Durch dieses Vorhaben ist große Uneinigkeit, auch innerhalb des Bündnisses entstanden. Derzeit herrscht vor allem auch Unsicherheit darüber, ob der Kurdirektor Ralf Wolter und der Verwaltungsrat der Kur das Projekt bestehend aus der Spielbank tatsächlich realisieren und damit umgehen kann.

Von Seiten des Oberbürgermeisters Michael Korwisi (Grüne) und Bürgermeister Karl Heinz Krug (SPD) wurde der Vorschlag nicht positiv aufgenommen und beide Politiker wollen Wolter einen dreiköpfigen Beirat zur Seite stellen, durch welchen die Kontrolle des Kurdirektors erfolgen soll.

Als Tochter der Kur sollte weiterhin die Francois Blanc Gesellschaft gegründet werden und zuerst sollte der Beirat an die Gesellschaft gekoppelt werden, doch nun ist es vorgesehen, dass der Beirat direkt an die Seite der Kur- und Kongreß-GmbH gebunden werden soll. Mit der Kontrolle müsste die Kur dem Beirat sämtliche Geschäftsfelder offen darlegen und die Bürgermeister hätten Einsicht in alle Bereiche.

Der Beirat soll sich aus Axel Dierolf (NHU), Sebastian Schaub (Grüne) und Stefan Schenkelberg (CDU) zusammensetzen. Gerüchten zu Folge sei Dierolf unter Anderem mitverantwortlich für die Idee mit der Kontrolle durch den Beirat.

Die Union äußerte sich jedoch bereits negativ zu den vorgesehenen Plänen, da man in der Union davon ausgehe, dass Dierolf diese Pläne nur verfolge, weil er das Amt des Kurdirektors übernehmen möchte. Auch gegen die Blanc Gesellschaft hatte die Union sich ausgesprochen und dennoch wurde der Gesellschaftsvertrag verabschiedet.

Innerhalb des Bündnisses sorgen die Diskussionen rund um dieses Thema für Unruhe und Uneinigkeit. Auf der einen Seite stehe man komplett hinter dem Kurdirektor, dem von verschiedenen Seiten vollkommenes Vertrauen entgegen gebracht wird. Dahingehend herrscht auf dieser Seite auch Unverständnis darüber, dass ein Beirat zur Kontrolle ins Leben gerufen werden soll.