Einer der Täter konnte geschnappt werden und wurde nun zu einer Haft von 16 Jahren verurteilt. Der Täter musste sich vor Gericht für die Tat verantworten und wurde von dem zuständigen Richter für Schuldig befunden. Neben der Haftstrafe hat der Täter zudem einen Schadensersatz in Höhe von 4000 Euro an einen Nebenkläger zu zahlen. Der zweite Verdächtige, der festgenommen wurde, wurde vor Gericht freigesprochen.

Nach der Tat, bei der eine Beute in Höhe von 85.000 Euro durch die Täter ergaunert wurde, befanden diese sich scheinbar planlos auf der Flucht. Die ermittelnden Polizisten konnten am Fluchtfahrzeug der Gangster DNS-Spuren sicherstellen. Durch diese Spuren wurden die Ermittler auf den Täter aufmerksam. Das Fluchtfahrzeug wurde in der französischen Stadt Metz gefunden, wo dieses zudem mit Benzin übergossen, allerdings nicht angezündet wurde. Hier konnten die Spuren durch die Ermittler sichergestellt werden, die diese wiederum zu dem Verurteilten führten.

Verdacht auf Bandenkriminalität

Die Verurteilung in diesem Fall ist ein erster Erfolg für die ermittelnden Polizisten. Es wird allerdings davon ausgegangen, dass die Gangster einer kriminellen Bande aus Lyon angehören. Bei der Bande wird davon ausgegangen, dass diese bereits für mehrere Überfälle auf Spielbanken der Region verantwortlich ist. Ob in diesem Fall weitere Ermittlungen angestellt werden, ist bisher noch nicht bekannt. Der eine Fall kann nun zumindest nach Jahren abgeschlossen werden, da die Verurteilung des verantwortlichen Kriminellen nun erfolgte.