Online Gaming ist weltweit gerade eines der umstrittensten Themen. Die eine Meinungsseite spricht sich offen für die Legalisierung von Online-Gaming Portalen aus und fordert eben diese in verschiedenen Ländern bereits eindringlich.

Zu jeder Meinung gibt es zumeist auch eine Gegenmeinung, die sich in diesem Fall gegen die Legalisierung von Online-Gaming ausspricht. Aktuell sind diese Meinungsverschiedenheiten momentan im amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.

Der Bundesstaat ist hoch verschuldet und sucht nach möglichen Einnahmen, um das Finanzloch zu stopfen. Als Idee kam nun hierfür die Legalisierung von Online-Gaming auf den kalifornischen Plan. Doch mit Online-Gaming allein wird der Staat voraussichtlich nicht ein Loch von etwa 25 Milliarden USD stopfen können.

Die Prognose für die Einkünfte durch Online-Gaming in den nächsten 10 Jahren beträgt lediglich etwa 1 Milliarde USD. Verschiedene Casinos sprachen sich für einen Versuch in diese Richtung aus, nachdem die kalifornische Online Poker Association ihren Vorschlag in den Senat einbrachte.

Die Gegner der Legalisierung von Online Glücksspiel sind vor allem Betreiber und Investoren von Live-Casinos. Ihrer Meinung nach wären die legalisierten Online Casinos eine zu große Konkurrenz, die schwer zu kontrollieren sei.

Vor allen Dingen aber, könnte die Suchtgefahr nicht kontrolliert und eingedämmt werden, was Existenzverluste zur Folge haben könnte. Die Indianerstimme, die Inhaber verschiedener Casinos im Staat sind, sprachen sich auch als weitere Instanz gegen die Legalisierung aus.

Der Kampf um die Legalisierung des Online Glücksspiels gleicht einem Tauziehwettbewerb. Entscheidungsträger wird in diesem Fall in Kalifornien der Senat sein, der in Bälde entscheiden muss, ob die Legalisierung von Online-Glücksspiel durchgeführt wird, oder ob es weiterhin verboten bleibt.