Diese Aussage wird von Seiten des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen nun nicht mehr als zwingend angesehen. Der DAV hatte offensichtlich intensive Informationsarbeit geleistet, wodurch die erste Aussage des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen noch einmal überdacht wurde.

Von dem Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen wurde vor einiger Zeit die Empfehlung an die Kommunen des Landes ausgesprochen, dass diese bei der Vergnügungsbesteuerung von Geldspielgeräten zur Einsatzbesteuerung übergehen sollten. Viele der Kommunen hatten diese Empfehlung direkt umgesetzt und Reaktion gezeigt. Ein neu verfasstes Schreiben des Städte- und Gemeindebundes NRW soll nun für Gespräche zur Verfügung stehen, die mit den Kommunen geführt werden sollen, wenn diese vorhaben die Bemessungsgrundlage auf den Spieleinsatz umzustellen.

Das Schreiben ist nach dem Informationsaustausch zwischen dem Städte- und Gemeindebund NRW und den Kollegen des Deutschen Automaten-Verbandes e.V. (DAV) verfasst worden. In diesem Schreiben relativiert der Städte- und Gemeindebund NRW zwei Aussagen, die in der Vergangenheit getroffen wurden.

Zum Einen wird deutlich gemacht, dass die Umstellung der Bemessungsgrundlage auf den Spieleinsatz nicht mehr als zwingend angesehen wird. Zum anderen wird empfohlen, im Falle der Umstellung, den Steuersatz zwischen drei und vier Prozent festzulegen, um so das bisherige Vergnügungssteueraufkommen realisieren zu können.