Die Wahlen in den USA haben für viele Diskussionen gesorgt. Auch der Glücksspielmarkt scheint nun von der Wahl Donald Trumps zum Präsidenten in den USA beeinflusst zu werden. Innerhalb der Glücksspiel-Community gibt es Befürworter als auch Gegner Trumps.

Viele Beteiligte der Community hatten jedoch angenommen, dass Trump dem Glücksspielsektor aufgrund der eigenen Erfahrungen als Casinobesitzer, gut tun wird. Aktuell wird daran jedoch gezweifelt, denn Trump hat Jeff Sessions als Attorney General vorgeschlagen. Warum dies nun für weitere Diskussionen sorgt? Sessions ist als Gegner des Online Glücksspiels bekannt.

Hoffnung auf eine Lockerung des Online Glücksspiel-Marktes geplatzt

Egal ob Befürworter oder Gegner von Trump, alle hatten darauf gehofft, dass mit Trump der Online Glücksspielmarkt in den USA etwas aufgelockert werden würde. Trumps neuste Entscheidung lässt diese Hoffnung jedoch platzen. Trump hat Senator Jeff Sessions für den Posten des United States Attorney General vorgeschlagen.

Als heißer Kandidat für diesen Platz wurde der Senator zu zahlreichen Themen befragt. Beim Thema Glücksspiel machte der Senator deutlich, dass er nichts von dem Internet Glücksspiel halte und aus diesem Grund den aktuellen Status Quo kritisch beäugt.

Die Glücksspiel Community befürchtet nun, dass Sessions als Mitglied von Trumps Kabinett seinen Einfluss geltend machen wird, um das Online Glücksspiel weiter zu minimieren. Jeff Sessions machte deutlich, dass er schockiert davon war, dass der Weg für die Regulierung von Online Poker geebnet wurde.

Auch deutet der 70-jährige an, dass er sich diese und die dazugehörige Entscheidung noch einmal genauer ansehen werde, um diese zu prüfen. Für die Community bedeutet dies nun Unsicherheit.