Unternehmer und Fans der Glücksspielbranche, denn vor Ort werden die angesagten Neuheiten präsentiert, Innovationen vorgestellt, Unternehmen näher beleuchtet und den Unternehmern wird die Chance geboten vor Ort Kontakte zu knüpfen und über zukünftige Kooperationen zu verhandeln.

In diesem Jahr wurde die jährlich stattfindende Messe das erste Mal in dem ExCel Center in den Dock Lands von London ausgerichtet. Für Branchenkenner und Unternehmen der Branche ist die ICE ein besonders wichtiger Temin, da die Veranstaltung sich im Laufe der Jahre zu einem Mega-Event entwickelt hat.

So können nach der ICE auch immer direkt die Zukunftsaussichten für das kommende Jahr präsentiert werden, denn vor Ort werden von Seiten der Unternehmen die verschiedenen Neuheiten, Innovationen und Weiterentwicklungen präsentiert. So nutzen auch Experten, Branchenkenner und Medienleute die ICE oft um sich über die zukünftigen Trends zu informieren und die Zukunftsaussichten der Branche näher zu beleuchten.

Mit dem Standortwechsel hatten die Initiatoren der ICE 2013 darauf gesetzt, dass in diesem Jahr mehr Besucher zur Gaming-Messe kommen würden und genau dieser Fall ist auch eingetroffen. Es herrschte ein großer Andrang vor Ort und den Organisatoren wurde einiges abverlangt, doch die Messe wurde auch dank des organisatorischen Aufwands der Initiatoren, dank der neuen Messehallen und natürlich auch dank der Präsentationen vor Ort zum absoluten Erfolg.

Vielleicht durch die größere Messehalle, vielleicht aber auch weil die einzelnen Aussteller sich gegenüber anderen behaupten wollen, auch die Messestände schienen in diesem Jahr besonders groß und sehr aufwendig gestaltet, sodass die Besucher große Freude hatten an jedem Stand die Informationen und Präsentationen genau zu erfassen. Als Trend für die Zukunft war vor Ort eindeutig erkennbar, dass nicht nur die Messehalle und die Messestände in Zukunft immer größer werden, sondern auch der Glücksspielmarkt insgesamt, soll mehr und vielfältigere Angebote zur Verfügung stellen.

Sowohl 3D-Spiele scheinen in diesem Jahr absolut im Trend zu liegen sowie die Live-Wetten im Bereich der Sportwetten. Wachstum im Bereich der Größe und der Vielfalt steht in der Gaming-Branche offensichtlich ganz oben auf dem Plan, das ist das Resümee, welches nach der ICE 2013 gezogen werden konnte.

Zukunftsaussichten der Spielbanken in Deutschland

Zukunftsaussichten der Spielbanken in Deutschland

Zentrale Themen waren unter Anderem vor allem die Situation der Arbeitnehmer und deren Arbeitssituation in den Spielbanken. Grund für diese Sitzung war vor allem auch die Situation der Spielbanken in den vergangenen Jahren, da die Umsätze in der Branche stark gesunken sind und daher nun eine neue Orientierung für die Zukunft geschaffen werden sollte.

Die mäßige Situation des Etablissements hatte bisher in erster Linie Auswirkungen für die Arbeitnehmer vor Ort. Nicht nur Entlassungen waren die Folgen der Umsatzeinbußen, sondern auch keine Gehaltserhöhungen lassen die Arbeitnehmer unzufriedener werden.

Von ver.di wird von Seiten der Spielbankenbetreiber nun erwartet, dass die Tarifverträge abgeschlossen werden und passende Gehaltserhöhungen beinhalten. Dies soll in der Zukunft durch die Absenkung der Spielbankenabgaben möglich gemacht werden, sodass die Mitarbeiter für ihre verantwortungsvolle Arbeit angemessen entlohnt werden.

Weiterhin stellte der Bundesarbeitskreis Spielbanken deutlich klar, dass das Glücksspielverbot im Internet weiterhin durchgesetzt werden sollte. Daher wurde auch die Entscheidung der neuen Regierung Schleswig-Holsteins befürwortet, dass das Glücksspielgesetz wieder zurückgezogen werden soll.

Der Spielerschutz, die Suchtbekämpfung, der Jugendschutz und die Prävention sollten weiterhin oberste Priorität besitzen. Daher fordert der Bundesarbeitskreis außerdem, dass keine weiteren Lizenzen in Schleswig-Holstein vergeben werden sollen.

Auch befürworten sie den Plan dem Glücksspieländerungsstaatsvertrag der 15 Bundesländer beizutreten. Vor allem aufgrund der bundeseinheitlichen Regelung ist ver.di überzeugt davon, dass dies die richtige Entscheidung ist.

Online Glücksspiel mit guten Zukunftsaussichten

Online Glücksspiel mit guten Zukunftsaussichten

In manchen Ländern wurde das Online Glücksspiel bereits legalisiert und andere Länder planen diesen Schritt bereits. Die Unternehmen, die Online Glücksspiel anbieten und bereits in dem Markt integriert sind, können steigende Einkünfte verbuchen und auch für die Zukunft sehen die Aussichten weiterhin rosig aus.

Unternehmen wie Playtech und Microgaming sind in der Glücksspielbranche bekannte Namen, denn die Softwarehersteller liefern die Online Spiele und Spielautomaten, die den Online Casinos zur Verfügung gestellt werden. Es existiert bereits ein sehr großes Portfolio an unterschiedlichen Spielen und Spielvarianten und trotzdem muss sich die Branche immer weiter entwickeln und den Kunden Neuerungen präsentieren. Die Online Glücksspiel Branche ist eine sehr schnelllebige Branche.

Die Kunden verlangen ständige Neuerungen, sowie neue Spiele und neue Technologien. Wenn diese nicht geboten werden können, dann ist es schwer die Kunden bei Laune zu halten. Zudem steht es außerdem ganz oben auf der Liste weiterhin Neukunden für das Online Glücksspiel begeistern zu können, weshalb ständig neue Ideen, Aktionen, Highlights und Technologien präsentiert werden müssen.

Gerade in Bezug auf die traditionellen Spiele, müssen immer neue kreative Ideen gefunden werden, um die Kunden bei Laune halten zu können. Die Branche wächst sehr schnell und die Zukunftsaussichten lassen vermuten, dass sie auch weiterhin schnell wachsen wird. Ein besonderes Interesse wird derzeit in den Bereich des Mobile Gamings gelegt, denn dieser Zweig des Online Gamings erfreut sich derzeit bei den Kunden besonderer Beliebtheit.

Es bleibt spannend, wie sich sowohl die Gesetze in der Branche in Bezug auf das Online Glücksspiel entwickeln werden und welche neuen Technologien in der nächsten Zeit auf dem Markt präsentiert werden. Das Wachstum wurde in den letzten vier Jahren auf etwa 15 Prozent pro Jahr geschätzt. Das bedeutet, dass die Branche ein konstantes Wachstum trotz aller Krisen verbuchen konnte. Aus diesen Gründen wird auch in der Zukunft weiteres Wachstum erwartet.