Das Aus für Zynga!

Das Aus für Zynga!

Nun sorgt der Spielemacher erneut für Schlagzeilen. Nachdem zuletzt davon die Rede war, dass Zynga sich auf den Sportbereich konzentrieren werde, wird dieser Plan nun fallengelassen. Zynga wird in Zukunft nicht mit bekannten Marken wie NFL und Tiger Woods zusammenarbeiten. In Zukunft wird sich das Unternehmen auf eine Neuausrichtung konzentrieren, die die Bereiche Strategie, Casual und Social Casino beinhaltet.

Der Umbruch des Unternehmens wurde durch die Rückkehr des einstigen Gründers Marc Pincus angetrieben. Zu Beginn des Jahres stand es weniger gut um das Unternehmen, denn trotz erwirtschaftetem Umsatz in Höhe von 183 Millionen US-Dollar erwirtschaftete das Unternehmen einen Verlust in Höhe von 46 Millionen US-Dollar. Als Konsequenz daraus mussten 364 Mitarbeiter entlassen werden, um so den Verlust des Unternehmens abfangen zu können.

Das Hin und Her des Unternehmens scheint weiterhin anzuhalten. Erst zu Beginn des Jahres wurde von Seiten des Unternehmens angekündigt, dass die Zusammenarbeit im Echtgeld-Glücksspiel mit bwin.party beendet werden soll. Nun steht bei der Neuausrichtung jedoch unter Anderem, der Bereich Social-Casino-Spiele erneut auf dem Plan.

Zynga nahezu planlos

Die ständig wechselnden Entscheidungen bei Zynga machen den Eindruck, als würde das Unternehmen nicht wissen was es will. Nachdem mit Zynga Plus Poker und Zynga Plus Casino kein Erfolg erreicht werden konnte, konzentrierte sich das Unternehmen auf den Sportbereich. Hier jedoch wurde nun das Aus verkündet, damit sich der Spieleentwickler nun doch wieder auf die Casinospiele konzentrieren kann. Was jetzt letztendlich wirklich zu erwarten ist, ist aktuell kaum einzuschätzen. Fest steht: kein Sport, sondern zurück zum Casinospiel.

Zyngas Rückzug aus dem Bereich Online Glücksspiel

Zyngas Rückzug aus dem Bereich Online Glücksspiel

Nachdem vor einiger Zeit bekannt gegeben wurde, dass das Unternehmen fast schon vor dem Aus stehen würde, sorgten neue Pläne des Unternehmens erst einmal für Aufschwung. Nach diesen Plänen wollte der Anbieter sich mit Echtgeldspielen am Online Glücksspiel Markt präsentieren. Von diesen Plänen scheinen die Unternehmer nun jedoch wieder abgekommen zu sein, denn es gibt keine Spiele mehr des Anbieters Zynga im Online Glücksspiel Bereich.

Gleichzeitig mit der Entscheidung die einst so euphorisch angegangenen Pläne nicht umzusetzen verlässt Zyngas Online Glücksspiel CEO, Maytal Ginzburg Olsha, das Unternehmen. Olsha war als Operating Officer of New Markets bei Zynga tätig und sollte dem Unternehmen dabei helfen, in dem neuen Bereich der Echtgeldspiele im Internet Fuß zu fassen. Mit der Entscheidung Echtgeldspiele im Online Bereich anzubieten hatte der damalige CEO des Unternehmens, Marc Pincus, sehr ambitioniert darüber gesprochen, wie gut Online Spiele zu den bereits so erfolgreichen Social Media Games passen würden.

Zu diesem Zeitpunkt, als die Pläne in die Tat umgesetzt werden sollten, kam Maytal Ginzburg Olsha zum Unternehmen. Mit ZyngaPlusCasino und ZyngaPlusPoker machte Zynga den Anfang und plante hiermit erfolgreiche Online Games für die Kunden anzubieten. Durch wenig Erfolg jedoch änderte sich bei dem Unternehmen letztendlich sehr schnell die Strategie und man entschied, dass Echtgeldspiele im Internet doch nicht so gut zum eigenen Unternehmen passen würden, wie eigentlich erwartet.

Kein Online Glücksspiel mehr bei Zynga

Olsha hat das Unternehmen Zynga bereits verlassen. Durch die nicht mehr vorhandenen Pläne, hat sie sich Medien zu Folge einem anderen Start-Up zugewandt, Ursprünglich fing sie bei Zynga an, um das Unternehmen bei der Umsetzung seiner Pläne im Bereich des Online-Glücksspiels zu unterstützen.

Da sich nun jedoch die Pläne änderten passt der Austritt von Olsha. Auch wenn der Online Glücksspielmarkt offensichtlich nicht die richtige Entscheidung für das Unternehmen Zynga war, so gibt es zahlreiche andere Anbieter, die mit dem Einstieg in den Bereich des Online Gamblings gute Erfahrungen gemacht haben und weiterhin große Erfolge aufweisen.

Ende von Zyngas Glücksspiel Experiment

Ende von Zyngas Glücksspiel Experiment

Die Beliebtheit des Angebots von Zynga bei den Kunden hat deutlich nachgelassen und nachdem einige Mitarbeiter entlassen und einige Firmenzweige geschlossen werden musste, sah sich das Unternehmen zuletzt nach Alternativen um. Hierbei hatte Zynga den Eindruck gemacht, sich auf dem Echtgeld-Glücksspielmarkt auszubreiten und hatte dafür eine Lizenz in Nevada beantragt.

Mit dem Rückzug der Bewerbung auf eine Glücksspiel Lizenz für Nevada macht Zynga nun erneut Schlagzeilen. Der Antrag der Rücknahme wurde bei der Nevada Gaming Commission Anfang dieses Monats gestellt. Nun endlich stimmte die Nevada Gaming Commission dem Rückzug auch zu. Damit hat das Unternehmen Zynga nun erst einmal keine Möglichkeit mehr, das legale Echtgeld Glücksspielangebot in Nevada zu betreiben.

In einem eigenen Statement zu den Vorgängen macht Zynga deutlich, dass sich das Unternehmen vorrangig weiterhin auf die Social Gaming Branche konzentrieren wolle. In Großbritannien seien die Aktivitäten auf dem Echtgeld Glücksspielmarkt weiterhin im Gange und man wolle diese auch weiterhin beobachten.

An allen anderen Standorten, so auch in den USA, sollen die Mitarbeiter des Unternehmens jedoch auch in Zukunft auf den rasch wachsenden Markt der Social Games konzentrieren. Neben den bestehenden Spielen, die bereits durch Zynga angeboten werden, sollen neue Games entwickelt werden und man setze in Zukunft nun vermehrt auch auf Social Casinos, die kostenlose Casinospiele über soziale Netzwerke anbieten.

Weiterer Abstieg für Zynga

Weiterer Abstieg für Zynga

Bekannt wurde das Unternehmen durch Spiele auf Facebook, die von Seiten der Entwickler Zyngas auf dem Markt präsentiert wurden. Zu diesen Spielen zählt zum Beispiel noch heute das beliebte Social Game Farmville. Doch nachdem die ersten Spiele auf Facebook mit großem Erfolg gefeiert wurden kamen keine neuen Erscheinungen von Seiten Zyngas, womit die negative Presse für das Unternehmen begann.

Nachdem der Bereich Social Gaming immer weniger erfolgreich und ertragsreich für das Unternehmen wurde konzentrierte Zynga sich auf den Echtgeldmarkt. Hier wurden große Pläne geschmiedet, die mittlerweile zu großen Teilen wieder zurückgezogen wurden.

Nachdem vorerst Markteintritte in mehreren Ländern auf dem Echtgeldmarkt geplant waren, hat Zynga sich nun entschieden lediglich den Markteintritt in groß Britannien zu wagen und anhand des Erfolges zu entscheiden, ob in dieser Richtung weiter gearbeitet werden kann.

Während die Pläne sich änderten haben in den vergangenen Monaten auch einige Veränderungen innerhalb des Unternehmens stattgefunden. Insgesamt 500 Mitarbeiter werden entlassen und Zyngas Gründer Marc Pincus wurde als Chef an die Spitze des Unternehmens gesetzt.

Dennoch schreibt das Unternehmen weiterhin rote Zahlen und im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz des Unternehmens um 21 Prozent. Auch die Aktie an der Börse fiel um 12 Prozent. Das Unternehmen befindet sich weiterhin in einer Abwärtsspirale, ohne dass derzeit eine Möglichkeit in Aussicht steht, wie in Zukunft wieder schwarze Zahlen im Bereich des Glücksspiels geschrieben werden könnten.

Unternehmen Zynga kann langsam aufatmen

Unternehmen Zynga kann langsam aufatmen

Ganz zu Beginn erfreute sich das Social Gaming, bei dem Zynga als einer der Initiatoren gilt, stetig wachsender Beliebtheit. Dies wirkte sich auch positiv auf das Unternehmen aus.

Es wurden immer mehr Spiele entwickelt und die Angebote auf den sozialen Netzwerken wurden erweitert. Allerdings kam dann die Bremse, denn plötzlich sank das Interesse und immer mehr Spieler wendeten sich von dem Social Gaming ab. Dies bekam auch das Unternehmen Zynga zu spüren.

Beim Social Gaming geht es in erster Linie um das Vergnügen der Spieler und den Kontakt untereinander. An Geld verdienen ist hier für die Spieler nicht zu denken und auch der Spieleentwickler Zynga hatte immer weiter schrumpfende Einnahmen zu verbuchen. Eine Alternative gab es lange Zeit nicht.

Nachdem dann entschieden wurde den Echtgeldmarkt zu betreten, dachte man an eine schnelle Lösung für die finanziellen Probleme, allerdings ist es oft in der Startphase für ein Unternehmen besonders schwer und so warf der Echtgeldmarkt gerade jetzt am Anfang nicht genug Einnahmen ab. Dennoch konnte sich das Unternehmen ein wenig von den finanziellen Schwierigkeiten erholen.

Die finanzielle Erholung Zyngas hat das Unternehmen der eigenen Strategie zu verdanken, denn auch wenn nicht mehr Umsätze verbucht werden konnten, so konnten die Unternehmer dennoch die Ausgaben senken, was wiederum zur finanziellen Entlastung führte. Natürlich war die Einschränkung der Kosten auch mit Entlassungen und Schließungen für Büros verbunden.

Keine positiven Nachrichten, vor allem für die Mitarbeiter und dennoch kann das Unternehmen froh sein, wenn durch die Einsparungen tatsächlich Kosten gespart werden können, damit das Unternehmen sich wieder fangen kann. Offensichtlich hatte der schnelle Erfolg am Anfang dazu geführt, dass sich das Unternehmen zu schnell ausgeweitet hatte und zu schnell beim Expandieren war.