Die Spielbank in der thüringischen Hauptstadt wird immer uninteressanter. Die Sprecherin des Finanzministeriums sagte, dass die Spielbank 2010 etwa 20.000 Gäste willkommen heißen konnte.

Dies war ein Rückgang von 8 Prozent im Gegensatz zu vor zwei Jahren. Drei Jahre zuvor betrugen die Einnahmen rund 3,3 Millionen Euro und waren um 33 Prozent höher.

Die Konsequenz der gesunkenen Gästezahl ist, dass Thüringen weniger Erträge von den Steuern aus Spielbanken zur Verfügung haben wird. Diese Steuer ist aktuell mit 60 Prozent angesetzt.

Die Regierung des Bundeslandes Thüringen möchte etwas für die Spielbank tun und mittels einer Gesetzesänderung diese Steuer auf 25 Prozent reduzieren. Zudem soll es für die Spielstätte möglich sein, die entrichtete Umsatzsteuer in diesem Zusammenhang geltend machen zu können.

Sie wäre nur dann verpflichtet, weitere Steuern zu entrichten, wenn sie Erträge vorweisen kann, was dem Finanzministerium zufolge niemals vorkam. Mit der Steuer für Spielbanken will man besonders das ehrenamtliche Handeln von Vereinen und Organisationen unterstützen.

Anfänglich ging man noch von Summen in Millionenhöhe aus. Die Gemeinden ziehen ihren Nutzen aus den kommerziell betriebenen Spielstätten und die Anbieter sind verpflichtet, die Vergnügungssteuer zu entrichten.