Von vielen Seiten in Österreich wird schon seit einiger Zeit ein grundlegendes Verbot des kleinen Glücksspiels befürwortet. Dieses sei jedoch nicht umsetzbar, so der zuständige FPÖ-Landesrat Christian Ragger.

Die Lizenzvergabe wurde kurzfristig vor der Landtagswahl am 3. März durchgeführt. Während die alte Regierung also noch die Lizenzen vergeben hatte, stößt diese Handlung bei der neuen Regierung böse auf. Die SPÖ und die Grünen haben sich bereits mehrfach gegen die Lizenzvergabe beim kleinen Glücksspiel ausgesprochen. De öVP hingegen hat sich bereits gegen ein generelles Verbot des kleinen Glücksspiels ausgesprochen.

Ragger machte bereits öffentlich deutlich, dass das generelle Verbot des kleinen Glücksspiels nicht umgesetzt werden könnte. Bisher sei noch unklar, ob der Verwaltungsgerichtshof im Falle des Einspruches noch eingeschaltet werden müsse. Es wird erwartet, dass das Verfahren in Bezug auf die Lizenzvergabe eine entsprechende Länge beanspruchen wird.

Dadurch, dass damit gerechnet wird, dass eine Entscheidung in diesem Fall noch lange nicht getroffen wird, erwarten Experten, dass vermehrt illegale Spielhallen ihr Angebot präsentieren werden. Die noch bestehenden Lizenzen sollen bereits zum Ende dieses Jahres auslaufen und wenn bis dahin keine Entscheidung getroffen wird, werden die illegalen Angebote vermehrt auftauchen und an dieser Stelle wäre eine entsprechende Kontrolle nicht mehr möglich.