Um diese Vorgänge entsprechen abzuwickeln ist es nötig erst einmal den Bestand zu erfassen, eine Bestellung beim Lieferanten aufzugeben und dann am Ende von Seiten des Lieferanten eine Rechnung gestellt zu bekommen. Dies ist der gängige Prozess in den verschiedenen Branchen. Nach einem ähnlichen Prinzip wird auch die Befüllung eines Geldautomats bei Banken vorgenommen.

Die Organisation GS1 Germany sorgte in der Vergangenheit bereits dafür, dass der Prozess standardisiert wird. Der standardisierte Prozess soll nun auch auf den Handel und die Banken übertragen werden. Hierbei will das Tochterunternehmen der Gauselmann Gruppe, das Traditionsunternehmen Hess, als entsprechende Schnittstelle mitwirken.

Als sogenannter "Solution Provider Cash Logistik" fungiert HESS hierbei als Lösungsanbieter im Bereich Bargeldmanagement. Die Bargeldpolitik soll vereinheitlich werden, daher setzen sich Vertreter von GS1 Germany, Banken, dem Handel, Werttransportunternehmen und Unternehmen für geldverarbeitende Systemlösungen zusammen, um an der Prozessgestaltung zu arbeiten und eine Schnittstelle für diesen Bereich zu formen. Durch die Schnittstelle soll der Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten der Bargeldlogistik vereinheitlicht werden. Einheitliche Standards sollen dazu führen, dass die Prozesse langfristig optimiert werden können.

Etablierung der CashEDI-Schnittstelle

Aktuell wird an der Etablierung der CashEDI-Schnittstelle im Handel und bei Banken gearbeitet. Die Bundesbank nutzt diese Schnittstelle bereits und damit wird ein einfacher, elektronischer Datenaustausch ermöglicht. Durch die Vereinheitlichung des Prozesses werden einige manuelle Schritte überflüssig und auf diese Weise wird der gesamte Prozess vereinfacht. Im Handel und bei den Banken soll CashEDI in Zukunft einige Vorteile mit sich bringen.