Als Special Guest plant Dierolf die ehemalige Bürgermeisterin aus Las Vegas nach Bad Homburg einfliegen zu lassen. Kritiker bezeichnen die Entscheidung des Politikers als abgehoben und voll daneben.

Die hohen Kosten zählen bei dieser Entscheidung zu einem der größten Kritikpunkte. Die Einladungskarten zu dem traditionellen Neujahrsempfang wurden bereits verschickt, dennoch wolle man die Entscheidung in Bad Homburg rückgängig machen. Dazu sollen nun vorerst einmal die Raumkapazitäten im Casino geprüft werden, denn diese müssten etwa 400 Leuten Platz bieten.

Experten gehen davon aus, dass nicht ausreichend Platz im Casino vorhanden ist und die Entscheidung Dierolf dadurch zurückgezogen werden müsse. Schade ist nur, dass die Einladungskarten bereits versendet wurden und im Falle einer Planänderung erneut Karten gedruckt werden müssten.

Dierolfs Gründe für die beschlossene Entscheidung legt er gleichzeitig dar. Er gibt an, dass er die Spielbank in den Gedächtnissen und Herzen der Bad Hombuger verankern will, um so auch die Glücksspielgeschäfte vor Ort anzukurbeln. Bei so vielen Gästen wird es seiner Meinung nach einige geben, die im neuen Jahr zum Spielen in das Casino kommen werden, das allein wäre ein großer Erfolg.

Darüber hinaus sehen weitere Pläne des Stadtverordnetenvorstehers vor, dass eine Kooperation mit Las Vegas geschlossen werden soll. Zusagen hierfür gäbe es bereits. Damit macht Dierolf deutlich, dass er weiter gehende Pläne verfolgt und dass die Kosten, die bei diesem Neujahrsempfang nun tatsächlich entstehen, durch andere Einnahmen wieder abgedeckt werden würden.