Ganz zu Beginn erfreute sich das Social Gaming, bei dem Zynga als einer der Initiatoren gilt, stetig wachsender Beliebtheit. Dies wirkte sich auch positiv auf das Unternehmen aus.

Es wurden immer mehr Spiele entwickelt und die Angebote auf den sozialen Netzwerken wurden erweitert. Allerdings kam dann die Bremse, denn plötzlich sank das Interesse und immer mehr Spieler wendeten sich von dem Social Gaming ab. Dies bekam auch das Unternehmen Zynga zu spüren.

Beim Social Gaming geht es in erster Linie um das Vergnügen der Spieler und den Kontakt untereinander. An Geld verdienen ist hier für die Spieler nicht zu denken und auch der Spieleentwickler Zynga hatte immer weiter schrumpfende Einnahmen zu verbuchen. Eine Alternative gab es lange Zeit nicht.

Nachdem dann entschieden wurde den Echtgeldmarkt zu betreten, dachte man an eine schnelle Lösung für die finanziellen Probleme, allerdings ist es oft in der Startphase für ein Unternehmen besonders schwer und so warf der Echtgeldmarkt gerade jetzt am Anfang nicht genug Einnahmen ab. Dennoch konnte sich das Unternehmen ein wenig von den finanziellen Schwierigkeiten erholen.

Die finanzielle Erholung Zyngas hat das Unternehmen der eigenen Strategie zu verdanken, denn auch wenn nicht mehr Umsätze verbucht werden konnten, so konnten die Unternehmer dennoch die Ausgaben senken, was wiederum zur finanziellen Entlastung führte. Natürlich war die Einschränkung der Kosten auch mit Entlassungen und Schließungen für Büros verbunden.

Keine positiven Nachrichten, vor allem für die Mitarbeiter und dennoch kann das Unternehmen froh sein, wenn durch die Einsparungen tatsächlich Kosten gespart werden können, damit das Unternehmen sich wieder fangen kann. Offensichtlich hatte der schnelle Erfolg am Anfang dazu geführt, dass sich das Unternehmen zu schnell ausgeweitet hatte und zu schnell beim Expandieren war.