Nachdem von Seiten des Wirtschaftsministers Garrelt Duin (SPD) Medienberichten zu Folge von einer Privatisierung WestSpiels gesprochen wurde, so macht der Finanzminister von Nordrhein-Westphalen deutlich, dass lediglich Überlegungen zur Zukunft von WestSpiel gemacht werden, nicht jedoch eine definitive Planung der Privatisierung der Unternehmensgruppe feststehen würde. Von Seiten Duins wurde eine ergebnisoffene Prüfung in Auftrag gegeben, um so mögliche Alternativen für die Zukunft der Unternehmensgruppe aufgezeigt zu bekommen.

Von Seiten des Finanzministers wird die Privatisierung der Spielbanken in Nordrhein-Westphalen sogar offiziell abgelehnt. Es sei nicht im Interesse der Politiker die Spielbanken in Nordrhein-Westphalen zu privatisieren, so die Aussage von Norbert Walter-Borjans (SPD). Demnach sei ein Verkauf der WestSpiel Gruppe nicht definitiv geplant, so der Finanzminister. Es sei lediglich eine Überprüfung der Möglichkeiten und Alternativen, um so eine Konsolidierung für WestSpiel zu ermöglichen.

Erfolgreicher Kampf gegen Spielsucht

Die Tatsache, dass nicht an eine Privatisierung der Spielbanken Nordrhein-Westphalens zu denken ist, unterstreicht Walter-Borjans mit dem Aufzeigen des Erfolgs im Kampf gegen die Spielsucht. Es liege seinen Angaben nach in staatlicher Hand, den Auftrag des Spielerschutzes zu erfüllen, allein aus diesem Grund sei nicht an eine Privatisierung der Spielbanken zu denken.