Hier litten nicht nur die Betriebe am und im Wasser darunter, sondern auch die Menschen der Region, die achtsam mit dieser Thematik umgehen sollten. Der niedrige Wasserstand hat mit der Entwicklung des Colorado Rivers zu tun.

Auch hier herrscht Wasserarmut, die sich mit langen Trockenperioden, weniger Schneefall und höheren Temperaturen insgesamt erklären lässt. In las Vegas sollen die Verbraucher nun mehr Wasser sparen, doch gerade den privaten Verbrauchern scheint dies nicht sonderlich leicht zu fallen.

In Las Vegas ist die Problematik bereits bekannt. In Las Vegas selbst fällt jedoch erst einmal nicht unbedingt auf, dass hier Wasserarmut vorherrschen könnte. Prunkvolle Springbrunnen und großzügige Poolanlagen sind Beispiele dafür, warum die Wasserarmut für die Touristen bisher unsichtbar geblieben ist. Doch hinter den Kulissen wird daran gearbeitet, so sparsam wiemöglich, mit dem kostbaren Gut Wasser umzugehen. Hierzu wurden beispielsweise von Seiten verschiedener Unternehmen besondere Maßnahmen zum Wassersparen eingeführt.

Brady Linen investierte erst vor kurzem einen Betrag in Höhe von 13 Millionen Dollar, mit dem sparsame Waschmaschinen angeschafft wurden. Durch die Umrüstung kann das Unternehmen täglich 8 Millionen Liter Wasser sparen. In den Hotels ist man sehr darum bemüht wassersparend zu handeln und Umweltbewusstsein in das Firmenkonzept eines jeden Hotels zu integrieren.

Die großen Verbraucher sind jedoch verwunderlicherweise eben nicht die Hotels, sondern vielmehr die Privathaushalte, die vor ihren Häusern Wasser verbrauchenden Rasen angebaut haben. Zuschüsse gibt es heute bereits für die Personen, die einen klimagerechten Garten vor Ort anbauen.