Dieser Versuchung scheinen einige Mitarbeiter aus dem Aria Casino in Las Vegas nachgegeben zu haben. Der Trinkgeldskandal fand an den Pokertischen statt. Hier sollen sich einige Mitarbeiter ein wenig mehr Trinkgeld in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

Die Gerüchte rund um den Poker-Skandal im Aria Casino besagen, dass bei der Austragung des traditionellen 500.000 Dollar Highroller Events einige Mitarbeiter einfach zu viel Geld in die eigenen Taschen wandern ließen. Den Gerüchten zu Folge habe die Auszahlung der Gewinner in einem Raum ohne überwachung stattgefunden. Die Mitarbeiter sollen hier große Trinkgelder bekommen haben, die nicht den eigenen Vorgesetzten gemeldet wurden. Die Angestellten sollen unfreundlich gegenüber den Gästen darauf aufmerksam gemacht haben, dass sie Trinkgeld bekommen sollten und auch die Treuepunkte Spieler wurden von den Angestellten angeblich über den Tisch gezogen, damit diese sich zusätzliche Einnahmen in die eigenen Taschen stecken konnten.

Korruption unter Mitarbeitern im Casino

Korruption unter Casino-Angestellten ist gerade für die Casinobetreiber ein schwieriges Thema. Aktuell handelt es sich bei dem Poker-Skandal noch um ein Gerücht, jedoch gibt es bereits Hinweise, dass vor Ort tatsächlich etwas in der Art vorgefallen sei. In diesen Tagen wurde nämlich der General Manager des Ppkerraums im Aria, Leon Wheeler, entlassen, auch wenn dies nichts mit den Meldungen über den Skandal im Aria zu tun haben soll. Das Casino ist aktuell darum bemüht, keine Details über die möglichen Fälle preiszugeben, um den Skandal intern aufzulösen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.