Die Betrüger hatten telefonisch angegeben, dass die Frau an einem Glücksspiel teilgenommen habe und nun entsprechende Schulden abzuzahlen hätte. In diesem Fall war es das große Glück der Frau, dass diese noch nie an einem Glücksspiel teilgenommen hatte und daher rechtzeitig einen Betrug vermutete. Die Mitsechzigerin ging den Betrügern nicht in die Falle.

Bei dem Betrugsfall in Friedrichshafen gab sich der Anrufer als Mitarbeiter des Oberlandesgerichts München aus. Er forderte die angeforderte Dame auf einen Betrag in Höhe von 3.000 Euro zeitnah zu bezahlen, da sie nach seinen Angaben an einem Glücksspiel teilgenommen hatte. Die Frau zahlte nicht, da sie selbst sicher war, nie an einem Glücksspiel teilgenommen zu haben. Daraufhin meldete sich die Betrügerbande erneut telefonisch und der Mann am Telefon gab sich als Beamter der Kripo aus. Nachdem die Frau bei der Kripo angerufen hatte, um dort Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten, klärten sich die seltsamen Anrufe für die Frau auf. Die Polizei warnte vor Fällen dieser Art, bei denen es sich um eine neue Betrugsmasche handle.

Warnung vor Betrugsmaschen dieser Art

Die Polizei warnte bereits vor Betrugsmaschen dieser Art. Grundsätzlich sei es zu empfehlen telefonischen Handlungsanweisen dieser Art nicht nachzukommen. Tatsächliche Aufforderungen vom Gericht würden in schriftlicher Form bei betroffenen Personen eingehen. Weder das Gericht noch die Kripo würde Personen telefonisch zu Zahlungen auffordern. Die Dame hatte richtig gehandelt und Glück im Unglück gehabt, da ihr kein Schaden entstanden ist.