Die höhere Gebühr bezieht sich auf die Überweisungen, die für entsprechende Glücksspiel- und/oder Erotik-Onlinedienste getätigt werden. Als Grund für diesen Preisaufschlag wird die Cyberkriminalität genannt, die auf diesem Weg eingedämmt werden soll.

Wer unter dieser Kostenerhöhung leidet, das sind die Kunden. Diese reagieren direkt mit Unbehagen und beschweren sich über die Preiserhöhung. Auf die Kunden wirkt es so, als würde die Bank mit der Preiserhöhung eine Erziehungsmaßnahme einleiten, die für erwachsene Personen unnötig sei. Die Kunden fühlen sich bestraft, obwohl sie nach eigener Aussage nichts Unrechtmäßiges getan haben. Es wird bereits erwartet, dass bald weitere Gebühren dieser Art folgen, um den Bürgern das Vergnügen wegzunehmen. Die Kunden fragen sich, ob eine ähnliche Gebühr bald auch für den Kauf von Zigaretten und Alkohol eingeführt werde.

Österreicher haben keinen Grund zur Sorge

Bei der Erste-Tochter Ceska Sporitelna ist der sogenannte Risikoaufschlag gerechtfertigt und deshalb würde dieser auch Mitte des Jahres eingeführt werden. Andere Länder, wie die Slowakei beispielsweise, hätten einen Aufschlag dieser Art bereits vorher eingeführt. Für Österreich ist solch ein Risikoaufschlag allerdings nicht zu erwarten. Hier wurde deutlich gemacht, dass es nicht Sache des Unternehmens sei, eine solche Entscheidung zu treffen, sondern eine Entscheidung dieser Art müsste länderspezifisch abgestimmt werden.