Die zwei Glücksspielunternehmen Bwin und PartyGaming fusionierten im Jahr 2011. Im Jahr 1997 wurde bwin als eigenständiges Glücksspielunternehmen durch Teufelberger und seinem Kollegen Manfred Bodner gegründet. Aktuelle schaut Teufelberger auf ein turbulentes Halbjahr zurück, welches den Geschäftsführer viel Schweiß und Nerven gekostet haben muss.

In einem Interview bezeichnet Teufelberger sich selber als Kämpfer. Das vergangene Halbjahr brachte viele Neuerungen mit sich. Ein neuer Großaktionär, Jason Ader, sorgte innerhalb des Unternehmens für neue Situationen. Nun habe man die Situation allerdings sehr gut im Griff, so der CEO in einem Interview. Der Großaktionär hatte im vergangenen Halbjahr Forderungen gestellt, ohne dass dieser die Entscheidungen innerhalb des Unternehmens tatsächlich nachvollziehen konnte.

Teufelberger gibt an, dass die Situation nun viel entspannter geworden sei, nachdem die Entscheidungen innerhalb des Unternehmens für den Aktionär beleuchtet werden konnten. Er freue sich nach eigenen Angaben auf ein spannendes Halbjahr, welches noch vor dem Unternehmen bwin.party liege.

Turbulente Zeiten seien nach Angaben des CEOs natürlich auch Fehlern geschuldet, die innerhalb des Unternehmens in den vergangenen Monaten passiert sind. So habe man zum Beispiel die Entwicklung des Glücksspiels Poker im Vorfeld falsch eingeschätzt. Die Pokermärkte seien durch neue Regulierungen enorm eingebrochen, dies sei laut Teufelberger für das Unternehmen im Vorfeld nicht absehbar gewesen, dennoch hätte man sich gleichzeitig mehr auf Sportwetten konzentrieren sollen.

Auch die langsame öffnung der Märkte in den USA war im Vorfeld nicht absehbar, dies hätte man sich anders erhofft, doch im Nachhinein zu kritisieren sei immer einfach, würde jedoch an den Situationen nichts ändern, daher habe man sich bei bwin.party vorgenommen, positiv in die Zukunft zu blicken und das Beste aus der aktuellen Situation zu machen, so Teufelberger.

Geplante Schritte für die Zukunft

Während der Mitbegründer und Kollege Manfred Bodner sich den Medien zu Folge nun aus dem Unternehmen zurückgezogen hat, gibt Teufelberger sich weiterhin kämpferisch. Seiner Aussage zu Folge komme es für ihn nicht in Frage, sich aufgrund einer kritischen Situation aus dem Unternehmen zurückzuziehen, vor allem dann nicht, wenn die Arbeit weiterhin Spaß mache und bereits gute Pläne für die Zukunft des Unternehmens vorliegen.

Zukünftig plant das Unternehmen nach Angaben des CEOs weiterhin nur noch in regulierten Märkten tätig zu sein. Genau aus diesem Grund erfolgte bereits der Rückzug aus 18 Märkten. Zudem gibt es Pläne in Bezug auf die eigene Zahlungsverkehrseinheit, die den Namen "Kalixa" trägt. Hier wurden Ziele gesteckt, die in Richtung globales Zahlungssystem gehen.

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Zukunft sollen die Sportwetten werden. In den großen Märkten existieren laut Teufelberger bereits Fußballpartner. Trikotwerbung komme für das Unternehmen jedoch nicht in Frage, da die Investition in dieser Richtung in der Vergangenheit nicht den erwarteten Erfolg gebracht habe. Dennoch sollen die Sportwetten für das Unternehmen bwin.party ein wichtiger Faktor werden, vor allem nach einer erfolgreichen WM, die für die Buchmacher aufgrund eines fehlenden Unentschiedens erst gar nicht so gut angefangen hatte.