Der Ministerpräsident Abe hatte sich bereits persönlich in den Casinos in Singapur informiert und sich die Strategien angesehen, wie bestmöglich Kunden in die Etablissements gelockt werden können. Von Seiten der Parteien wurde im vergangenen Jahr bereits ein Gesetzesentwurf gestaltet, mit dem das Vorhaben, Glücksspiel in Japan zu legalisieren, in die Tat umgesetzt werden soll.

Bis zum Jahr 2020 sollen die Pläne bereits in die Tat umgesetzt werden und bestenfalls funktionieren. Mit der Legalisierung des Glücksspielangebots soll für die kommenden Jahre zudem mehr Fokus auf den Tourismus gelegt werden. Die Anzahl der Touristen vor Ort soll bis zum Jahr 2020 mindestens verdoppelt werden. Hilfreich hierbei sollen große Hotelkomplexe mit Casinos sein, um den Besuchern möglichst viel Abwechslung und Anreiz bieten zu können.

Das Vorhaben beinhaltet vorrangig große Resorts in denen nicht nur Hotel, Casino und Restaurants zu finden sein, sondern wo die Gäste Shoppingzentren, Konferenzmöglichkeiten, Sportangebote und Vergnügungsparks vorfinden sollen. Alles soll in diesem Zusammenhang im Zeichen des Tourismus stehen und Japan als Reiseziel für Urlauber aus aller Welt möglichst attraktiv gestalten.

Wiederstand gegen Glücksspiel

Das Glücksspiel in Japan legal anzubieten ist derzeit nicht das erste Mal im Gespräch. Immer wieder kam die Idee bereits auf, doch in Japan gibt es viele Gegner, die diese Idee zu bekämpfen versuchen. Gründe für den Wiederstand sind zum einen ethische Bedenken und zum anderen die großen Glücksspielresorts, die gleichzeitig viel Kriminalität mit ins Land bringen könnten.

Das Glücksspiel ist in Japan derzeit nicht generell verboten, es gibt einige Wetten, die in Japan legal sind, sowie wie das beliebte Spiel Pachinko, welches allerdings nicht um Geld gespielt werden darf. Bei Pachinko werden Sachpreise ausgegeben, die jedoch durch einen Trick von den Betreibern einige Geschäfte weiter in Bargeld umgewandelt werden können, so umgehen viele Hallenbetreiber das Verbot.